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Hypnose bei Magie und Astralreisen

Magie – für viele “moderne” Leute ist es Humbug oder einfach nur alter Irrglauben. Die Kirchen haben spätestens mit dem “Hexenhammer” und der Hexenverbrennung im Mittelalter aus dem uralten Wissen ein Werk des “Teufels” gemacht und dafür gesorgt, dass heutzutage nur noch relativ wenige Menschen tatsächlich Ahnung von der Wirkung diverser Techniken haben. Aber was ist Magie denn eigentlich? Viele Menschen sehen in der Magie Schadensrituale oder Flüche. Aber auch Liebes- oder Geldzauber stehen hoch im Kurs. Es wird im Volksmund unterschieden zwischen “schwarzer” und “weißer” Magie, womit die negative und positive Variante gemeint ist. Oft wird Magie mit mehr oder weniger aufwendigen Ritualen in Verbindung gebracht, mit eingeweihten Priestern und deren Schülern, aber auch mit Geistwesen, die in aufwendigen Ritualen herbeizitiert werden um sie für die genannten Zwecke einzusetzen. Wenn man den Begriff “Magie” jedoch reduziert auf “zielgerichtete, mit Information behaftete Energie”, wird es auch für manche Zweifler glaubhaft.

Copyright lassedesignen - fotolia.com Natürlich sind die oft aufwendigen magischen Rituale keine Erfindung. Sie sind sogar notwendig, um den zur erfolgreichen Durchführung notwendigen Bewusstseinszustand zu erreichen. Das Bewusstsein soll hierbei möglichst eingeschränkt, bzw. in eine Richtung gelenkt werden. Wichtig ist der Glaube an die Wirkung des Rituals. Zweifel werden die Wirkung einschränken oder gar verhindern. Genau hier kann der Bewusstseinszustand der Hypnose wahre Wunder bewirken. Nicht nur, dass es mit Hypnose möglich wird, sämtliche Zweifel am Erfolg auszuräumen. Es wird im Zustand des eingeschränkten Bewusstseins möglich, die Energien noch besser zu fokussieren, Kontakte zu astralen Wesenheiten zu bekommen, oder auch “nur” PSI-Phänomene wie Telepathie oder Präkognition hervorzurufen. Wer nun auf die Idee kommt, die Technik der Hypnose zu erlernen um gleich darauf magisch tätig zu werden, der sei jedoch gewarnt. Auch wenn es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis für derartige Phänomene gibt, ist es für Hypnotiseur und Medium keineswegs ungefährlich. Diese Form, Magie auszuüben, sollte aus diesem Grund wirklich nur erfahrenen Hypnotiseuren und erfahrenen Medien vorbehalten bleiben. Ein Beispiel, wie man Hypnose indirekt für magische Rituale einsetzen kann, ist Regression. Vor einigen hundert Jahren war die Ausübung magischer Praktiken wesentlich verbreiteter wie heute. Es ist also in der Regel nicht besonders schwer, im Rahmen einer Regression (Rückführung unter Hypnose – auch in frühere Leben) ein Leben zu finden, in dem das Medium fundierte magische Kenntnisse hatte. Diese Kenntnisse wiederum kann man sich zu Nutze machen. Sehr effektiv ist beispielsweise das Medium in ein früheres Leben zu führen und dann unter Beachtung sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen (suggestive Vermeidung von Panik, etc.) aus dem Trancezustand zu holen. Der rückgeführte Mensch wird nahezu alle Erinnerungen aus dem früheren Leben wieder haben. Bei meinen Experimenten war es faszinierend, zu erleben, wie eine Hexe aus dem Mittelalter tätig war, welche Mittel eingesetzt wurden und besonders wie selbstverständlich diese für uns doch so geheimnisvollen Kräfte genutzt wurden. Nachdem die Bezahlung mit Eiern und Fleisch geklärt war, war die Dame bereit, sofort betreffend meiner Wünsche tätig zu werden. - Wieder in die Gegenwart geführt und nach entsprechender Auflösung der Hypnose, konnte sie sich an nichts erinnern. Weiterführende Experimente haben jedoch gezeigt, dass man auch das alte Wissen aus früheren Leben bewusst werden lassen kann. Hypnose kann jedoch auch zum direkten Kontakt mit Verstorbenen oder hohen Geistwesen eingesetzt werden. Die Erfolge sind verblüffend, manches Mal jedoch auch regelrecht erschreckend. Diese Form der Transkommunikation ist sehr effektiv. Jedoch kann es bei mangelnder Erfahrung auch zu massiven Zwischenfällen kommen. In der Regel laufen solche Séancen ohne viel Aufhebens ab. Das Medium wird im Zustand der Tieftrance angeleitet, sich zunächst zu schützen. Schutz ist notwendig vor Wesenheiten, die die Energie des Mediums für eigene Zwecke nützen wollen. Dieser Fall ist mir ein Mal passiert, woraufhin das Medium nach ca. 10 Minuten körperlich und psychisch regelrecht am Ende war. Nur die sofortige Beendigung der Hypnose und damit verbunden der Séance konnte das Medium vor größerem Schaden bewahren. Im Normalfall jedoch kommt es zu einem telepathischen Kontakt zwischen den Verstorbenen und dem Hypnosemedium. Hierbei fungiert das Medium als eine Art Übersetzer und kann die Informationen aussprechen. Im Falle, dass die herbeigerufene Wesenheit über alle Zweifel erhaben ist, ist auch eine sogenannte Invokation möglich, also eine gewollte Besessenheit. Die Wesenheit übernimmt hierbei den Körper des Mediums. Das Medium selbst spricht von sich in der dritten Person und man merkt anhand der geänderten Charaktereigenschaften eindeutig eine andere Persönlichkeit. Mediziner würden hierbei sicher von einer Schizophrenie (gespaltene Persönlichkeit) ausgehen. Diese ist in diesem Fall aber nur von kurzer Dauer. Eine Invokation ist jedoch nie unproblematisch, denn die Besetzung mit der falschen Wesenheit kann zu dauerhaften psychischen Schäden und tatsächlicher Schizophrenie führen. Da dies der Hypnotiseur wiederum nur sehr schwer erkennen kann, ist hierbei wieder die Erfahrung und völlige Angstfreiheit des Mediums gefragt.

