| Erstellt von Kartoffelsuppe |
| Kartoffelsuppe - 06.04.2008 09:37: Oder erklärt ihr die ganzen Phänomen mit Placebo? Ich glaube jetzt nicht direkt, dass Gott die Erde in sieben Tagen geschaffen hat, aber manchmal habe ich schon den Eindruck, dass es da jemand gibt der es gut mit uns meint....aber ich kann jetzt nur aus meiner Sicht sprechen. Wie schaut es bei euch aus? Seid ihr Atheisten, Strenggläubige oder seid ihr da eher meinungslos ;) Freue mich schon auf eure Antworten mfG Kartoffelsuppe |
| chippie - 06.04.2008 09:51: also ich denke, gott ist sowas wie eine energieform. sicher keine allmächtige persönlichkeit. wenn man an wiedergeburt glaubt, muss die seele ja irgendwo herkommen, das nenn ich gott. ich bin also ein teil davon. gruss sergio |
| Angelika - 06.04.2008 10:42: Ich glaube jetzt nicht direkt, dass Gott die Erde in sieben Tagen geschaffen hat, Tja, wenn du die Bibel genauer kennen würdest, dann wüßtest du , daß ein \"Schöpfungstag\" 7.000 Jahre sind. Also insofern sind für Gott 1 Tag 7000 Jahre und wir sind nicht mal \"Eintagsfliegen\". :biggrin: :biggrin: |
| manuel - 06.04.2008 12:29: Hallo. Ich bin zwar evangelisch trotzdem glaube ich schon längst nicht mehr an Gott. Es wurde einem zu viel erzählt worin ich einfach keine Wahrheit sehen kann... |
| Kartoffelsuppe - 06.04.2008 14:12: Hm, ja ok dann kommt dass schon ein bisschen glaubwürdiger rüber;)) Wir haben hier ja richtige Bibelexperte, wo steht das denn;)? |
| Hypnose Hase - 06.04.2008 14:31: Hallo, wenn du den biblischen Gott meinst, bzw. einen Gott, der durch religiöse Texte postuliert wurde, dann wirst du sehr schnell Bekanntschaft mit einer - sagen wir - ambivalenten Gestalt machen, bei der du nicht genau weißt, was sie ist oder nicht ist; was vermutlich viele zu der Aussage ermuntert: Gott ist alles. Dem würde ich auch am ehesten zustimmen. Ich bin zwar niemand, der sich mit Religionen sonderlich auskennt. Aber vom Gefühl her würde ich dazu tendieren, Gott als etwas zu sehen, was wir mit unseren begrenzten vierdimensionalen Mitteln (Raum + Zeit) nicht vollständig begreifen können, woraus auch folgen würde, dass Fundamentalismen, bzw. feststehnde Meinungen und Positionen zu diesem Thema nicht statthaft wären. Ich habe aber irgendwie die Hoffnung, dass die vielen Fragen, was Gott, die Welt und den ganzen Rest betrifft früher oder später beantwortet werden. ;-) |
| Airblader - 06.04.2008 21:41: Was ich an der Kirche (nicht Christentum) komisch finde, ist, wie sie ihre religiöse Sicht nach Lust und Laune über die Zeit hinweg geändert haben. Sowas finde ich komisch. Ein Argument, das ich auch nicht nachvollziehen kann, ist: \"Gott ist für mich die Antwort auf die Frage, wo wir her kommen\". Gegenfrage: Woher kommt Gott? Antwort: Der war schon immer da. Gegenantwort: Und warum soll das Universum nicht schon immer da gewesen sein können? Ansonsten bin ich tolerant. Jeder darf glauben, was er will. Und wenn es noch so seltsam ist. Letztendlich sage ich: Wem der Glaube an Gott o.ä. hilft, Trost spendet, ..., der soll es tun. Das ist doch Sinn und Zweck der Religion. Mir persönlich bringt der Gedanke an sowas nichts, darum glaube ich nicht. Allerdings bin ich Agnostiker, ein Atheist. Ich versuche also niemanden zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt. Auch schließe ich dessen Existent grundlegend nicht aus. Aber momentan habe ich keinen persönlichen Sinn darin, an ihn/soetwas zu glauben. air |
| sennaheu - 06.04.2008 23:23: @airblader: Die Frage nach der Herkunft Gottes mit der zeitlichen Betrachtung des Universums ist doch, in Anbetracht der Relativitätstheorie, obsolet. Im Übrigen hab ich auch keine Zweifel, dass es einen Gott gibt, der sich uns auch offenbaren will. Die Erlebnisse, die Menschen mit Gott gemacht haben, kann man in der Bibel nachlesen. Allerdings denke ich, dass man die Bibel nicht als \"Das Wort Gottes\" verstehen darf, sondern als Erlebnisberichte von Menschen, die immer wieder weiter überliefert wurden. Das macht diese Erlebnisse nicht unbedingt falsch oder unglaubwürdig, sondern man muss die Texte in dem sozialen, historischen Kontext betrachten, in dem die Texte entstanden sind und wie sie überliefert wurden. |
| Oliver W - 06.04.2008 23:33: Würden die Sims es verkraften wenn sie verstehen, das es vielleicht ein pickliger Teenager mit Minderwertigkeitskomplex war, der ihr Universum gestartet hat? |
| Der Dude - 07.04.2008 00:41: xD. Also ich glaube fest an die höhere Macht. Gott ist in jedem von uns und wir sind es doch alle. Ich habe mehrmals mit Gott in einem inneren Monolog angerufen. und um ein Leben in seinem Lichte gebeten. Auch wenn es jetzt etwas geschwollen klingt. Naja der gewaltigen Folgen sehe ich Tag für Tag, auch wenn ich das alles noch nicht ganz interpretieren kann. lg Sephi |
| Airblader - 07.04.2008 06:37: [quote] [i]Original von sennaheu:[/i] @airblader: Die Frage nach der Herkunft Gottes mit der zeitlichen Betrachtung des Universums ist doch, in Anbetracht der Relativitätstheorie, obsolet.[/quote] Könntest du das mal eben erläutern? Bei so einem Thema ist es übrigens immer schwer, Wissenschaft und Religion unter einen Hut zu bekommen. Aber wenn, dann muss man mit allen Mitteln der Wissenschaft auffahren - die RT ist ja nur ein Teil und erklärt längst nicht alles in unserem Universum. air |
| sennaheu - 07.04.2008 14:12: Ganz einfach - Zeit ist relativ. Masse = Energie * Geschwindigkeit Sicherlich ist unser Universum entstehungstechnisch in Zeit messbar. Wenn es aber keine Masse vor der Existenz des Universums gab, war entweder die Energie = 0 (was ich nicht denke) oder v = 0. In dem Falle gäbe es auch keine Zeit. Oder irre ich mich? Physik liegt bei mir schon ne Weile zurück und ich musste damals glücklicherweise nicht die Klausur mitschreiben, als wir die Relativitätstheorie und Quantenphysik behandelt haben... |
| Margit - 07.04.2008 15:25: Hallo, naja, im Prinzip ist ja \"nur\" der \"Anfang\" ungeklärt. Sprich: irgendwas oder irgendwer muss den Stein ja mal ins Rollen gebracht haben. Das ist eigentlich nur durch eine \"andere\" oder \"höhere\" Kraft, z;B. einen Gott erklärbar. Aber wenn es EINEN Gott gibt, dann könnte es genausogut doch auch mehrere geben? :d_gutefrage: Und ist dieser Gott oder sind diese Götter wirklich nur GUT? :d_gutefrage: Ich meine: den Gott aus dem alten Testament finde ich ziemlich hart in seinen Bestrafungen. Ich finde es schon heftig, von jemandem dessen Sohn als Opfer zum Beweis seines Glaubens zu fordern. Oder noch schlimmer: später seinen eigenen Sohn zu opfern (wenn er es denn tatsächlich war). Ich finde auch das Leben jetzt nicht unbedingt \"göttlich\" oder sooooo prickelnd, dass ich dafür jetzt einem oder mehreren Göttern dankbar wäre. Was sollen auch die ganzen Kriege und Schicksalsschläge und Armut und Gewalt und Schmerzen und Krankheiten udn und udn? Und wenn Gott wirklich so toll ist und er den Menschen nach seinem Ebenbild schaffen wollte, dann ist ihm das ja gründlich misslungen. Also liegt doch der Fehler bei ihm? Warum bestraft er dann die Menschen, anstatt seinen Fehler zu korrigieren? :d_gutefrage: Kurz: es spielt für mich keine Rolle, ob es einen Gott oder gar mehrere gibt. Die Gewissheit würde weder mein Handeln, noch mein Denken, noch mein Tun beeinflussen. Es ist für DIE Menschen wichtig, die einen Gott brauchen, denen er Hilfe im Leben gibt. Aber diejenigen spüren ihn ja eh in sich (so wie den Wind auf ihrer Haut, wie mir manche Gläubige sagten) - die haben also ihren Beweis ! Liebe Grüsse, Margit |
