Systemische Aufstellungen
Eine PHÄNOMENOLOGISCHE Methode
Systemische Aufstellungen sind eine Weiterentwicklung des Psychodramas, dass vom österreichischen Arzt Jakob Levy Moreno (1890-1974) in Wien entwickelt wurde. Am bekanntesten ist das sogenannte Familienstellen (oder Familienaufstellung). Bekannt wurde die Methode durch den deutschen Familientherapeuten Bert Hellinger.
Bei systemischen Aufstellungen werden Stellvertreter für Menschen, Firmen, Werbebotschaften, etc. aufgestellt. Die Stellvertreter spüren im System die Hintergründe für bestimmte Fragestellungen. Es ist regelrecht "Phänomenal", welche Erfahrungen hierbei gemacht werden können.
Bei der Hypnoseakademie wird eine durch Dr. Joseph Fersch stark weiter entwickelte Variante der Systemaufstellung gelehrt.
Folgende Varianten der Systemaufstellung werden gelehrt:
Weitere Informationen zu den Seminaren (Grundseminar und Coach für systemische Aufstellung) finden Sie hier.
Die nächsten Seminartermine entnehmen Sie bitte der Seminarliste
Die systemische Aufstellungen ist aufgrund der aufdeckenden Möglichkeiten und aufgrund der Fernwirkung insbesondere auch in Verbindung mit der Hypnosetherapie ein geniales Instrument!
Systemische Aufstellungen – Familienaufstellungen
©2008 by Alexander Cain - Bericht für "Welt der Esoterik"
Es ist nun nahezu 40 Jahre her, als ich meine ersten spirituellen Erfahrungen machte und es waren sehr, sehr viele Erfahrungen, die ich in der vergangenen Zeit machen durfte. Entsprechend hoch liegt die Messlatte dessen, was ich als faszinierend ansehe. Im letzten Jahr wurde ich wiederholt auf sogenannte Familienaufstellungen aufmerksam gemacht und nachdem ich mit Herrn Dr. Josef Fersch einen sehr kompetenten Aufstellungsleiter kennenlernte, war klar, dass ich das angebliche Phänomen näher kennenlernen wollte. Über das Thema „Familienaufstellung“ wird sehr kontrovers diskutiert. Bert Hellinger, der die Methode bekannt gemacht hat und insbesondere die Durchführung von Familienaufstellungen durch Nicht-Psychologen wird von ebendiesen scharf kritisiert. Teilweise wird die Methode als „Hokuspokus“ betitelt, was ich inzwischen sogar verstehen kann, denn das was ich mit Familien- und systemischen Aufstellungen im Allgemeinen erleben durfte ist allein aufgrund der Reproduzierbarkeit regelrecht unglaublich. Ein Mensch, der nur das glaubt was mit dem derzeitigen Wissensstand erklärbar ist, muss zwingend ablehnend reagieren, da die Methode sein gesamtes Weltbild auf den Kopf stellen würde.
Ich hatte also einen Termin ausgemacht, an dem ich als sogenannter „Protagonist“ teilnehmen sollte. Die Protagonisten sind sozusagen die Darsteller der Aufstellung. Weiterhin gibt es noch den Aufstellungsleiter und die Person, die aufstellt. Die bekannteste Form ist sicher die Familienaufstellung. Hier wird zunächst die „Ursprungsfamilie“ aufgestellt. Der Aufsteller wird also eine Liste seiner Familienangehörigen mit deren Beziehungen zueinander erstellen. Bis dahin ist alles noch sehr unspektakulär. Bei meiner ersten Aufstellung, der ich beiwohnte, kam ich als Fremder in eine Gruppe von ca. 12 Personen. Ich kannte von den Teilnehmern niemanden und somit hatte ich auch keinerlei Einblick in deren Familien. Die Personen, die ihre Familie aufstellen wollten hatten bereits am Abend vorher ihre Problematiken mit dem Aufstellungsleiter Dr. Fersch besprochen. Ich wusste somit gar nichts, nicht einmal, dass dieser Tag mein Weltbild wieder einmal erweitern sollte. Als erstes war eine Dame dran, die ihre Familie aufstellen wollte. Sie kam zu mir und fragte mich, ob ich ihren sechsjährigen Sohn darstellen wollte. Ich bejahte und bekam einen Aufkleber mit dem Namen des Sohnes, damit man bei der Aufstellung noch weiß, wer wen darstellt. Weitere Personen aus unserer Gruppe waren die Darsteller von Schule (das Thema waren Schulprobleme), Vater, Großeltern und Geschwister, sogar die Aufstellerin selbst bekam zunächst eine Stellvertreterin. Als nächstes wurde jedem Darsteller ein Platz zugewiesen. Man kann das vergleichen mit einem Kind, das Spielfiguren platziert. Danach wurde der Ausdruck optimiert, also der Gesichtsausdruck und die Körperhaltung. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich sehr skeptisch und ich fragte mich, was hieran so besonderes sein sollte. Es wurden keine manipulativen oder Hypnosetechniken eingesetzt, denn das hätte ich sofort bemerkt. Trotzdem veränderte sich nach sehr kurzer Zeit (wenige Minuten, eher Sekunden) meine völlig neutrale Einstellung zu den anderen Teilnehmern der Aufstellung mehr und mehr. Das waren nicht mehr die Leute von vorher. Es kamen mehr und mehr Emotionen und Gefühle zum Vorschein, unter anderem eine extreme Abneigung gegen die Person, die die Schule in unserer ersten Aufstellung darstellte und das plötzliche Wissen, dass es der Vater war, der die extreme Abneigung gegen die Schule auslöste. Ohne das geringste Wissen über die Familie konnte ich der Mutter sagen, dass die Schulprobleme des Sohnes, den ich darstellte, in der häufigen Abwesenheit des Vaters begründet lagen, der einfach keine Zeit für seinen Sprössling hatte. Auf eine schier unglaublich einfache Art und Weise hatte ich plötzlich Zugang zu Informationen, mit denen ich niemals gerechnet hätte.
