Das Seminar
ist geeignet für:
- Ärzte (auch DGH-Mitglieder sind willkommen) & Heilpraktiker
- Psychologen und Diplompsychologen
- Lebensberater und die es
werden möchten
- Alle Interessierten, die
ihren Horizont erweitern möchten!
Grundlagenseminar (2 Tage):
Voraussetzungen
für die Teilnahme am Grundlagen-Seminar:
- Mindestalter 18 Jahre
- Intelligenz und Auffassungsvermögen
- Keine Vorkenntnisse erforderlich
Das Grundlagenseminar bietet vier Ziele:
- Die wichtigsten Grundlagen der Aufstellungsarbeit selbst "kennen-lernen".
- Durch Aufstellen seines eigenen Familiensystems (soweit die Zeit reicht) größere persönliche Klarheit für seinen weiteren Lebensweg gewinnen.
- Als aufgestellter Protagonist spüren/fühlen/erleben, was emotional und rational in Familiensystemen tatsächlich stattfindet - insbesondere wie Energien im morphogenetischen Familienfeld sich verändern.
- Die hier angebotene Art / Methode / Vorgehensweise "live" kennenlernen und danach entscheiden können, ob die Coach-Ausbildung gewählt wird.
Es steht also noch nicht die direkte Ausbildung im Vordergrund, sondern das Grundsätzliche an dieser Form der Aufstellungsarbeit. Dieses Grundlagenseminar ist Voraussetzung, um die Coach-Ausbildung absolvieren zu können.
Seminarinhalt:
- Aufstellen als phänomenologische Methode
- Grundlagen und Vorläufer der Aufstellungsarbeit
- Vergleich zu anderen psychotherapeutischen Ansätzen
- Das morphogenetische Feld – was ist das und welche Kräfte wirken?
- Die persönlichkeitsentwickelnde Wirkung der Aufstellungsarbeit
- Mit Aufstellungen „live“ als Lernweg arbeiten
- Inklusive praktischer Aufstellungsarbeit!
Seminar Coach für systemische Aufstellungen (5 Tage):
Voraussetzungen
für die Teilnahme am Coach-Seminar:
- Mindestalter 18 Jahre
- Intelligenz und Auffassungsvermögen
- Besuch des Grundlagenseminars für systemische Aufstellungen (Fremde Grundlagenseminar, Bücher, Videos, etc. können als Vorbildung nicht anerkannt werden!)
Methodische Seite der Aufstellung
-
Wer stellt auf – wie viel Einfluss nimmt der Therapeut?
- Wie viel soll dabei erklärt werden oder wie wenig?
- Wer soll in einer Familienaufstellung alles aufgestellt werden?
- Welche Haltungen oder Hilfsmittel sind sinnvoll – welche nicht?
- Wie weit frägt der Therapeut – wo sind Grenzen?
- Was bringt eine freiwillige hypothetische Optimalposition?
- Wann soll der Therapeut den Aufstellenden einwechseln?
- Bedeutung und Grenzen der Gegenüberstellung des Aufstellenden mit seinen Schlüsselpersonen
- Das Herausarbeiten von positiven Veränderungen/Lösungen
- Die Einbeziehung von „Themen“ in die Erkenntnis bzw. Lösung
- Das Lösungsbild als Kraftanker für die Zukunft
- Die hohe Bedeutung einer wirksamen Energieauflösung am Ende
- Folgebetreuung klären
Die Besprechung nach der Aufstellung
- Vorsicht vor dem “Zerreden/Zerstören“ der Wirkung!
- Vorsicht vor „Ratschlägen“ – sie können „Schläge“ sein!
- Hilfen und Grenzen von Informationen der Protagonisten an den Aufstellenden
- Die Rolle des Therapeuten bei der Schlussbesprechung
Grundfragen in der Arbeit mit Familiensystemen
- Die Ordnungsebenen: Paar, Eltern, Kind
- Die Hintergründe und Ursachen von Schicksalen
- Der Ausgleich zwischen Geben und Nehmen
- Schuld und Unschuld und der Umgang damit
- Das Gewissen der Sippe wacht immer und ruht nicht
- Die Ebenbürtigkeit von Mann und Frau
- Frühere Partner sowie Totgeschwiegene und deren Wirkung im System
- Das Ehren und Bedanken bei den Eltern und dessen Wirkung
- Der Elternsegen als positive Energie der Sippe
- Die Rangfolge in der Familie und deren Bedeutung
- Missbrauch, dessen Folgen und der lösende Umgang damit
- Sind Adoptionen immer hilfreich für alle?
- Patchworkfamilien und notwendige Regeln in ihnen
- Schuld und Sühne – oft falschen verstanden
- Lösung aus Verstrickungen
- Möglichkeiten und Formen des positiven Ausgleichs
- u. v. a. m.
Organisationsaufstellungen (Berufsfeld)
- Zusammenhang zu familiären Systemen
- Ziele und Möglichkeiten dieser Aufstellungen
- Wer stellt auf – wann – warum diese Person(en)?
- Hypothetische Optimierungen als Vorstufe zur Lösung?
- Gegenüberstellen von Schlüsselpersonen als Gratwanderung
- Die Freiwilligkeit zum Lösungsbild ist wichtig
- Auflösung der Fremdenergien
- Umsetzung der Lösung in die Praxis klären
Energieaufstellungen
- Personen stellen Themen dar
- Möglichkeiten zur Lösung der Problemlagen methodisch/systemisch bearbeiten
- Auflösung der Fremdenergien bei den Personen
- Besprechung der Lösung
Seminar Umsetzungsanalyse und Vertiefung (2 Tage):
Ca. 6 Monate nach dem Coach-Seminar (2-3 Tage)
Ziel ist es, all die Fragen und Erfahrungen aus den selbst geleiteten Aufstellungen einbringen und klären zu können. Dabei wird eine Vertiefung des Wissens und der Erfahrungen erfolgen.
- Besprechung der Ergebnisse aus der Aufstellungspraxis der Teilnehmer
- Lifedarstellung von Problemfragen
- Lifedarstellung der Lösung von Problemfragen
- Klären des weiteren Vorgehens der Teilnehmer (Aktionsplan)
Skriptanalyseseminar (3 Tage):
Ziel ist es, die Hintergründe von Lebensschicksalen von Personen, Familien und Sippen noch besser zu verstehen und leichter Lösungsstrategien entwickeln zu können.
- Einführung in das Thema: Skript/Lebensdrehbuch
- Was sind Skripts – wie entstehen sie?
- Strukturanalyse und Transaktionsanalyse
- Die Grundsituation des Kindes und Skriptentscheidungen
- Drei Grundformen von Lebensskripts und Gegenskripts
- Skripts in Beziehungsformen von Mann und Frau
- Aufstellungen zu Skriptbeispielen (life)
- Strategien der Skriptanalyse
- Krankheit durch Skripts (Beispiele)
- Befreiung durch Autonomie
- Zusammenfassung/Aktionsplan
Mit einer internen Prüfung und Zertifikat kann die Ausbildung abgeschlossen werden.
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