Allgemeines
zum Thema Verbrechen unter Hypnose
Ich
weiss, dass ich damit einen Sturm der Entrüstung seitens der Leute
auslöse, die so viele Bücher gelesen haben oder von einer
der einschlägigen Hypnosegesellschaften ausgebildet wurden. Leider
sind es die Leute, die von TV-Redakteuren als Experten eingeladen werden,
die immer wieder behaupten, dass soetwas Unsinn sei.
Auf der anderen Seite werden diejenigen, die betroffen sind, sagen:
"Endlich einer, der es öffentlich macht!".
Mir
persönlich sind mehrere Menschen bekannt, die behaupten unter Hypnose
vergewaltigt worden zu sein. Dabei spielen weniger die Kollegen unter
den Showhypnotiseuren eine Rolle, wie vielmehr Therapeuten und Mediziner.
Mir ist sogar ein Fall bekannt, der den Chefarzt einer Kurklinik betrifft.
Leider ist der betroffenen Frau seitens der Gerichte der Mund verboten
worden, da es das ja nicht gibt. Sie dürfen dreimal raten, wer
als Gutachter aufgetreten ist in dem Fall. Genau: Eine Krähe hackt
der Anderen kein Auge aus und so... Aber nicht nur sexuelle Übergriffe
sind möglich. Wer weiss, was eine Unterschrift alles vermag, kann
sich vorstellen was damit unter Hypnose möglich ist. Kreditkartennummern
wird ein Hypnotisierter genauso gern ausplaudern wie er auch selbst
zum Bankschalter gehen wird um irgendwelche imaginären Reichtümer
damit zu kaufen. Aber es wird auch jeder auf einen Löwen schiessen,
der ihn mit Leib und Leben bedroht - selbst wenn dieser Löwe der
beste Freund ist! Das habe ich schon mehrfach und auch mehrfach vor
laufender Kamera vorgeführt. Reporter und Kameraleute von RTL2
(Die Redaktion) und SWR (Report aus Mainz) waren Zeugen.
Fotos
© 2001 SWR Mainz
Aber
wie kann es soetwas geben? Haben tatsächlich alle Schreiber unrecht?
Nicht ganz. Eins ist richtig: Wenn ich jemandem suggeriere (gehen wir
vom Extremfall aus) er solle seinen besten Freund erschiessen, wird
er das wohl nicht tun. In der Regel wird er sich sofort selbst aus dem
Hypnosezustand lösen und er wird sich auch an die negative Suggestion
erinnern können. Anders jedoch, wenn Somnambulismus (sehr tiefer
Trancezustand) eingetreten ist und entsprechende Illusionen gegeben
werden. Sobald ich aus dem Freund einen hungrigen Löwe mache und
aus dem Zimmer in dem sich beide befinden eine Steppenlandschaft, sowie
entsprechend suggeriere, dass das Erschiessen des Löwen die einzige
Chance ist um das eigene Überleben zu garantieren, sind alle Voraussetzungen
erfüllt, dass der Hypnotisierte den Löwen (in diesem Fall
seinen Freund) erschiesst. Diese Illusion kann auch posthypnotisch mit
irgendeinem Auslöser geschehen. So stellt es kein Problem dar,
jemanden per Brief, EMail oder telefonisch zu den unmöglichsten
Dingen aufzufordern, die auch ausgeführt werden, sofern man die
passende Illusion verwendet.
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TV-Aufzeichung für RTL II - Die Redaktion
© 1996 by Alexander Cain® |
Das
Therapeuten und Mediziner immer wieder behaupten, dass es soetwas nicht
gibt, ist leicht erklärt. Viele Mediziner wissen gar nicht, dass
es einen somnambulen Zustand mit eintretender Amnesie gibt. Oft wird
gelehrt, dass diese Trance-Zustände in den Bereich der Fabel gehören.
Dementsprechend kann es auch keine Verbrechen unter Hypnose geben. Das
ist aber nur teilweise richtig. Geht man davon aus, dass es tatsächlich
keinen somnambulen Zustand gibt, ist das richtig. In leichter oder mittlerer
Trancetiefe ist es tatsächlich in der Regel nicht möglich
den Probanden zu unsinnigen Dingen zu bewegen oder gar zu Dingen, die
er normalerweise nie tun würde. In einer sehr tiefen Trance jedoch
ist der Filter "Bewusstsein" so weit eingeschränkt, dass
für den Probanden negative Suggestionen ebenfalls wirksam werden
können. Wichtig ist ja nur, dass die Suggestion ohne Widerspruch
durch das Bewusstsein an das Unterbewusstsein gelangt. Dort wird sie
ausgeführt. Genau wie der Computer ohne Wenn und Aber die Festplatte
formatiert, wenn ihm der entsprechende Code zur Ausführung in den
Speicher geladen wird. Die CPU eines Rechners überprüft auch
nicht den Sinn oder Unsinn der Befehle - das tut das Betriebssystem.