Eine andere, jedoch nicht minder faszinierende Anwendung der Hypnose sind sogenannte Astralreisen. Menschen, die bewusst erlebt haben, wie die Seele den physischen Körper verlässt, wissen wovon ich rede. Um Astralreisen verstehen zu können, müssen wir zunächst wiederum die Wissenschaft außen vor lassen. Ob der Mensch tatsächlich eine Seele besitzt, die unter gewissen Voraussetzungen den Körper verlassen kann, ist derzeit nicht nachweisbar. Ich stütze mich daher auf eigene und die Erlebnisse vieler Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Auch in sämtlichen Religionen ist es unbestritten, dass der Mensch eine unsterbliche Seele besitzt. Diese stellt den Energiekörper dar, der den physischen Körper durchdringt. Da für Energie die physikalischen Gesetze von Materie nicht grundsätzlich anwendbar sind, ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass die Seele die Gabe besitzt, sich vom Körper zu lösen um andere Orte aufzusuchen. Geht man noch einen Schritt weiter und sieht man die Seele als das eigentliche Bewusstsein des Menschen an, sowie das Gehirn als eine Art Schaltzentrale, die a) die Signale der Seele wie ein Empfänger aufnehmen und b) diese Signale wiederum für den Körper umsetzen kann, wird es noch verständlicher. Ob es tatsächlich so einfach ist, sei dahin gestellt. Zur verständlichen Darstellung einer Astralreise genügt dieses Modell jedoch. So besitzt die Seele als Sitz des Bewusstseins die Möglichkeit, den physischen Körper zu verlassen, während der Körper durch die Steuerung des Gehirns weiterhin am Leben gehalten wird.

