| Erstellt von Hypnotist |
| Hypnotist - 10.10.2002 17:09: [b]Hallo Ihr Programmierer und Hacker :)[/b] Vielleicht hat ja einer von euch hierzu mal Lust! Wie Ihr wisst gibt es eine Menge Verschlüsselungen im Inet! Codes, Abfragen etc. pp. Nun hat sich eine Junge Gruppe, dummer Studenten eins zur Aufrage gemacht, Verschlüsselugen zu knacken. Natürlich nur im Sinne des Studiums. Soviel mal zur Anmerkung! Nun eine Idee von uns, für eine Verschlüsselung! Diese sieht so aus. Als Verschlüsselung wir der text in eine große Zahl umgewandelt! Also der gesamte Text zu EINER GROSSEN ZAHL! Soweit klar, ne?! Diese Zahl wird dann in Ihre Primzahl(en) zerlegt und diese Zahlen addiert! Die heraus gekommene Zahl kann auch gleich als PW zum Zugang des Textes dienen :) Alles andere was in diesem Zusammenhang an Programmierung vorkommt ist dem Programmierer vorbehalten! Wenn nun einer ein kribbeln in den Fingern verspürt und dieser Gruppe mal eine Herausforderung anbieten möchte kann dies GERNE tun, sie freuen sich auf jegliche Resonanz!!! Danke, euer Hypnototist P.S. Die Programmiersprache ist egal: C, C++, VC++, Java (script), Delphin......vielleicht sogar B, Pascal oder Assembler??? :shock1: :)) :)) :)) |
| Tequilla - 10.10.2002 18:11: das heißt, wir sollen ein verschlüssungs-systym programmieren, dass keiner knacken kann, oder was? naja, ist nicht schwer.. das problem ist nur, dass die eigene software, wenn ich das jetzt machen würde, den text auch nicht mehr entschlüsseln könnte *lol* achso.. dein system würde net gehen.. das könnte man nie mehr zurück entschlüsseln. was allerdings ginge, wäre einen zb 128 zeichen langen schlüssen generieren zu lassen, der dann über den text gelegt wird. den schlüssel muss sich das programm nur merken, und kann so dann den text auch wieder entschlüsseln. wenn man das ganze dann mit einem noch größeren schlüssel machen würde, zb einem 1kbyte (nicht bit - byte) - also 1024 zeichen, des gesamten asciisatzes - machen würde, oder noch größer, wäre es ziemlich unmöglich, den text wieder zu dekodieren, wenn man den schlüssel net hat... -- By[e] der alkoholfreie Tequilla (mit 2 ll) |
| Crany - 10.10.2002 18:39: [quote] [i]Original von Hypnotist:[/i] [b]Als Verschlüsselung wir der text in eine große Zahl umgewandelt! Also der gesamte Text zu EINER GROSSEN ZAHL! Soweit klar, ne?! Diese Zahl wird dann in Ihre Primzahl(en) zerlegt und diese Zahlen addiert![/b] [/quote] Als Mathematik/Informatikstudent klingt das für mich natürlich recht interessant, allerdings sehe ich das ganze Vorhaben äußerst kritisch ... und das hat Gründe: 1) Der Algorithmus, der einen Text auf eine Zahl abbildet, muss auf jeden Fall injektiv sein. Das bedeutet, dass eine Zahl nur für einen bestimmten Text stehen darf, da es ansonsten kein eindeutiger Code ist. Nun erhält man als Bildelement aber eine Zahl aus den Natürlichen Zahlen, und zwar eine SEHR GROßE(!) Zahl. 2) Das führt zu dem Problem der Primfaktorzerlegung. Es gibt keine (nach menschlichem Ermessen) effiziente Formel um eine Zahl in ihre Primfaktoren zu zerlegen. Dies bedeutet: bereits bei Zahlen mit nur einer "geringen" Anzahl Stellen benötigt ein einzelner Computer bei dem effizientesten theoretischen Programmen bereits mehrere Jahre (Jahrzehnte, Jahrhunderte, etc.), um diese Primzahlen zu finden. Wenn der Text auch nur einigermaßen lang ist, wäre dies eine Aufgabe, die kein Computer der Welt vollenden könnte. Die Verschlüsselung wäre demnächst höchstens für Texte geeignet, die nur einen Satz enthalten. 