| flaschendeckel - 07.04.2008 15:39: [quote] [i]Original von Margit:[/i] Ich finde es schon heftig, von jemandem dessen Sohn als Opfer zum Beweis seines Glaubens zu fordern. [/quote] das stimmt so nicht, in letzter sekunde hat gott nach dem at gesagt \"ok passt schon, ich sehe, du würdest es tun, das war nurn test\" [quote] Oder noch schlimmer: später seinen eigenen Sohn zu opfern (wenn er es denn tatsächlich war). [/quote] angenommen es war sein sohn, war es meiner meinung nach ein opfer, ihn auf die welt zu schicken, und ihn so den leiden eines sterblichen auszusetzen, den tod sehen viele sowieso als erlösung an, in diesem fall ist es ja ne doppelte erlösung [quote] Ich finde auch das Leben jetzt nicht unbedingt \"göttlich\" oder sooooo prickelnd, dass ich dafür jetzt einem oder mehreren Göttern dankbar wäre. Was sollen auch die ganzen Kriege und Schicksalsschläge und Armut und Gewalt und Schmerzen und Krankheiten udn und udn? [/quote] naja angeblich ist wegen soetwas ja schhonmal die große flut gekommen, und dann sollte es nie wieder geschehen, irgendwo ist ganz explizit geschrieben, dass der mensch seinen eigenen willen haben soll [quote] Und wenn Gott wirklich so toll ist und er den Menschen nach seinem Ebenbild schaffen wollte, dann ist ihm das ja gründlich misslungen. Also liegt doch der Fehler bei ihm? Warum bestraft er dann die Menschen, anstatt seinen Fehler zu korrigieren? :d_gutefrage: Liebe Grüsse, Margit [/quote] inwiefern bestraft er die menschen? dadurch, dass er ihnen freien willen gibt? :d_gutefrage: hast du eigtl schonmal den \"weg zur vervollkommnung\" oderso thread gelesen? da ist die rede davon, dass jeder mensch volkommen ist, es aber nur vergessen hat, weil das leben dann keinen sinn hätte..das wäre eine schöne antwort :d_gutefrage: |
| Oliver W - 07.04.2008 15:51: Nee, du irrst dich nicht-- bei unendlicher Verdichtung der Masse müsste es zu einem Stillstand der Zeit kommen. Aber die Schöpfungskraft agiert ja möglicherweise ausserhalb unseres Universums und unterliegt nicht zwingend denselben Einschränkungen. Administratorenrechte sozusagen. |
| Margit - 07.04.2008 16:42: [quote] [i]Original von flaschendeckel:[/i] [quote] [i]Original von Margit:[/i] Ich finde es schon heftig, von jemandem dessen Sohn als Opfer zum Beweis seines Glaubens zu fordern. [/quote] das stimmt so nicht, in letzter sekunde hat gott nach dem at gesagt \"ok passt schon, ich sehe, du würdest es tun, das war nurn test\" [c=limegreen] Er hat es dennoch gefordert! Nur hat er ihn anschliessend sozusagen \"begnadigt\". Also ehrlich gesagt, ich tue mich damit schwer, solch einen Gott zu \"huldigen\". Genaugenommen finde ich sowas ziemlich fies![/c] angenommen es war sein sohn, war es meiner meinung nach ein opfer, ihn auf die welt zu schicken, und ihn so den leiden eines sterblichen auszusetzen, den tod sehen viele sowieso als erlösung an, in diesem fall ist es ja ne doppelte erlösung [c=limegreen]Aberr WARUM diese \"Theatralik\"? Warum diese Brutalitat, Grausamkeit, etc.? Wenn er GOTT ist, dann hätte er den Menschen auch auf andere Weise was lehren können, bzw; könnte es noch -macht es aber nicht![/c] naja angeblich ist wegen soetwas ja schhonmal die große flut gekommen, und dann sollte es nie wieder geschehen, irgendwo ist ganz explizit geschrieben, dass der mensch seinen eigenen willen haben soll [c=limegreen]Ja aber entschuldige bitte: wenn dieser Gott, von dem hier die Rede ist, den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat, der Mensch aber doch so verdorben ist, dann KANN Gott entweder doch garnicht sooooo toll sein und/oder es ist ihm ein gründlicher Konstruktionsfehler unterlaufen. Überhaupt: dass die Natur ist zwar einerseits wundervoll in seinem Kreislauf, andererseits ist sie aber auch gnadenlos brutal (der Grössere frisst den Kleinen, etc.)! [/c] Inwiefern bestraft er die menschen? [c=limegreen]Hast recht WENN es einen Gott gibt: vielleicht bestraft er ja garnicht explizit den Menschen, vielleicht ist ihm das ganze Projekt nur über den Kopf gewachsen und er überlässt alles seinem Lauf? wer weiss?[/c] hast du eigtl schonmal den \"weg zur vervollkommnung\" oderso thread gelesen? da ist die rede davon, dass jeder mensch volkommen ist, es aber nur vergessen hat, weil das leben dann keinen sinn hätte..das wäre eine schöne antwort :d_gutefrage: [c=limegreen]Das hiesse aber, dass das Leben keinen Sinn HAT!! [/c] [/quote] Ein Thema zum unendlich-diskutieren..... Liebe Grüsse, Margit |
| Airblader - 07.04.2008 17:23: [quote] [i]Original von sennaheu:[/i] Ganz einfach - Zeit ist relativ. Masse = Energie * Geschwindigkeit Sicherlich ist unser Universum entstehungstechnisch in Zeit messbar. Wenn es aber keine Masse vor der Existenz des Universums gab, war entweder die Energie = 0 (was ich nicht denke) oder v = 0. In dem Falle gäbe es auch keine Zeit. Oder irre ich mich? Physik liegt bei mir schon ne Weile zurück und ich musste damals glücklicherweise nicht die Klausur mitschreiben, als wir die Relativitätstheorie und Quantenphysik behandelt haben... [/quote] Das klingt doch alles arg nach gemixter Schulphysik. Es ist dringendst Vorsicht anzuraten, wenn du einfach mit solchen Formeln um dich wirfst. Zudem diese Formeln eben nicht immer, sondern unter gewissen Umständen gelten. @Margit Die Herkunft ist eine schöne Frage, der man nachgehen kann. Nur, wie oben eig. mal geschrieben, wenn du die mit Gott erklärst: [b]Und woher kommt Gott?[/b] Verstehst du nun, warum \"Gott\" für mich in dieser Hinsicht ein Schritt zur Erklärung ist, den man auf der Stelle geht? air |