Es gibt grundsätzlich zwei Variationen von außerkörperlichen Erlebnissen. Manche Menschen berichteten davon, dass sie zunächst ihren Körper liegen sahen. Sie konnten sich dann bewusst davon entfernen und innerhalb der physischen, für uns realen Welt, umherreisen (Ätherprojektion). Natürlich kann man diese Erlebnisse mit einem sehr realen Traum erklären, nicht jedoch die Tatsache, dass hierbei erlebte Geschehnisse an weit entfernten Orten, die besucht wurden, nachweisbar richtig waren. Auch Personen, die Nahtodeserlebnisse hatten, berichten hinterher oft von ähnlichen Erlebnissen, die somit erklärbar sind. Eine andere Variante von “Out of Body Experience”, wie es auch oft genannt wird, sind Reisen in den astralen Ebenen. Die astrale Welt, oder besser gesagt die astralen Welten existieren parallel zur physischen Ebene. Oft werden die astralen Ebenen mit dem Geisterreich oder dem Aufenthaltsort der Verstorbenen gleichgesetzt. Es gibt hierbei jedoch mehrere Ebenen und eine derartige Vielfalt und Variation, dass man nicht zwingend auf andere Wesenheiten trifft. Wer nun versucht, Äther- oder Astralprojektion willentlich herbeizurufen, der wird sehr schnell wieder vom Wachbewusstsein eingeholt und Zweifel an der Sache verhindern den Erfolg. Mittels Hypnose und geeigneter Suggestionen jedoch, wird es wesentlich einfacher den physischen Körper zu verlassen. Oft äußert sich das anfänglich in einem Brummen oder Vibrieren, aber auch von einem lauten Knall wird berichtet. Kurz darauf befindet man sich entweder in der physischen Ebene und sieht auf seinen Körper hinab, oder auch in der astralen Ebene in einer oft völlig anderen Welt. Jetzt gilt es, die völlig natürliche Angst vor dem Erlebnis zu überwinden, da diese zur sofortigen Rückkehr in den Leib sorgen würde. Ich habe persönlich die erste Astralreise spontan erlebt, also ohne Hypnose oder anderer Techniken. Ich spürte ein massives Vibrieren und Brummen und befand mich kurz darauf in großer Höhe über einer herrlichen Stadt, bestehend aus vielen goldenen Kuppelbauwerken. Ich war derart verblüfft, dass ich erst nach einigen Minuten die Überlegung anstellte, seit wann ich überhaupt fliegen kann. Wohl gemerkt erlebt man alles bei vollem Bewusstsein und absolut real. Man kann Entscheidungen treffen und sich dorthin bewegen, wohin man möchte. Zweifel darüber, ob ich jemals wieder in meinen Körper zurückkehren kann, beendeten meinen “Ausflug” dann spontan. Ebenso spontan habe ich die weiteren Astralprojektionen erlebt, mit dem Unterschied jedoch, dass neben mir ein großer Mann stand. Er hatte lange, gelockte, blonde Haare und ein sehr auffälliges goldenes Amulett auf der Brust, ähnlich einem Brustpanzer. Um aufzuzeigen, wie weit solche Erlebnisse gehen können, möchte ich ein Erlebnis schildern, dass bis heute das Unglaublichste, aber auch das mit großem Abstand Faszinierendste darstellt, was mich in meinem Leben erfahren durfte. Ich stand plötzlich vor einem großen, massiven Holztor. Neben mir, die mir schon bekannte Wesenheit. Er öffnete für mich für einen kurzen Moment das Tor und ich sah in ein unbeschreibliches, helles Licht. Im selben Augenblick hatte ich das Gefühl, dass in mir eine Atombombe explodiert, ausgelöst dadurch, dass ich plötzlich, so unglaublich das klingen mag, alles wusste. Alles vom Anfang bis zum Ende... Im Moment, als das Tor geschlossen wurde, war ich zurück in meinem Körper. Die Gefühle, die ich dabei hatte, sind bis heute unbeschreiblich. Nicht einmal das unglaubliche Glücksgefühl nach einem Fallschirmsprung kommt annähernd an die Sache heran. Wer das schon einmal erlebt hat, kann nachempfinden, was ich meine. Natürlich sind derartige Erlebnisse höchst selten. Erst Jahre später habe ich von einer Person erfahren, die ähnliches berichten konnte. Das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch ganz “normale” Äther- oder Astralprojektionen ein ungeheuer faszinierendes Erlebnis darstellen. Wer sein Bewusstsein auf schier unglaubliche Art und Weise erweitern möchte, sollte sich diesem Thema unbedingt widmen.

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Wolfgang Künzel (Alexander Cain®)