Wenn man das umgeht, ist ebenfalls alles möglich - bis hin zum
Hardwareschaden! Es klingt zwar paradox, aber in dieser Hinsicht ist
der Mensch und der Computer vergleichbar. |
Es
stellt also demnach für einen gewieften Hypnotiseur kein Problem
dar, Menschen gegen ihren Willen zu Dingen zu bringen, die sie im "normalen"
Zustand nie tun würden. Würde sich einmal eine TV-Redaktion
bereit erklären mitzumachen, ich würde (sofern das mit Staatsanwaltschaft
und Bank abgesprochen ist) gerne einmal zeigen, wie man jemanden von
der Straße dazu bringt eine Bank zu überfallen. Nicht dass
ich das jemals getestet hätte, aber ich bin mir 100% sicher, dass
jemand, der meint er wäre Schauspieler im "Tatort" oder
sonst einer Krimisendung, mit wachsender Begeisterung unter Hypnose
eine Bank überfallen wüde.
Unterschrift
unter Hypnose
Eine
der leichtesten Übungen ist es, jemanden unter Hypnose zu einer
Unterschrift zu bewegen. Vor laufender Kamera (RTL II) hat ein Proband
zum Beispiel einen Wechsel über 1.000.000 DM unterschrieben (ca.
500.000 Euro). Die Möglichkeiten beginnen bei einer sugerierten
Autogrammstunde bis hin zu "Du unterschreibst hier eine Quittung
über den Erhalt von ... *irgendwas*" Wenn es sich dabei um
ebensolche Dinge wie Kaufvertrag, Wechsel, o.ä. handelt, kann das
für den Hypnotisierten sehr üble Folgen nach sich ziehen,
denn auch jeder Graphologe wird die Echtheit der Unterschrift bestätigen.
Wenn man vieleicht *zufällig* noch einen Videofilm darüber
besitzt hat der Hypnotisierte schon gleich gar keine Chance mehr.
Vergewaltigung
unter Hypnose
Vergewaltigung
ist ein Verbrechen. Auch unter Hypnose. Da einer Frau im Falle des Falles
sowieso mehr geglaubt wird wie dem Mann, wird man also Vergewaltigung
auch unter Hypnose bestrafen? Denkste! Der Hypnotiseur wird bei einem
Vergewaltigungsdelikt natürlich nicht so diletantisch vorgehen
wie Otto Normalvergewaltiger. Der Hypnotiseur hat die Macht der Suggestion.
Und diese Macht richtig eingesetzt, macht aus dem Hypnotiseur entweder
den Traummann oder sonst eine begehrenswerte Person. Die Hypnotisierte
wird also dem Verlangen des Hypnotiseurs quasi freiwillig nachgeben
und mit wachsender Begeisterung den Beischlaf vollziehen. Die sonst
üblichen Vergewaltigungsanzeichen wie Verletzungen im Genitalbereich,
etc. wird es in dem Fall wohl nicht geben, da das Opfer ja tatsächlich
"freiwillig" mitgemacht hat. Wenn der Hypnotiseur zusätzlich
noch eine Amnesie suggeriert, kann sich das Opfer nicht einmal mehr
daran erinnern jemals mit dem Hypnotiseur Sex gehabt zu haben.
Es
sei dazu gesagt, dass diese Amnesie nicht immer ein Leben lang anhält!
Also, Herren Vergewaltiger: Soooo einfach habt ihr es trotzdem nicht!
Auch wenn nach der langen Zeit eine Anzeige wohl keinen Sinn mehr hat.
Vermögensdelikte
unter Hypnose
Ebenfalls
sehr einfach ist es, jemanden um sein Hab und Gut zu bringen. Genauso
begeistert wie die Frau Sex mit ihrem Traummann hat, wird Mann sein
Geld für etwas ausgeben, dass er suggestiv bedingt plötzlich
dringend benötigt. Zu Demonstrationszwecken verkaufe ich den Probanden
ab und zu eine Klobürste. Hierfür habe ich schon BMWs, Häuser,
komplette Geldbörsen, EC-Karten, etc. erhalten. Die Suggestion
war ganz einfach: "Ich halte die Klobürste in den Händen,
die Du schon jahrelang suchst. Diese Klobürste ist ungeheuer wertvoll...".