| flaschendeckel - 07.04.2008 17:24: [quote] [i]Original von Margit:[/i] [quote] [i]Original von flaschendeckel:[/i] den, soviel man auch damit ausprobiert hat..angeblich haben sich die[quote] [i]Original von Margit:[/i] Er hat es dennoch gefordert! Nur hat er ihn anschliessend sozusagen \"begnadigt\". Also ehrlich gesagt, ich tue mich damit schwer, solch einen Gott zu \"huldigen\". Genaugenommen finde ich sowas ziemlich fies![/c] [c=crimson]naja, möglicherweise fand er es aber auch gar nicht gut..er wollte im grunde nur testen, was ihm wichtiger ist: der wille seines gottes, oder sein sohn..ich sehe da nichts fieses dran, wenn er nie vorgehabt hat, dass der sohn stirbt..es gab schon wesentlich schlimmere sachen von menschenhand[/c] [c=limegreen]Aberr WARUM diese \"Theatralik\"? Warum diese Brutalitat, Grausamkeit, etc.? Wenn er GOTT ist, dann hätte er den Menschen auch auf andere Weise was lehren können, bzw; könnte es noch -macht es aber nicht![/c] [c=crimson]nunja, viele menschen werden durch gewalt wachgerüttelt \"und da erkannten sie und taten buße etc\"[/c] [c=limegreen]Ja aber entschuldige bitte: wenn dieser Gott, von dem hier die Rede ist, den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat, der Mensch aber doch so verdorben ist, dann KANN Gott entweder doch garnicht sooooo toll sein und/oder es ist ihm ein gründlicher Konstruktionsfehler unterlaufen. Überhaupt: dass die Natur ist zwar einerseits wundervoll in seinem Kreislauf, andererseits ist sie aber auch gnadenlos brutal (der Grössere frisst den Kleinen, etc.)! [/c] [c=crimson]möglicherweise ist mit diesem ebenbild auch nicht alles von a-z gemeint, sonst wären wir auch im himmel oder sonst wo, und könnten ein universum erschaffen..aber: wieder ein verweis auf die sache mit der vergessenen volkommenheit: das klingt irgendwo logisch oder? [/c] [c=limegreen]Hast recht WENN es einen Gott gibt: vielleicht bestraft er ja garnicht explizit den Menschen, vielleicht ist ihm das ganze Projekt nur über den Kopf gewachsen und er überlässt alles seinem Lauf? wer weiss?[/c] [c=crimson]ich glaube kaum, dass ihm etwas über den kopf gewachsen ist, möglicherweise hat er nur einen fehler gemacht, als er voll reue geschworen hat, nie wieder über die menschen zu richten, ihnen einen freien willen zu geben..wenn das der fall ist, glaube ich, wird er gewusst haben, wie sich die menschheit entwickelt..aber möglicherweise will er uns zeigen, dass wir uns ändern müssen..vielleicht ist das eine art \"lektion\" die wir menschen lernen müssen [/c] [c=limegreen]Das hiesse aber, dass das Leben keinen Sinn HAT!! [/c] [c=crimson]ich habe einmal ein pc spiel gespielt, in dem ein gegenstand auftauchte, von dem ich keine ahnung hatte, was ich mit dem soll, hat sich am ende des spiels auch nicht aufgeklärt, in foren dazu wird viel darüber diskutiert, aber niemand hat bisher einen sinn in diesem gegenstand gefunden, soviel man auch damit ausprobiert hat..angeblich haben sich die entwickler nach vehementen nachfragen von spielern dieses spiels dazu bekannt, dass der sinn dieses gegenstandes darin besteht, dass man viel damit rumprobiert, um so das spiel besser kennen zu lernen...möglicherweise hat das leben auch keinen sinn? vielleicht ist es wie bei diesem gegenstand, dass der sinn des lebens darin besteht, zu leben! bzw das leben kennen zu lernen....außerdem könnte es auch so sein, dass der sinn des lebens ursprünglich ist spaß zu haben, beschäftigt zu sein..wie kann das sein, wenn man von vornherein weiß, alles klappt, was man anfängt? is doch ziemlich öde..also ist das leben eine viel größere herausforderung, wenn man nach seinen erfahrungen handelnd nie sicher sein kann, ob man das richtige tut.. eine andere möglichkeit wäre, dass es zum ziel gesetzt wurde, die volkommenheit wieder zu finden..naja über den sinn des lebens rede ich eigtl nicht so gerne :d_zwinker: [/c] [/quote] Ein Thema zum unendlich-diskutieren..... [c=crimson]joa, http://www.musiker-board.de/vb/politik-gesellschaft/44801-glaubt-ihr-gott.html die hier diskutieren da auchschon ein bisschen:d_zwinker: [/c] Liebe Grüsse, Margit [/quote] |
| Titan - 07.04.2008 23:29: [quote] [i]Original von Margit:[/i] Ich finde auch das Leben jetzt nicht unbedingt \"göttlich\" oder sooooo prickelnd, dass ich dafür jetzt einem oder mehreren Göttern dankbar wäre. Was sollen auch die ganzen Kriege und Schicksalsschläge und Armut und Gewalt und Schmerzen und Krankheiten udn und udn? [/quote] Genau die Frage die ich mir auch gestellt habe, allerdings gehören Schatten und Licht immer zusammen. Wie soll es Glück und Zufriedenheit ohne das vorhanden sein von Unglück usw. geben? Wie soll man das schätzen was man hat, wenn man nicht weiß, daß es auch anders geht? Wären Zustände wie im sprichwörtlichen Paradies wo jeder alles hat, außer ein Ziel nach dem man streben kann wirklich so erfüllend? |
| Airblader - 08.04.2008 00:01: Die Frage nach dem \"Warum lässt Gott schlechtes geschehen\" nennt man übrigens die Theodizee-Frage, falls da jemand googeln will o.ä. Zu einem gewissen Stück stellt sich diese ja auch bei der Ijobs-Geschichte (Ijob ist der alte Name für Hiob). Es gibt eben verschiedene Ansichten bzgl. Gott, auch im Christentum selbst. Einige können die Frage beantworten, andere nicht (gerade diejenigen nicht, die Gott als allfähiges Wesen darstellen, welches das Leben eines jeden Menschen ständig beeinflusst). air |
| Wolfgang Künzel - 08.04.2008 02:01: [quote] [i]Original von Airblader:[/i] Die Frage nach dem \"Warum lässt Gott schlechtes geschehen\" [/quote] Was ist gut und was schlecht? Da das relativ ist, lässt sich diese Frage nicht beantworten. Hinzu kommt, das man ein Gott sein müsste um einen Gott verstehen zu können. Also sei ein Gott, dann verstehst Du auch. Anders wirst Du es niemals verstehen. |
| Airblader - 08.04.2008 07:20: Auch das ist nur [b]eine[/b] von vielen Ansichten. Ich kann ja froh sein, da sich mir die Frage nicht stellt, da ich schlicht an keinen Gott glaube. air |
| Wolfgang Künzel - 08.04.2008 10:37: [quote] [i]Original von Airblader:[/i] Auch das ist nur [b]eine[/b] von vielen Ansichten. Ich kann ja froh sein, da sich mir die Frage nicht stellt, da ich schlicht an keinen Gott glaube. air [/quote] Aber die ist logisch. Ob man an einen, keinen oder mehrere Götter glaubt. |
| flaschendeckel - 08.04.2008 12:45: die kategorie gut und böse gibt es ja eigtl auchnicht, nur von menschen geschaffen, in einem bestimmten sozialen umfeld...wer weiß, was es für kategorieen gegeben hätte, wenn andere umstände wären? |
| Wolfgang Künzel - 08.04.2008 12:59: [quote] [i]Original von flaschendeckel:[/i] die kategorie gut und böse gibt es ja eigtl auchnicht, nur von menschen geschaffen [/quote] Mein Reden. |
| Oliver W - 08.04.2008 13:09: @ Flaschendeckel: Stimmt so nicht ganz. Die Neigung zum Anpassen an die Werte einer Gruppe und zum Lernen ist dem Menschen schon in die Wiege gelegt (ausser unserer Teamworkfähigkeit und unserem Lernvermögen (und Greifhänden) haben wir ja nix was uns als Vorteil gegenüber Wetter und Viechern dienen könnte). Was dann innerhalb der Gruppe als Gut und Böse gilt wird angenommen. Im Zweifelsfall ist gut immer das was der Gruppe dient (sollte es jedenfalls sein). In der Verhaltensforschung 70er80er Jahre gab es diesen netten Wettbewerb, welches Programm am besten in einer Gesellschaft überlebt. Ergebniss: die ganz Guten sterben zuerst, dann die ganz Bösen als nächstes. Durchgesetzt hat sich die verzeihliche Variante des \"Tit-For-Tat\" (Ich vertraue dir, solange du mir nichts tust- wenn du mir oder jemandem aus meiner Gruppe etwas tust wirst du bestraft, nach der Strafe bekommst du noch eine Chance wenn du die versemmelst bist du engültig dran.) Die verzeihliche Variante ist erfolgreicher bei komplexeren Systemen, bei einfachen Systemen ist der Sieger das unverzeihliche \"Tit-for-Tat\" Programm (\"Auge um Auge, Zahn um Zahn\"). Und deshalb sind sowohl die ganz Guten als auch die ganz Bösen schon lange aus dem Rennen und wir müssen uns alle mit Schattierungen von Grau auseinandersetzen. |