3) Eine Zahl ist durch ihre Primfaktorzerlegung zwar eindeutig bestimmt, aber wenn man tatsächlich trotz des exponentiell steigenden Rechenaufwandes die Primzahlen bestimmen könnte, ist die Summe dieser Zahlen nicht eindeutig bestimmt. Beispiel : 2+ 3 + 5 = 10 (gesuchte Zahl = 2*3*5= 30) und 5 + 5 = 10 (gesuchte Zahl = 5*5=25), bedeutet: mehrere Texte haben das gleiche Passwort (nicht unmittelbar so schlimm). Dies bedeutet aber, dass der Computer bei der Überprüfung des Passwortes sämtliche Additionsmöglichkeiten von Primzahlen durchrechnen muss - bei langen Texten wieder so viel Rechen- (und Speicher-)aufwand, dass es die Resourcen eines Computers schnell übersteigt. Weiterhin könnte mal als "Hacker" einfach ein Programm schreiben, das sämtliche Zahlen in einem bestimmten Bereich als Passwort durchprobiert (die Summe der Primfaktoren ist bei weitem nicht so groß wie ihr Produkt). 4) Es ist nicht sonderlich klug, wenn man das Passwort durch das Endprodukt bestimmen lässt (also durch die Summe der Primfaktoren der Endzahl), da so jeder mit ähnlichen Resourcen wie die Codierer ebenfalls unmittelbar wieder den Quelltext ausrechnen kann. Ich komme also zu meinem Fazit: Ein solcher Algorithmus scheitert bei langen Texten an der technischen Unmöglichkeit der Primzahlbestimmung. Bei kurzen Texten scheitert er daran, dass man sich die Primfaktorzerlegung mit einem kleinen Programm selbst ausrechnen kann. |
| Hypnotist - 10.10.2002 19:38: Sehr gut überlegt! @Tequilla -- das heißt, wir sollen ein verschlüssungs-systym programmieren, dass keiner knacken kann, oder was? naja, ist nicht schwer.. das problem ist nur, dass die eigene software, wenn ich das jetzt machen würde, den text auch nicht mehr entschlüsseln könnte *lol* -- Naja damit hast Du doch ein wenig unrecht!!! Bisher hat es noch niemand geschafft, etwas wie ein Verschlüsselungssystem zu schreiben welches nicht knackbar wäre!!! Oder verstehe ich den Satz falsch? Die Rückentschlüsselung ist in jedem Falle möglich, Frage ist nur Zeit und Aufwand! 128bit schlüssel sind sicher und wohl standart (soweit ich weiss) aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange!! :) @ Crany 1) Hmm ok, was sagst Du dazu wenn für diese SEHR GROSSE Zahl die Fakultätszahl nehmen?? Oder die Zahl TEILEN in 2 oder mehr Zahlen und diese Fakultäten benutzen? 2) OK sagen wir evtl. für eine Codierung der SMS??? Wäre eine schöne Codierung bei einem guten Nutzen!! Gut ok.......natürlich ist die Codierung der Bibel ein nicht zu bewältigender Aufwand!!! Gibt ja so ein Projekt zum Ausrechnen der Primzahl auf X Stellen! :) 3) Das ganze wäre nicht das Prob, da sich texte bis auf den letzten Wortlaut seltenst wiederholen d.h. man hätte kein 0815 Algorhytmus :) 4) Klar, da hast DU vollkommen recht, mir geht es aber hier in erster Linie um die Codierung des Textes :) Also könnte man in erster Instanz das PW sogar weg lassen! :) Hmm, ok die Länge des Textes ist "heut" zutage noch etwas beschränkt!! Dennoch ist es machbar und für die Zukunft mit Sicherheit gebräuchlich!!! Natürlich geht es hier darum ein Gegenquellcode zu schreiben!! Das ganze läuft ja auch erst in der Beta Phase, diese Codierung kann man natürlich beliebig LOGISCH erweitern!! Zitat: Eine 128 bit Codierung? UNMÖGLICH? WIRKLICH? Nein, nichts ist unmöglich! PW SWORDFISH :)) :)) :)) :)) Gruß Hypnotist! -- Lerne aus den Fehlern anderer, denn DU lebst nicht lange genug um sie alle selber zu machen. |