Das Ende vom Lied ist ein total überraschter Proband, wenn man
die Hypnose aufhebt...
Mord oder Selbstmord unter Hypnose
Wie oben bereits beschrieben, ist es im somnambulen Zustand möglich, Halluzinationen zu erzeugen. Mittels dieser Halluzinationen wiederum ist es für einen skrupellosen Menschen, oder auch eine skrupellose Gesellschaft möglich den perfekten Mord oder Selbstmord zu initiieren. Wenn aus Gift leckerer Saft wird, oder ein Hypnose-Auslöser bei 180 Sachen auf der Autobahn gegeben wird (selbst die Tachonadel kann als Auslöser fungieren), ist kein Beweis eines Fremdverschuldens mehr möglich. Ich möchte hier nicht noch näher auf das Thema eingehen. Ich denke jedoch, dass es verständlich genug ist. Es wird nun wirklich Zeit, dass die Gerichte und Staatsanwälte diese Möglichkeiten einkalkulieren.
Auszüge aus alter Literatur:
Auszug aus: "Die geheimen Mächte der Hypnose und Suggestion" von Dr. Evans Gordon, Dresden, Rudolphsche Verlagsbuchhandlung (1921):
"Im Strafrecht hat die Hypnose ebenfalls eine vielfältige Bedeutung gewonnen.
Zunächst ist zu bemerken, dass natürlich aus einer mit Einwilligung vorgenommenen Hypnose keinerlei strafrechtliche Folgen abgeleitet werden können, es müsse denn gerade ein erheblicher Kunstfehler im Sinne des § 230 des Strafgesetzbuches vorliegen, der eine dauernde Schädigung nach sich zog. Aber auch dann ist noch zweifelhaft, ob in diesem Falle eine strafrechtliche Ahndung eintreten kann. Eine Hypnose ohne Einwilligung kann zunächst als eine Freiheitsberaubung im Sinne des §239 des St.-G.-B. betrachtet werden, ist aber, wie auch aus unserer ganzen Darlegung hervorgeht, nur in dem sehr seltenen Falle denkbar, wo es sich um eine plötzliche Hypnose, erzielt durch jähe Überraschung handelt. Mehr schon ins Gebiet des Wirklichen kommen wir, wenn wir die Hypnose in Verbindung mit den § 176 Abs. 2 erwähnen, der vom Mißbrauch weiblicher Personen in einem willenlosen Zustande handelt. Vorgekommen sind wohl ganz vereinzelt solche Fälle, aber es bleibt sehr zu bedenken, daß weitüberwiegend die Angaben der betreffenden weiblichen Personen mit Recht nur mit größtem Mißtrauen aufzunehmen sind, weil Hysterie, Sinnestäuschung, Halluzinationen diesen Personen oft Vorgänge als geschehen erscheinen lassen, die in Wirklichkeit gar nicht geschehen sind. Jedenfalls geht aus der Möglichkeit, solchen Beschuldigungen ausgesetzt zu sein, die Verpflichtung hervor, niemals Hypnose an weiblichen Personen ohne das Beisein Dritter vorzunehmen.
Für den Strafrichter kommt auch die Möglichkeit in Betracht, daß ein Geständnis im hypnotischen Zustand (auf Autosuggestion beruhend) abgegeben ist, daß gar nicht der Wirklichkeit entspricht. Wir haben da sogar einen Fall eines Justizmordes, wo ein Angeklagter unterm Einfluß solcher Autohypnose einen Mord zugestand, den er in Wirklichkeit nicht begangen hatte. Bei seinem später eintretenden Klarheitszustand nahm man die natürlich erfolgende Ableugnung der Tat als Simulation und so wurde der Unglückliche gehängt. - ...."