| Airblader - 08.04.2008 13:28: [quote] [i]Original von Alexander Cain:[/i] Aber die ist logisch. Ob man an einen, keinen oder mehrere Götter glaubt.[/quote] \"Logik\" ist subjektiv. Auch Menschen, die für dich total unlogisch denken, sind in ihrer subjektiven Meinung logisch veranlagt. Es gibt auch im Christentum Ansichten, die Gott als \"Wesen\" jeglicher Art und Weise ablehnen, sondern z.B. nur als \"Gemeinschaftsgedanken\" sehen. air |
| flaschendeckel - 08.04.2008 13:30: @ Oliver W: nehmen wir mal an, es gibt die ganz guten und ganz bösen nicht mehr in einer gesellschaft, dann wird ganz gut und ganz böse neu definiert, weil die gesellschaft eben das davor nicht mehr kennt..oder lieg ich da falsch? |
| Oliver W - 08.04.2008 13:39: wenn du gut und böse nur als die relativen äussersten Ausschläge des Vorhandenen und nicht als die theoretisch möglichen Extreme festlegst dann hast du recht. Aber das absolut Böse und das reine Gute haben einen schweren Stand. Interessanterweise gibt es auch eine Art Reaktionsschwelle: Wenn die Dunkelgrauen zu Viele und zu dreist werden (mehr als 10%) werden die hellgrauen schlagartig gruppenagressiv und kürzen die Dunkelgrauen weg. |
| flaschendeckel - 08.04.2008 13:47: ich kann dir nicht ganz folgen, was ist denn deiner meinung nach absolut böse und volkommen gut? |
| Oliver W - 08.04.2008 14:44: Absolut Böse wäre jemand der nur und ausschliesslich Böse (nur und auf Eigennutz und zum Schaden anderer) handelt. Absolut gut ist das Gegenteil. Leicht zu sehen das solche Exemplare schwer zu finden sind. Ein Absolut Böser kann sich in einer komplexe Gesellschaft schwer verstecken weil er sich nicht anpassen kann. Ein absolut Guter wird vermutlich Ratzfatz Opfer der Dunkelgrauen. Das sind alles theoretische Sachen aus der Verhaltensforschung (Spektrum der Wissenschaft hat ein interessantes Sonderheft dazu). Ob und wie das auf unsere Gesellschaft übertragen werden kann ist noch was anderes. Obwohl einem die Mechaniken der Siegerprogramme bekannt vor kommen könnten. |
| Wolfgang Künzel - 08.04.2008 15:23: [quote] [i]Original von Oliver W:[/i] Absolut Böse wäre jemand der nur und ausschliesslich Böse (nur und auf Eigennutz und zum Schaden anderer) handelt. Absolut gut ist das Gegenteil. [/quote] Ein Beispiel: Du stehst mit einer geladenen Waffe vor mir und willst mich erschießen. Ich nehm\' Dir die Waffe ab und zerstöre sie um mein Leben zu retten. Nach Deiner Definition bin ich dann also absolut böse, da ich eigennützig (um mein Leben zu retten) Dir einen Schaden angerichtet habe (Diebstahl und Zerstörung der Waffe). Gleichzeitig bin ich aber auch das Gegenteil, also absolut gut, da ich Dich vor einem Schaden (Gefängnis) bewahrt habe. Jetzt stellt sich jedoch die Frage, ob Gefängnis für Dich überhaupt ein Schaden gewesen wäre.... usw. usw. Merkst Du, was Du geschrieben hast? :g_muhahaha: Gut und böse sind Erfindungen des Menschen und es ist absolut relativ (kommt auf die Sichtweise des Betrachters an). In einem Thread über Gott oder etwas göttliches hat es also nichts verloren. Da gibt es nämlich kein \"gut\" und \"böse\". |
| Oliver W - 08.04.2008 16:09: Wenn du absolut gut (im Sinne: nie jemandem Schaden, sich selbst hintenanstellen als Gegenteil von absolut böse: nur für sich selbst da sein und immer anderen in der Geneinschaft Schaden) wärst hättest du dich erschiessen lassen, und das ist dann auch der Grund warum die absolut Guten im Modell zuerst aussterben. (im Verhaltensmodell, in echt gibts die eben nicht, denk dran: das sind rein theoretische Konstrukte um rauszufinden warum und wieso soziales Verhalten funktioniert-- ist ein bischen so wie bei einem Schwarm, der organisiert sich auch fast von selbst auf Grund ganz weniger Regeln ohne das jemand ihn erfindet) Du kannst dir eben nur nicht etwas so Reines, Selbstloses und absolut Gutes vorstellen, das ist alles :-) Edit: hab deinen Text nicht richtig gelesen, seh ich gerade-- ich wurde ja nur entwaffnet, gar nicht mit meiner eigenen Waffe gerichtet-- wenn das mal nicht das verzeihliche Tit-for-Tat war, ich krieg ja noch eine Chance. Wenn ich absolut böse wär wärst du dann aber geliefert. Du hast insofern schon recht: absolut Gut und absolut Böse sind Erfindungen der Menschen. Ideale die man nie erreichen kann und sollte, jedenfalls nicht auf dieser Welt. Ausserdem funktioniert Gut und Böse als Bewertung immer nur innerhalb eines sozialen Systems. Gut und Böse wären dann absolut sozial und absolut asozial. Allein auf der Welt gäbe es das nicht. |
| Oliver W - 08.04.2008 16:11: Gott aus der Bibel teilt auch recht heftig in Gut und Böse ein, wenn ich mich richtig erinnere. |
| Oliver W - 08.04.2008 16:59: Ich hab eben nochmal nachgeguckt, und siehe da-- Die Verhaltensforscher arbeiten auch gar nicht mit den Begriffen von gut und böse. Zu mathematisch ungenau ;-) Die die zuerst aussterben sind \"Kooperiere immer.\" (absolut sozial) , der Gegenpol \"Kooperiere nie\" (absolut asozial) ist als nächstes dran weil er von den anderen weggemacht wird. Das ganze heisst \"Spieltheorie\" und könnte einen auf die Idee bringen, das Gott die Mathematik liebt ;-) |
| Wolfgang Künzel - 08.04.2008 17:57: [quote] [i]Original von Oliver W:[/i] Gott aus der Bibel teilt auch recht heftig in Gut und Böse ein, wenn ich mich richtig erinnere. [/quote] Daraus folgt: Die Bibel und insbesondere deren Inhalt sind Erfindungen des Menschen. |
| Oliver W - 08.04.2008 19:09: Denkst du da auch dasselbe wie ich? :-) Ich will mit dem Verhaltenskram gar nicht wirklich was anderes sagen. Der Grund warum ich es eingestreut habe war lediglich, das das soziale Verhalten des Menschen (das man ja mit gut & böse verbindet) als Teil einer grösseren Gruppe sich aus relativ einfachen Regeln ergeben könnte-- damit wäre es allerdings keine freie Erfindung des Menschen (das ist dann lediglich die Ausschmückung) sondern eine Art logische Konsequenz. Wenn Gott ein Programmierer wäre, dann steckt seine Spur in den Algorithmen. Dann wäre da noch die Frage wer den Compiler gebaut hat. Und auf was für einem System der ganze Quark läuft. Kriegen wir vermutlich nie raus. Vorher ist die Simulation vorbei oder der Strom fällt aus. |