| Tequilla - 10.10.2002 20:14: @hypnotist ja, 128 bit ist der standart.. 1024 bit ist schon sehr schwer zu knacken.. aber ich meine 1024 byte, oder noch mehr... eine gute cracksoftware, die den schlüssel net hat, würde jahre brauchen, um den zu knacken.. und wenn man das doppelt verschlüsselt (also zb den verschlüsselten text noch mal mit dem gleichen schlüssel, nur umgekehrt, oder in einer anderen reihenfolge), dann ist es umnöglich den text ohne den schlüssel wieder zu lesen. das würde wirklich jahrzehnte daueren, bis das geknackt wäre. da man dadurch ja keinen 1024 byte verschlüsselten code hätte, sondern einen text, der mit einem unwiederherstellbaren schlüssen kodiert ist hätte.. das heißt es wäre unmöglich den text ohne den schlüssen wiederherzustellen. kein cracker und keine software der welt könnte das.. das problem ist, dass es viel zeit kosten würde, so ewtas zu verschlüsseln.. hehe -- By[e] der alkoholfreie Tequilla (mit 2 ll) |
| Alexander Cain - 11.10.2002 00:07: Interessant wäre doch eine random erzeugte Bytefolge zum Entschlüsseln anzubieten. Also etwas, was noch nie Sinn ergeben hat. - Würde mich interessieren, was da entschlüsselt würde. ;D ;D ;D -- Viele Grüße Alexander |
| Domoran - 12.10.2002 16:18: @Hypnotist: Also das es keinen Code gibt der nicht zu knacken gibt ist nicht einmal theoretisch richtig. Nimm z.B. beispiel mal die One-Time Pads die Alexander ansprach. Das ist einfach eine zufällig erzeugte Zeichenkette, die Du z.B. mit deiner Nachricht XOR verknüpfst. Was heraus kommt ist logischerweise wieder zufällig. Niemand kann ohne den Schlüssel die richtige Nachricht wieder herausfinden, da man jede beliebige Nachricht rauskriegen könnte, wenn man den jeweiligen Schlüssel probiert. Moderne Probleme sind jedoch Schlüsseltransport, usw... nicht die Verschlüsselung an sich. Die kann sehr sicher gestaltet werden, wobei das Problem im Detail liegt. Allein das Thema Zufallszahlen ist ein Thema für sich ... Gruß Domoran -- ----- ---------- instant madness - just add brain ---------- ----- -- |
| Hypnotist - 12.10.2002 17:16: Hi all Natürlich kann der CODE alleine "sicher" sein, was von euch aber auch nur eine These ist! Alle Schreibgeschützten CDs wurden damals als sicher angekündigt!! Also man weiss nie was kommt!! Aber DU sagst es ja selber, es liegt am schlüssel also kann man auf den Code scheissen :) Der bringt nämlich NÜSCHT!!! Der Fehler liegt im Detail, dass schöne ist, ES SIND FEHLER!!! =) Gruß Hypnotist! -- Lerne aus den Fehlern anderer, denn DU lebst nicht lange genug um sie alle selber zu machen. |
| Tequilla - 13.10.2002 14:48: wieso? es ist doch ganz easy eigentlich.. wenn man einen text mit einem zufällig erzeugten zb. 2 MB schlüsses kodieren würde, könnte niemand mehr, den text entziffern, der nicht weiß, wie der schlüssel heißt, und nicht weiß, wie der text heißt.. das wäre also nicht knackbar.. -- By[e] der alkoholfreie Tequilla (mit 2 ll) |
| Hypnotist - 13.10.2002 14:57: Uhm habe auch nix anderes gesagt!! Wir sprachen schon lange über die Nutzung eines Schlüssels auf beiden Seiten, dass dies momentan noch eine Fehlerquelle ist!!! Und da sowas momentan nicht geht, ist der Text zwar sicher, hat aber keinerlei Nutzen und damit isser unbrauchbar! :) -- Lerne aus den Fehlern anderer, denn DU lebst nicht lange genug um sie alle selber zu machen. |
| Alexander Cain - 13.10.2002 15:45: Die beste Verschlüsselung ist doch da, wo sie gar nicht vermutet wird. -- Viele Grüße Alexander |
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