Das ich es hier noch mit einer völlig harmlosen Erfahrung zu tun hatte, wurde mir direkt im Anschluss bewusst, als ich die zweite Aufstellung in meinem Leben als Protagonist begleitete. „Würdest Du meinen Onkel darstellen?“ war die Frage eines jungen Mannes, der seit Lebzeiten unter ständiger Todesangst litt. Na klar, Onkel, das ist eine kleine Nebenrolle dachte ich und bejahte die Anfrage natürlich. Daraufhin bekam ich wieder meinen Aufkleber und wurde zusammen mit den anderen Darstellern, unter anderem auch die Personen, die die Eltern des Aufstellers darstellten, auf die Bühne des Lebens gestellt. Was gleich darauf geschah, ist für mich bis heute eine Extremerfahrung geblieben. Ungefähr zwei Meter vor mir stand eine Dame, die die Mutter darstellte und rechts neben mir, auch in ungefähr derselben Entfernung mein Bruder, also der Mann, der den Vater des Aufstellers darstellte. Es waren weitere Darsteller aufgestellt, die beiden genannten waren für mich jedoch die Hauptpersonen. Sofort nachdem ich aufgestellt wurde, bekam ich neben dem Gefühl plötzlich im falschen Film zu sein ein Gefühl unglaublicher Liebe zu der Frau vor mir, sowie einen extremen Hass gegenüber der Person, die in der Aufstellung mein Bruder war. Es war, wie man neben sich selbst steht und zusieht bei einer schier unglaublichen Wandlung. Das Ganze ging so weit, dass ich eine extreme sexuelle Lust gegenüber der Mutter empfand und ich mich regelrecht zurückhalten musste um nicht dem Vater etwas anzutun. Ich bin ein Mensch, der körperliche Gewalt verabscheut. Aus diesem Grund war ich total entsetzt über meine Wandlung, die ich empfunden habe, wie eine gespaltene Persönlichkeit, nur das beide Persönlichkeiten parallel vorhanden waren. Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen, was ich in diesem Moment empfunden habe. Geklärt hat sich die Sache auf eine mindestens ebenso interessante Art und Weise. Die Darstellerin der Mutter hatte plötzlich eine Vision, dass sie ein ungeborenes Kind abtreiben will, indem sie mit dem Motorrad auf einer stillgelegten Bahnstrecke entlangfährt. Der junge Mann, der seine Familie aufstellte, wurde daraufhin blass und sagte völlig entsetzt, dass neben seinem Geburtshaus tatsächlich eine stillgelegte Bahnstrecke verläuft. Man kann nun eine Aufstellung mit einer Dauer von ein bis zwei Stunden nicht in zwei, drei Sätzen beschreiben. Daher möchte ich mich auf das Wesentliche beschränken. Es hat sich herausgestellt, dass der Onkel (ich) wohl der Vater war und die ständige Todesangst des Aufstellers daraus resultierte, dass er als Kuckuckskind abgetrieben werden sollte. Die Reaktionen, die ich erfuhr konnten auch völlig erklärt werden. Der Onkel, den ich darstellte, war ein sehr impulsiver, emotionaler Mensch. Genauso habe ich es erfahren. Ich kam mir vor wie ein Mensch, der erst etwas tut und danach (vielleicht) darüber nachdenkt. Die Anfälle von Todesangst waren übrigens nach der Aufstellung verschwunden, wie ich ein paar Monate später erfuhr, als wir uns wieder trafen.