| flaschendeckel - 08.04.2008 19:13: [quote] [i]Original von Alexander Cain:[/i] Daraus folgt: Die Bibel und insbesondere deren Inhalt sind Erfindungen des Menschen. [/quote] nicht zwangsläufig denn 1) wurde die bibel vom menschen geschrieben, angeblich mit gottes einfluss, nicht gott selbst hat sie geschrieben, das könnte möglicherweise fehlinterpretation bedeuten..außerdem kann sich ein mensch nicht unbedingt gut ohne \"gut\" und \"böse\" ausdrücken..was sollte ein mensch denn schreiben, der nehmen wir mal an einen gedanken von gott eingefangen hat \"ich mag nich, wenn ihr euch gegenseitig tötet\" okay, schnell den prototyp der bibel rausgeholt, und reingeschrieben: \"wenn menschen sich gegenseitig töten ist das nicht sozial kooperativ\" ... 2) können menschen göttliche vorhaben, wege gedanken, was auch immer-wenn es sie denn gibt- nicht verstehen, da sie zu menschlich denken, nehmen wir mal an, es gibt \"auf göttlich\" einen ausdruck für \"gut\" bzw \"schlecht\" dann würden wir dessehen sinn nicht sehen, warum sollte dann ein gott auf die idee kommen ein buch in einer sprache zu schreiben, die die menschen nicht verstehen, mit der absicht ihnen zu helfen.. |
| flaschendeckel - 08.04.2008 19:14: [quote] [i]Original von Oliver W:[/i] Kriegen wir vermutlich nie raus. Vorher ist die Simulation vorbei oder der Strom fällt aus. [/quote] oder das kostenlose probeabbo läuft ab :biggrin: |
| Wuk - 08.04.2008 22:15: Also ich muß sagen das ich den Glauben in meiner Jugend an den Gott der Gnädig und Gut ist verloren habe. Ich war damals kath. Getauft wurden. Leider konnte ich damals nicht reden und deshalb noch heute kath. aber meine Kindheit war trotzdem gut. Ich bin in der DDR nach kath. Erziehung aufgewachsen. Ich bin damals alle 14 Tage 12 km zum Religionsunterricht gefahren. Bis zu meiner Jugend war das auch ganz Toll. Die Jugendstunde später war auch ganz locker (schon nach der Wände). Außer das mich einige Mitschüler etwas mieden kam ich da noch ganz gut klar. Ich war sogar einige Jahre Messdiener, zum Stolz meines Vaters. Als mich dann der Pfarrer vor allen Leuten runter machte weil ich einen kleinen Fehler machte, fing ich verstärkt an darüber nachzudenken. Die Leute stärkten mir zwar später den Rücken weil sie auch über das verhalten den Kopf schüttelten. Ich hab dann auch hingeschmissen. Mit 14-15 J. ging ich dann nicht mehr hin, mal zu Ostern und Weihnachten. Ich fragte wozu der kleine Mann spenden soll um im den Himmel zu kommen. Mein Vater war Küster und war nur der dumme. Wer oder Was und Wie die Welt erschaffen hat ist mir so ziemlich egal, ich weiß nur was in den Büchern steht. Nicht die Bibel sonder Wissenschaftliche Bücher. Adam und Eva waren es meiner Meinung nach auch nicht. Zu eindeutig sind mir die Beweise das wir etwas mit Affen zu tun haben könnten. Ja so ein Affe hat was, aber der passt nicht in dieses Märchenbuch. Ich habe weder was gegen Christen noch Atheisten weil ich beide Seiten kenne. Schade finde ich nur das das als Kind passiert, die Gehirnwäsche die man da Wöchentlich bekam hat dazu geführt das ich zwar „Lieb“ war aber wahrscheinlich viel aus Angst vor „Gott“. Gott sieht ja alles und wenn ich nicht lieb bin komme ich in die Hölle und schmore in Fegefeuer, das war die Hölle. Aber warum? Mach dies und das nicht sonnst kommst Du in die Hölle? Gott hat doch alle lieb! Dann wohl auch Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder etc.??????? Das ein kath. Priester keine Frau und Kinder haben darf ist ein Witz den sich schlaue Leute einfallen lassen haben. Min. 25% der Priester hält sich eh nicht dran, Grauzone unbekannt. Mit dieser Enthaltsamkeit könnten IMHO Sexuelle Phantasien entstehen die Verbrechen nicht ausschließen. Ich finde die Priester die eine Heimliche Frau authentischer als ohne Frau. Die Bibel selbst ist IMHO ein Buch mit 7 Siegeln. Die evg. Kirche macht immerhin noch mehr Karitative Sachen was ich gut finde. Meine Persönliche Meinung: Jeder soll glauben an was er will solange niemand dabei zu Schaden kommt. Sekten finde wesentlich Gefährlicher als Kirchen. Missionieren finde ich schlecht. Jede Form vorm groben Ausnutzen um Seine Interessen durchzusetzen finde ich das letzte. Wie viel Leid Menschen zugefügt wurde und Blut im Namen der Kirche vergossen wurde. Religionen streiten sich über den wahren Gott, das ist doch Krank. Ich kann auch an die Liebe und an den Weihnachtsmann glauben. Bei uns ist als Kind kein Weihnachtsmann gekommen, weil das ein Heidnisches Symbol wäre. Stattdessen kam das Christkind das Angst vor Menschen hat und ich deshalb auch nie gesehen habe. Ich habe im Kindergarten schon oft den Weihnachtsmann gemacht, soviel Glückliche Kinderaugen haben manche in diem Land in eine Ganzen Leben nicht gesehen. So und jetzt bin ich mal gespannt welcher Zorn über mich hereinbricht weil ich dies Geschrieben habe. |
| Wuk - 08.04.2008 22:15: Ach, einige Aussagen sind Sarkastisch gemeint. :d_zwinker: :k_biggrin: |
| flaschendeckel - 09.04.2008 15:32: [quote] [i]Original von Wuk:[/i] Adam und Eva waren es meiner Meinung nach auch nicht. [/quote] meiner meinung nach auch nicht, man muss halt sehen, was man glaubt was nicht, und was man nicht versteht [quote] Gott sieht ja alles und wenn ich nicht lieb bin komme ich in die Hölle und schmore in Fegefeuer, das war die Hölle. Aber warum? Mach dies und das nicht sonnst kommst Du in die Hölle? Gott hat doch alle lieb! Dann wohl auch Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder etc.??????? [/quote] natürlich, in der bibel gibt es zahlreiche beispiele, wo den schlimmsten leuten vergeben wurde, die bereut haben..auch wenn du böse bist, und am ende deines lebens bereust, kommste nach der bibel in den himmel...übrigens find ich die meisten katholischen ideen auch schlecht [quote] Missionieren finde ich schlecht. Jede Form vorm groben Ausnutzen um Seine Interessen durchzusetzen finde ich das letzte. [/quote] missionieren ist eine form von ausnutzen, und wird nur gemacht um interessen zu schützen, bzw durchzusetzen? mein religionslehrer war maln jahr missionieren, ich glaube, der hat das gemacht, um den leuten zu helfen, genau, wie ein paar leute aus meinem bekanntenkreis das auch gemacht haben...übrigens sind die alle evangelisch, liegt vllcht daran..ich weiß nicht, aber es kommt mir so vor, alle, die aus der kirche austreten, oder gar nicht erst was damit anfangen wollen, reden immer vom katholischen glauben.. |