Auszug aus "Hypnose und Suggestion Wunder - Macht - Verbrechen" von Professor Dr. Otto Gramzow, Falken-Verlag Erich Sicker, Berlin-Schildow (ca. 1933):
IX. Hypnose und Verbrechen
"Daß Hypnose und Verbrechen in bestimmten Verhältnissen miteinander verbunden sein können, keuchtet ohne weiteres ein. Drei Verhältnisse heben sich heraus, die aber manchmal ineinander übergreifen. Das erste Verhältnis als Verbrechen an Hypnotisierten zu bezeichnen. Hier kommen Sittlichkeitsverbrechen in Betracht, die fast ausschließlich von Laienhypnotiseuren an hypnotisierten weiblichen Personen begangen wurden. Der Heilmagnetiseur Szynsti brachte ein beschränktes Fräulein z.B. dazu, mit ihm in intime Beziehungen zu treten. Durch eine Scheintrauung, die er durch seinen Bekannten Martalski vornehmen ließ, fesselte er das Mädchen noch mehr an sich. Im Dezember 1894 wurde der Prozeß gegen Szynsti in München verhandelt. Vier Gutachter waren hinzugezogen. Grashey, v. Schrenk-Notzing und Preyer waren der Meinung, daß Szynsti die Liebe des Mädchens hypnotisch hervorgerufen habe, indem er ihm während der Hypnose erklärte, daß er es liebe. Hirt dagegen meinte, daß der Hypnose hier wohl nur geringe Bedeutung zukomme. Nach dem gesamten Tatbestand muß man zu der Ansicht kommen, daß es sich um normale Liebe mit starkem sexuellem Untergrunde bei dem Mädchen handelte. Vielleicht hat Szynsti später diese Liebe durch Suggestion verstärkt. Ihm lag ja hauptsächlich daran, das Vermögen des Mädchens in seine Hände zu bekommen. Das Gericht verneinte das Vorliegen von Hypnose, sondern verurteilte Szynsti wegen der Scheintrauung usw. zu 3 Jahren Gefängnis. - Der Heilkundige Castellan beeinflußte ein Mädchen suggestiv so, daß es in den Zustand der Willenlosigkeit geriet. Er schleppte es dann in ein anderes Zimmer und verging sich an ihm. Sie hatte zwar eine Empfindung von dem, was in ihr vorging, konnte sich aber nicht rühren und auch nicht rufen oder schreien. - Von Schrenk-Notzing berichtet einen ähnlichen Fall. Ein Naturheilkundiger hatte ein junges Mädchen zu Heilzwecken hypnotisiert. Nach dem Erwachen befand sie sich in einer ihr sonst unbekannten Aufregung , so daß sie Böses ahnte. Eine Erinnerung an das mit ihr vorgenommene hatte sie nicht. Sie ging zu v. Schrenk-Notzing, um von ihm Aufschluß über ihren Zustand zu erhalten. Er versetzte sie in eine neue Hypnose. Da kam ihr die Erinnerung an die Vorgänge, deren Opfer sie geworden war. - Solche Fälle müssen jede weibliche Person zu größter Vorsicht mahnen. Jedenfalls sollte jede verlangen, daß bei der Hypnose ein einwandfreier Dritter, etwa ein Verwandter oder Angehöriger, anwesend sei. Eienn ganz schlimmen Fall berichtet Dr. med. Ludwig Mayer, Heidelberg, in seinem Buch 'Das Verbrechen in Hypnose' (J. F. Lehmanns Verlag, München). Die 17-jährige Alice E. fuhr im Jahre 1927 nach Heidelberg, um sich wegen eines Magenleidens in ärztliche Behandlung zu begeben. Im Abteil lernte sie einen jungen Mann kennen, dem sie Mitteilung über den Zweck ihrer Reise machte. Diese Mann stellte sich ihr als ein Arzt Dr. Bergen vor. In Wirklichkeit war er ein gewisser W., der aber hinlängliche Kenntnisse über Hypnose besaß. Durch hypnotische Experimente brachte er Alice E. in eine solche Abhängigkeit, daß er sie sieben Jahre hindurch in sexueller und pekuniärer Beziehung rücksichtslos ausnutzen konnte. 1932 verheiratete sich Alice E. Ihrem Mann kam die fortgesetzte ärtztliche Behandlung verdächtig vor und er verlangte energisch Aufklärung. Da machte der angebliche Dr. Bergen den Versuch, ihn durch Alice E. beseitigen zu lassen. Die Frau unternahm im hypnotischen Auftrag des Bergen in wenigen Monaten vier Mordversuche an ihrem Gatten, die nur zufällig nicht zum Ziele führten. Schließlich wurde der angebliche Bergen verhaftet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Der Fall der Alice E. zeigt bereits das zweite Verhältnis zwischen Hypnose und Verbrechen: Der Verbrecher benutzt Hypnotisierte als Werkzeuge.
...to
be continued!
Wenn
Sie selbst Betroffener sind, oder Leute kennen, die mittels Hypnose
geschädigt wurden, melden Sie sich bitte bei mir! Alle Angaben
werden streng vertraulich behandelt! -> EMail <- |