Der Tag war noch lange nicht zu ende und es waren noch weitere Extremerlebnisse dabei. Auf jeden Fall war es für mich der Anfang einer Reihe höchst interessanter Erfahrungen. Monate später erhielt ich die Möglichkeit bei einer Ausbildung zum „Coach für systemische Aufstellungen“ bei Dr. Fersch teilzunehmen. Es war für mich völlig klar, dass ich mehr über das Thema erfahren musste und auch selbst in der Lage sein wollte, solche Aufstellungen zu leiten. Im Rahmen der überaus spannenden Ausbildung hatte ich noch ein weiteres Erlebnis, dass nicht nur mich gewaltig verblüffte. Es ging um eine Familienaufstellung, bei der ich ein im vierten Monat verstorbenes Kind darstellen sollte. Ich erhielt die Information, dass das Kind an plötzlichem Kindstod verstorben sei. Als alle Rollen verteilt waren und wir zur eigentlichen Aufstellung gingen, hatte ich plötzlich dreimal nacheinander das Gefühl wie wenn etwas durch mich hindurch fährt. Ich bekam regelrecht Gänsehaut und war mir in diesem Moment sicher, dass das verstorbene Kind anwesend war. Die eigentliche Aufstellung verlief relativ normal, ich bekam jedoch einen zunächst für mich nicht erklärbaren Dauerhusten und ich hatte eine extreme Abneigung gegen einen Protagonisten, der einen fünfjährigen Buben darstellte. Wie sich Tage später herausstellte, war die Information „plötzlicher Kindstod“ falsch. Das Kind, das ich darstellte, war nicht an plötzlichem Kindstod gestorben, sondern nach einem Unfall an dem zwei fünfjährige Kinder beteiligt waren, in der Klinik erstickt. Allein das wäre schon eine phänomenale Sache gewesen. Ich erkannte also trotz falscher Informationen die Wahrheit. Doch hätte ich das nicht als Phänomen eingestuft. Das Phänomen von dem ich berichten möchte, ist im Rahmen der „Optimalaufstellung“ aufgetreten. Hierbei wird die Familie so hingestellt, dass es energetisch ausgewogen ist. Schwer zu erklären, aber im Prinzip relativ einfach zu bewerkstelligen. Die Gruppe bildete also einen Kreis und ich wurde als das verstorbene Kind in die Familie aufgenommen. Plötzlich sagte der Aufstellungsleiter Dr. Fersch: „Das Kind kann jetzt eigentlich ins Licht…“ und im selben Moment sah ich zweierlei: Einerseits und mit meinen Augen die Gruppe vor mir und den Seminarraum in der Hypnoseakademie. Andererseits, auf einer anderen Wahrnehmungsebene, aber genauso plastisch und realistisch wie das Bild der Augen, ein sehr helles rundes Licht am Ende eines Weges, der nach oben führte. Auf halbem Weg nach oben schwebte eine weiße Gestalt mit menschlichem Aussehen, ein junger Mann. Der Mann drehte sich um und winkte mir zu. Gleichzeitig wusste ich, was er mir mitteilen wollte. Er bedankte sich bei der Gruppe und verabschiedete sich. Ich sollte das ausrichten. Ich stand da mit weit aufgerissenen Augen und bekam zunächst einmal kein Wort heraus. Als er am Ende des Weges angekommen war, übermittelte er mir noch, dass ich noch ein Geschenk bekäme. Danach waren er und die Vision verschwunden. Die anderen Teilnehmer der Aufstellung bemerkten natürlich, dass etwas nicht in Ordnung war. Ich muss sie angesehen haben, wie wenn bei uns im Seminarraum gerade ein UFO gelandet wäre. Emotional war ich total berührt. Es hatte mich richtig mitgenommen und nach der Auflösung der Aufstellung, musste ich erst einmal an die frische Luft. Energetisch war ich total ausgelaugt und ich fühlte mich sehr schwach, aber trotzdem glücklich darüber, dass ich so etwas erleben durfte. Ungefähr zwei Stunden später kam plötzlich eine weitere Durchsage: „Du bekommst jetzt Dein Geschenk!“. Ich weiß bis heute nicht, was es genau war, was mir zuteil wurde. Ich kann nur darüber spekulieren. Auf jeden Fall war ein Nebeneffekt, dass ich von einem Moment zum anderen wieder relativ fit war. Meine Energie war plötzlich wieder da. Emotional hatte ich damit noch lange zu tun und auch in diesem Moment, wenn ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich ein Gefühl von Ehrfurcht.
Ich habe in der Zwischenzeit viele weitere Aufstellungen miterlebt. Mit Fernwirkungen, die man schon als magisch bezeichnen kann, teils sehr harmonisch, teils sehr heftig oder auch einfach nur bewusstseinserweiternd. Jede Aufstellung ist etwas Neues. Dabei kann man neben Familiensystemen auch Firmen aufstellen, Häuser, Werbebotschaften oder ganz andere Dinge. Erklären kann ich es nicht, was hier innerhalb von wenigen Sekunden passiert. Es geht jedoch so weit, dass man, obwohl es keine Hypnose ist, mit einfachsten Mitteln sogar eine Hypnose einleiten kann. Ich nenne das „morphogenetischer Somnambulismus®“ und wie der Name schon sagt, wird das Phänomen mit Rupert Sheldrakes „morphogenetischen Feldern“ in Verbindung gebracht. Ob das so ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich weiß jedoch, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist, eine Aufstellung durchzuführen und das es kein Spiel ist. Es gibt auch auf diesem Gebiet sicher noch vieles zu entdecken. Ich habe es unter anderem erlebt als Möglichkeit die Ursache von Krankheiten zu erkennen. Das ist jedoch nur eine von vielen fantastischen Möglichkeiten, die es zu erforschen gilt und ich freue mich, auch auf diesem Gebiet neue Erkenntnisse zu liefern.
Ihr Alexander Cain
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