| Kartoffelsuppe - 09.04.2008 15:51: Das sehe ich auch so Die katholísche Kirche hat eine ganze Menge Dreck am Stecken... Aber naja...was ich eigentlich sagen wollte ist an Wuk gerichtet Die Kirche hat es dir ja gar nicht so vergrätzt, es war dieser Pfarrer und ich denke, dass ist das Hauptproblem der Leute, manche meinen nun, dass sie Gott näher sind nur weil sie 6 Semester oder so Theologie studiert haben. Aber Jesus selbst war ja eigentlich nur ein \"Bauerntölpel\", der war ja auch kein Priester oder so etwas in der Richtung. Als die Kirche noch jung war, war sie ja auch sehr beliebt und hat viele Mitglieder neu bekommen, weil sie einfach noch offen und liberal geführt wurde. Eigentlich kann man sagen es war unprofessionell, die Leute die für sie gearbeitet hatten wurden von den Jüngern auserwählt. Sie mussten nicht einen siebenseitigen Lebenslauf mit Deckblatt abschicken. Heutzutage ist das alles \"professionell\". Es gibt Papst, Bischöfe usw. Und es gibt ganz feste Regeln(allerdings im katholischen viel stärkere). Daher wirkt alles sehr verstaubt und auch eher prüde. Das ist sicher auch einer der Hauptgründe warum viele jetzt zum Buddhismus wechseln, weil dieser noch neu und locker zu sein scheint Vielleicht sind in 100 Jahren 70% der Deutschen Buddisten und in 500 Jahren ist das wieder \"out\" und der Islam ist \"hip\" Aber auf jeden Fall schon danke für die vielen tollen Antworten, sehr interessant... |
| Traumrealistin - 09.04.2008 18:46: Ist Hypnose auch schlecht, weil die deutsche Gesellschaft für Hypnose teilweise komische Ansichten vertritt? Mal zum nachdenken bitte... lg astrid |
| chippie - 09.04.2008 19:50: @traumrealistin: glaube ist das grosse, die kirche das kleine. hypnose ist das grosse, die DGH das kleine. es geht nicht um den glauben, sondern um die institution kirche. gruss sergio |
| Traumrealistin - 09.04.2008 20:42: was bedeutet \"das grosse\" und das \"kleine\"? lg astrid |
| Kartoffelsuppe - 09.04.2008 21:20: Es geht darum, dass die DGH nur helfen will Wenn man es mit der Kirche vergleichen will: Hypnose ist der Gott und die DGH führt nur aus und will den Leuten helfen, sie ist gut, aber ein Mensch hat eine Meinung, und manchmal ist sie falsch, auch wenn es vielleicht nicht mal aus bösem Willen geschieht. Ich hoffe das hast du verstanden, weil es kommt mir selber ein wenig komplex vor :) |
| Wuk - 09.04.2008 21:59: @ Kartoffelsuppe Also ich bin nicht wegen dieser Peinlichen Situation auf meine heutigen Ansichten gekommen. Ich finde die Buddhisten übrigens in den Heimatregionen wo es herstammt auch Interessant. Nur Deutsche als Buddhisten finde ich nicht so Interessant wie Asiaten. Als ich 1997 meine Frau kennen lernte konnte ich ihr einiges über das Christentum erzählen. Wir schauten auch diese Bibelfilme. Die neuen gefallen meiner far immer noch. Ich habe aber in den letzten Jahren Leute kennen gelernt die so fanatisch waren das ich noch mehr darüber nachdachte. Unsere Vormieterin war/ist Mormonin und durch unsere Nachbarn haben wir sie kennen gelernt. Die Frau ist echt anstrengend. Die versuchte dauernd unsere Kinder für die Mormonen zu Missionieren. Das ging mir dann irgendwann zu weit. Einer dieser Oberguru dieser Mormonen ist noch unser Vermieter (nur als Anlage, wir haben einen Verwalter) der ein guter Freund dieser Frau ist. Die haben vielleicht Ansichten über das Leben. Vollkommen Realitätsfremd. Arm darf man da auch nicht sein, ein 12. Monatsgehalt sollte es schon sein sonnst kommt man nicht in diesen heiligen Tempel. Der Witz ist diese Frau Versucht sich auch in anderen Religionen, was den Mormonen überhaupt nicht passt. Die Frau richtet immer noch ihr Leben nach Ritualen der Mormonen ohne es zu merken. Das ist das was ich meine, bei den anerkannten Kirche ist das nicht ganz so schlimm. Den vergleich mit der Hypnose sehe ich in der Widerholung der Aussagen die Wöchentlich den Leuten vermittelt werden. Wenn ich mich freiwillig Hypnotisieren lasse weiß ich ja auch hinterher warum ich auf die Suggestionen die mir da gegeben wurden. Das ist Religionen nicht anders. Von Sekten ganz zu schweigen. Das wundern sich auch nicht mehr die Leute hinterher warum sie an Gott glauben. Da denken dann die Leute wenn ihnen was Schlimmes widerfährt das sie das verdient haben. Meine Mutter geht auch nur aus Gewohnheit in die Kirche weil das seit Generationen so ist. Als ich mich mit ihr über ihre Religion unterhalten habe fragte ich sie was das mit ihrer Krankheit zu tun hat, da wußte sie nicht was sie eigentlich von Gott erwartet. Am besten ist wenn sie sich fetzen und ich dann sage Hauptsache Sonntag in der Kirche brav büssen. Da passen ganz einfach viele Dinge zusammen. Ich muß auch keine Kirchensteuerzahlen nur weil ich an Gott glaube, oder? Wem bin ich das Schuldig? Gott bracht das Geld nicht. Und warum müßen Leute ganz aus der Kirche austreten nur weil sie ähnlich denken und nicht zahlen möchten? Ich muß zahlen für eine Kirche wo mir einiges nicht passt. Ich kaufe doch auch kein Radio das nicht viel taugt aber ich deswegen trotzdem Musikhören möchte. Ich versuche ein geregeltes und gutes Leben zu führen weil ich es selber möchte und nicht weil ich Angst vor Gottes Rache habe. Persönlich hat die Kirche mir wie gesagt nicht geschadet, nur mein Weltbild hat sich nach meiner Kindheit etwas verändert. Ich sehe das auch bei meinen Kindern die gehen zwar in Religion aber wie den Kindern auch dort Missioniert wird finde ich daneben. Wir wollten das die Kinder das selber entscheiden, sie haben sich dafür entschieden weil sie manchmal mit Oma in der Kirche waren. Aber wenn in der 1. und 2. Klasse so über die Bibel gesprochen wird wie die Realität dann ist das schon komisch. Was darin alles Unreal klinkt schließt doch eigentlich auf ein Märchenbuch und nicht auf ein Lexikon mit belegten Thesen.:d_gutefrage: Trotzdem Glaube ich das viele Menschen Glücklich damit sind und halt finden wenn sie sonnst nichts haben und sich an den Glauben klammern. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Wer weiß schon was nach dem Leben kommt, ich glaube nicht das dann gefragt wird wie viel Geld er der Kirche gebracht hat. 8) |
| sennaheu - 11.04.2008 01:47: Warum gibt es \"Schlechtes\" auf der Welt? Weil Gott uns Menschen die Freiheit gegeben hat, zu entscheiden, was wir als \"gut\" und \"schlecht\" empfinden. Aber warum lässt er Unfälle und Katastrophen zu, die nicht durch Menschen ausgelöst werden? Keine Ahnung. Vielleicht weil er die Erde einfach den naturwissenschaftlichen Gesetzen ausgesetzt hat, ohne, dass er diese konkret beeinflusst. Wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen, dann aus statistischem Zufall? Was will Gott von uns? Sicherlich nicht unbedingt, dass wir wöchentlich stupide in die Kirche (sei sie nun evangelisch, katholisch oder sonst einer Konfession) rennen und jedesmal die übliche Leier runterbeten. Er will vielmehr, dass wir uns untereinander so verhalten, wie wir selber gerne behandelt werden möchten und uns gegenseitig lieb haben. Das heißt, wenn ich in Not gerate und gerne Hilfe in Anspruch nehmen würde, dass ich dann auch auch Nächstenliebe meinen Mitmenschen helfe, wenn ich das kann. Das ist das wichtigste Gebot. Dass so ein Gebot der Nächstenliebe eigentlich nichts Schlechtes ist, müssen eigentlich auch die meisten Nicht-Christen zugeben. Gott will uns auch nicht gleich bestrafen, wenn wir etwas \"Böses\" getan haben, also wenn ich zum Beispiel meinem Bruder die Süßigkeiten weggegessen habe. Vielmehr will er, dass wir uns zu diesen Taten bekennen, dass uns diese Leid tun und er wird uns verzeihen, wenn wir an ihn glauben. Und wenn wir an ihn glauben, dann will er uns \"das ewige Leben\" schenken. Ich habe keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt, denn schließlich ist noch keiner der Toten wieder zurückgekehrt um uns davon zu berichten. In Anbetracht dessen, dass wir aber eines Tages alle einmal sterben und in der Annahme, dass der Tod nicht das Ende ist, würde ich schon gerne danach \"die Ewigkeit\" so angenehm wie möglich haben. Denn unter der Annahme, dass es einen Gott gibt, der uns Menschen liebt, möchte ich auch sein Angebot nach dem Tod bei ihm zu sein, annehmen, und nicht, wie es in der Geschichte des Lazarus steht, in seiner Ferne, wenn man nicht an ihn glaubt. Im Übrigen wird auch nie die Hölle so beschrieben, wie sie im allgemeinen immer dargestellt wird. Selbst die katholische Kirche hat vor einigen Monaten erklärt, dass es gar kein Fegefeuer gibt. Die einzige Stelle, die mir bekannt ist, in der von Glut etc. zu lesen ist, ist glaube ich die Offenbarung. Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich kann mit dem besagten Buch der Offenbarung nicht viel anfangen. Inwieweit dieses Buch für den Glauben überhaupt relevant ist, wird ja sogar unter Theologen diskutiert. Als die Bücher der Bibel zusammengestellt wurden, gab es ja bereits die Diskussion, ob die Offenbarung überhaupt mit in den Kanon aufgenommen wird. Und selbst wenn nach dem Tod dem so nicht sein soll, wüsste ich nicht, dass mir mein Glauben geschadet hat. Ich wurde von niemandem zu irgendwas gezwungen, mir wurde auch nichts indoktriniert, ich habe nichts machen müssen, dass gegen meinen Willen war. Im Gegenteil - ich bin sogar der Meinung, dass ich dadurch eher anderen Menschen geholfen habe. Sei es durch humanitäre Hilfe durch die (durch Kirchensteuer mitfinanzierte) Diakonie oder meine Mitarbeit in der Gemeinde, bei der ich versuche Kindern Freude und Spaß zu ermöglichen und sie in ihrer Erziehung dahingehend versuche zu unterstützen, dass ihnen Werte wie Nächstenliebe und sich gegenseitig in der Gemeinschaft helfen, etwas bedeuten. Wenn es Menschen gibt, die eher schlechte (missbräuchliche oder ausnutzerische oder gar Zwang) Erfahrungen gemacht haben, so tut es mir Leid für sie. Ich kann sie nur dahingehen vertrösten, dass das eigentlich nicht der Inhalt der christlichen Lehre ist. |
| sennaheu - 11.04.2008 02:02: [quote] [i]Original von Airblader:[/i] Das klingt doch alles arg nach gemixter Schulphysik. Es ist dringendst Vorsicht anzuraten, wenn du einfach mit solchen Formeln um dich wirfst. Zudem diese Formeln eben nicht immer, sondern unter gewissen Umständen gelten. [/quote] Ich hab eben nochmal bei Wikipedia nachgeschlagen (und ja, in diesem Fall denke ich, dass man dem Glauben schenken darf) und dort steht, dass nach der Relativitätstheorie es vor dem Urknall keine Zeitrechnung gegeben haben kann. Zugegeben, dass ich die Einheiten vertauscht habe, aber die allgemein anerkannte Formel der Äquivalenz von Masse und Energie lautet nun mal E = m * c² Da ist nichts irgendwie zusammengemischt. Auch versteh ich nicht ganz, was du unter dem negativ klingenden Begriff \"Schulphysik\" verstehst. Wenn du der Meinung bist, dass sie falsch ist, kannst du sie gerne wissenschaftlich widerlegen. Soweit ich weiß, gilt diese Formel universell. Also egal, ob ich mich hier auf der Erde oder auf dem Neptun befinde. Solange diese Formel nicht widerlegt werden kann (sie wurde bisher immer wieder bestätigt), ist diese als physikalisch gültiges Gesetz anzusehen. Das ist die gängige wissenschaftliche Methode. Auch wenn es blöd klingt, aber ich glaube, dass die wissenschaftliche Methode die sinnvollste ist. Was darüber hinaus geht und bisher nicht von der Wissenschaft erklärt werden kann (Existenz nach dem Tod / Gott) habe ich ja bereits in den vorigen Post erläutert. |
| Airblader - 11.04.2008 07:06: Natürlich gilt diese Formel. Aber die gesamte Relativitätstheorie hat Grenzen. Zum Beispiel lassen sich schwarze Löcher mit der RT nicht so beschreiben, dass es mit der QM übereinstimmt - bis heute ein großes Problem der Physik, an dem man arbeitet. Ich wollte anmerken, dass Physik mehr als ein paar Formeln ist. Und gerade bei Extremsituationen, und der Urknall gehört sicher dazu, ist Vorsicht anzuraten, Theorien und Formeln ohne Weiteres zu verwenden. Gerade die Zeit um den Urknall ist eine sehr sehr interessante, aber ungewöhnliche Zeit. Prozesse und Änderungen finden in minimalster Zeit statt, die Dinge und der Raum sind eigentlich erst im Entstehen. Ah, kaum schaue ich auf wiki nach, kann ich es zitieren: [quote]Da die bekannten physikalischen Theorien unter den Bedingungen, die zum Zeitpunkt des Urknalls herrschten, nicht gültig sind, gibt es für den Urknall selbst bislang keine akzeptierte Theorie.[/quote] Damit hat es sich auch mit deiner RT ;) air |
| sennaheu - 11.04.2008 13:39: Ich wollte ja damit nicht das Universum erklären, sondern darlegen, dass die Frage nach dem \"Was war vor der Entstehung des Universums (durch Gott?)\" eigentlich sinnlos ist. Egal, welche physikalische Gesetze nun (kurz nach dem Urknall oder \"davor\") gegolten haben oder auch nicht, eine zeitliche Dimension wird es wohl nicht gegeben haben können. |
| Airblader - 11.04.2008 18:08: Kommt drauf an. Die Stringtheorie ist allgemein nicht anerkannt, hätte aber eine Erklärung, wie der Urknall zustande kam. Gut, dafür gibts mehrere Erklärungen, nur die ST liefert auch wichtige neue Zusammenhänge zw. RT und QM .. wenn sie sich als (evtl.) richtig rausstellt. air |
| sennaheu - 11.04.2008 18:57: Ich versteh jetzt nicht ganz den Zusammenhang. Was willst du damit sagen? Dass es \"vor dem Urknall\" schon Zeit gab? Ich bin leider kein Quantenphysiker. Du etwa? Ich hatte nur in der gymnasialen Oberstufe im Physik-Leistungskurs eine Einführung in die Quantenphysik und Relativitätstheorie, auf der mein Wissen aufbaut. Aufgrund dieses Wissens würde ich aus meiner subjektiven Einschätzung eine Zeitrechnung vor dem so genannten Urknall ausschließen oder zumindest für relativ unwahrscheinlich halten. Und soweit ich weiß, teilen angesehene Forscher wie Hawking ebenfalls diese Meinung. |
| Airblader - 11.04.2008 19:43: Ich habe mich längere Zeit mit theoretischer Physik beschäftigt, seit Hypnose kommt das aber sehr kurz. Ich wollte damit sagen: Ob es \"Zeit\" gab oder nicht ist ungeklärt. Du kannst Quantenphysik und RT nicht einfach anwenden, denn sie gelten einfach nicht mehr. Auch, wenn sie nahelegen, dass es keine Zeit gab (was ich nicht weiß, ob sie das aussagen würden). Die Stringtheorie würde jedoch auch während und vor dem Urknall gelten. Hier wäre die Herkunft und der Ablauf geklärt. Allerdings ist sie eben nicht allgemein anerkannt, da sie vergleichsweise neu und unerforscht ist. Man kann sich lange streiten. Aber Theorie hin oder her - die Frage ist unbeantwortet, und nicht mit \"Ja\" oder \"Nein\" erklärbar im Moment. air |
| Himgi - 12.04.2008 06:57: Der Gottglaube oder Götterglaube kommt doch nur daher weil es in der Entstehungszeit des Götterglaubens einfach nicht alles erklärbar war.Und da der Mensch von Natur aus immer Erklärungen sucht musste an unerklärbaren Dingen einfach eine höhere Macht drann sein. Im Grunde ist heute Gott wissenschaftlich widerlegt. und wenn ab Heute 100 Jahre lang keiner mehr irgeneine Kirche irgendeines glaubens besucht und nichts mehr davon lesen würde dann gäbe es keinen Gott oder Alah mer sondern es würde etwas neues kommen. in diesem Sinne mfg Himgi |
| flaschendeckel - 12.04.2008 08:54: wie wurde gott denn deiner meinung nach wissenschaftlich widerlegt? |
| Thomas D. Chamberlain - 12.04.2008 10:54: Also Himgi, du bist wissenschaftlich gesehen noch genau da, wo dein Helm modisch herkommt. :-) Für den Fall, dass mit Wissenschaft die exakte Naturwissenschaft gemeint ist: Gott kann wissenschaftlich gar nicht widerlegt werden, da die Wissenschaft sich überhaupt nicht um spirituelle Angelegenheiten kümmert und deshalb auch keine Aussagen darüber machen kann. Alle anderen Wissenschaften kümmern sich ebenfalls entweder nicht um religiöse Dinge (Jura, BWL, Informatik usw.) oder sie haben die Diskussion darüber noch nicht abgeschlossen und werden dies auch niemals tun: Philosophie, Theologie ... Im Grunde ist die Diskussion um die Existenz Gottes also entweder wissenschaftlich gar kein Thema oder aber nicht abgeschlossen. [quote]Der Gottglaube oder Götterglaube kommt doch nur daher weil es in der Entstehungszeit des Götterglaubens einfach nicht alles erklärbar war.Und da der Mensch von Natur aus immer Erklärungen sucht musste an unerklärbaren Dingen einfach eine höhere Macht drann sein.[/quote] Und heute ist immer noch nicht alles erklärbar. Es gibt nur eine Menge Theorien, von denen keine wissenschaftlich als \"Wahrheit\" gilt. Im Grunde ist es genau anders herum: Man weiß immer mehr, dass man nichts weiß, aber man hat viel mehr Theorien darüber. Und genau das ist wissenschaftliches Denken. In der Wissenschaft geht es um Beschreibungsmodelle und nicht um Wahrheit. Seit einigen Jahrhunderten gehört Gott / gehören Götter nicht mehr zu den naturwissenschaftlichen Beschreibungsmodellen, das ist schon richtig, aber das heißt nicht, dass er widerlegt ist. Er lässt sich nur nicht messen und kann deshalb nicht Gegenstand der exakten Wissenschaften sein. Nix für ungut, aber Wissenschaft und Gott in einen Topf zu werfen ist wirklich absurd. Gruß, Thomas |
| Himgi - 12.04.2008 15:01: Ich meinte damit nicht Das Gott widerlegt ist sondern eigentlich nur Das die Umstände die zu einem Gottglauben führten widerlegt sind. Dinge die man Früher nicht erklären konnte.Gewitter, Blitze, plötzliche Tode usw. Hätte man die dinge vor 4000 Jahren schon gewusst wäre niemand auf die Idee \"Götter\" gekommen. War vieleicht vorher nicht richtig ausgedrückt. PS: Der Helm Schutzt manchmal auch nicht vor Unsinn :-) MFG Himgi |
| flaschendeckel - 12.04.2008 16:10: [quote] [i]Original von Thomas D.:[/i] Man weiß immer mehr, dass man nichts weiß Gruß, Thomas [/quote] das kenn ich, ich hab das gefühl, je länger ich hier im forum bin, desto mehr wird mir klar, dass ich keine ahnung von hypnose und dem ganzen drum und dran hab :biggrin: @ himgi: jetzt kann man das aber erklären tod usw, und trotzdem ist der glaube noch da, weil es immer dinge gibt, die man nicht erklären kann, weil unser verstand zu beschränkt ist.. ich weiß noch, als ich ca 7 jahre alt war, bin ich fast verrückt geworden wegen 1) was war, bevor nichts war? 2) was ist außerhalb des universums, ich konnte/kann mir nicht vorstellen (nicht im sinne von ich glaube nicht), dass etwas unendlich groß ist, oder dass etwas schon immer war, oder dass es ein absolutes nichts gibt/gab |
| Thomas D. Chamberlain - 12.04.2008 18:57: @himgi, aber der Helm schützt bestimmt vor den Strahlen der Außerirdischen, die uns beeinflussen wollen! :lach: Oder wie im Tagebuch von Mildred Scheel zu lesen war: \"Walter schützt vor Torheit nicht\" Schmerz beiseite. Jetzt verstehe ich, was du meintest. Heute kann sehr viel mehr mit vielen Theorien erklären, in denen Gott nicht vorkommt. OK. Die Entwicklung ist aber teilweise schon wieder entgegengesetzt. Naturwissenschaftliche Konzepte werden auch immer wieder mal angezweifelt und durch spirituelle Erklärungen ersetzt ... Gruß, Thomas |
| Kartoffelsuppe - 15.04.2008 14:04: Aber selbst der größte \"Gottwiderleger\" Einstein hat ja mal gesagt: Wir müssen nicht zwanghaft versuchen zu erklären, was wir noch nicht verstehen\" Insofern würde ich nicht sagen, dass Gott abgeschafft worden ist, ich denke nur durch die ganze Wissenschaft und die ganzen Formeln ist es schwerer geworden zu akzeptieren, dass da etwas ist, was wir noch nicht verstehen. Bitte nicht übel nehmen, jeder kann denken wie er will und wenn ihr nicht an Gott glaubt dann komme ich auch nicht gleich mit dem Kreuz und versuche den Teufel aus euch auszutreiben;) |
| Himgi - 15.04.2008 16:39: @ Thomas Der Helm ist aus Eisen Und Magnetisch. Damit können sie mich besser in ihr Raumschiff Hochziehen;-) Ich selbst bin nicht wirklich Gläubig und Trotzdem hat dr Glaube den die Menschen haben die Gesellschaft Jahrhundertelang geprägt.Es ist mehr schon Tradition zu Glauben. Zumindest im überaus katholischen und tiefsten Bayern. Egal was Man bei uns macht es hat immer was mit der Kirche zu tun. Wobei Kirche nicht gleich Glaube ist und sie trotzdem ohne Glaube nicht bestehen könnte?!? Mfg Himgi |
| fm - 16.05.2008 16:33: Daß Gott die Welt erschaffen hat, denke ich nun nicht. Aber manche Geschehnisse lassen sich nicht so einfach erklären. Ich muss sagen, als Kind war ich total gegen Gott, Kirche und alles was mit dem Glauben zu tun hat. Getauft wurde ich, aber Kommunion etc. habe ich alles nicht mitgemacht, weil ich einfach nicht wollte. Heute denke ich, wäre doch schon toll gewesen wenn ich das auch gemacht hätte. Schade eigentlich. Also im Großen und Ganzen glaube ich schon an etwas \"Höheres\".. Das kam durch verschiedene Erfahrungen im Laufe des Lebens. Besondere Ereignisse kann ich also Gott zuschreiben.. Allerdings würde ich schlimme Dinge, die passieren, nicht Gott in die Schuhe schreiben. Finde das falsch - kenne so viele, die sagen, [comic]warum hat Gott zugelassen, daß...[/comic] Liebe Grüße, fm |
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