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Erstellt von Kathrina
Kathrina - 09.03.2008 21:12: Von einer solchen Pechsträhne bin ich selber zum Glück nicht betroffen, ich hab zur Zeit glücklicherweise ne echte Glückswelle zum drauf Reiten: neue Wohnung sofort supergünstig bekommen, im Job Erfolg und vorzeitig fest eingestellt, überraschende Geldgeschenke (große), gute Freunde neu gewonnen, Studium läuft endlich wieder besser, einfach immer genau das Richtige zum rechten Zeitpunkt. Aber eine Freundin von mir hats arg erwischt, so heftig, dass sogar ich nicht mehr weiss, wie ich ihr da noch einen Lichtblick zeigen soll. Natürlich weiss ich, dass eine positive Einstellung auch positive Ereignisse anzieht und solche Sätze wie \"Mir geht eh alles schief\" sich selbst verwirklichen. Aber so tief, wie sie gerade steckt, wirds ganz einfach schwierig, sie da rauszuholen, obwohl sie obiges selber alles weiss. Alles, was bei mir gut läuft, geht bei ihr schief: Misserfolge im Job, Beschwerde und Ärger mit Vermieterin, Geldsorgen bis hin zu Existenzängsten, Streit mit Lebensgefährte und Freundinnen, Sorgen um/mit Kind, Auto schrott (ohne ist sie an die Wohnung gebunden), Gesundheitsprobleme und dazu noch der ganze alltägliche Kleinkram. Ich weiss, dass ich wegen meiner Glückssträhne kein schlechtes Gewissen haben muss, ich hab mir das nach dem letzten Jahr echt verdient, aber trotzdem bedrückt mich das mit meiner Freundin. Ich würde ihr gerne helfen, aber mir fällt im Moment echt nichts weiter ein. Habt ihr Tipps oder Ideen, wie man eine solche Pechsträhne durchbrechen und beenden könnte? Bin dankbar für jeden Ratschlag, egal welcher Art.
aban - 09.03.2008 21:51: hallo kathrina wenn du hypnose beherrscht kannst du ihr ja folgendes suggerieren deine probleme werden dir keine sorgen mehr bereiten,alle deine sorgen werden wie eine seifenblase zerplatzen und sich in entschlossenheit umwandeln,du wirst deine jetzigen oder in zukunft kommenden problemen mit einem klaren kopf angehen können ich glaube diese suggestion sollte die pechsträhne überwinden oder ein weiterer tipp unterstütz sie wo du kannst oder sieh dich in ebay und in diversen esoterik geschaften nach zaubererartikeln um die dieses thema betreffen ich hoffe mal ich konnte dir weiterhelfen sg aban
Kathrina - 09.03.2008 22:22: Hi Aban, danke für deine Antwort. Fremdhypnose beherrsche ich nicht, daher fällt diese Möglichkeit leider flach. Ich fürchte auch, dass diese Suggestion für diese Situation etwas zu einfach ist. Mit Esoterik kennt sich meine Freundin weitaus besser aus als ich, sie hat da durchaus einige Fähigkeiten (durchaus beeindruckende Fähigkeiten beim Kartenlesen, oder einmal hat sie mir das Haus meines Bruders in der Schweiz beschrieben, ohne dass sie da war oder ich irgendwas gesagt habe) Die scheinen ihr aber im Moment nichts nützen, vielleicht zu sehr gefangen von den Sorgen. Trotzdem danke für deine Anregungen!
Sternchen777 - 10.03.2008 10:23: Hi Katharina, das wichtigste ist, das du für sie da bist. Vieleicht sieht sie den Wald vor lauter Bäume nicht mehr!? Ihr beide braucht wenigstens einen klaren Kopf und den hast im Moment nur du. Es bringt ihr bestimmt schon einiges, wenn du mit ihr einige Dinge in Angriff nimmst, z.B. vieleicht zur Vermieterin gehen und die Sachlage klären o.ä. Für die Psyche würde ich ihr Bachblüten vorschlagen, die sie jedoch ein paar Wochen nehmen sollte und bestimmt auch unsere www.blitzentspannung.de. Bestimmt ändert sich dann auch ihre Einstellung zum Leben wieder etwas und sie wird merken, das viele Probleme selbst gemacht sind und für den Rest kann man eine Lösung finden. wink* Sternchen777
Kathrina - 10.03.2008 23:10: Danke Sternchen, Bachblüten dürften wirklich ne gute Idee sein, hab ich auch mal gleich weitergeleitet. Es ist verrückt, sie hilft so vielen Leuten als Lebensberaterin, aber wenn es bei ihr selber Probleme gibt, streut sie Salz auf die Türschwelle, statt sich selbst zu schützen, indem sie bei ihr selbst was macht. Noch verrückter ist, dass sie all diese Möglichkeiten kennt. Mal abwarten, vielleicht greift sie ja wirklich mal dazu, wenn ich sie so direkt draufstosse. Und nein, eigentlich hab ich auch keinen klaren Kopf, ich ziehe am Sonntag um, weiss zwar noch nicht wie, aber bei meiner Glückssträhne brauche ich mir da keine Sorgen machen. Sicherlich brauche ich am Samstag nur einmal die Zeitung aufschlagen und schon springt mich ne Anzeige an, wo Studenten sich als Umzugshelfer anbieten, einfach nur, weil sie was für ihre Fitness tun wollen... ;-)
Kathrina - 14.12.2008 17:22: Ich krame diesen Thread nach langer Zeit nochmal aus, weil es in der Geschichte eine üble Entwicklung gibt. Vielleicht findet sich ja hier jemand, der ne Idee hätte, wie man sich das erklären kann und was man dagegen unternehmen kann. Die \" Pechsträhne \" meiner Freundin hat das ganze Jahr über angehalten. Sie hat eine kleine Telefonagentur, die schon seit dem Frühjahr ständig vor dem Aus steht, aus den gesundheitlichen Problemen meiner Freundin ist ein bösartiger Krebstumor geworden, die finanziellen Probleme sind so schlimm geworden, dass man es sich nicht vorstellen kann, und jedes Mal, wenn ein Lichtblick am Horizont auftaucht, kommt der nächste Rückschlag wie eine Ohrfeige dazu. Letztes Beispiel: Stadtwerke haben vor einiger Zeit unerwartet ne größere Forderung gestellt, weil meine Freundin natürlich als einzige in der riesigen Hausgemeinschaft nicht automatisch von den Stadtwerken zu einem günstigeren Stromanbieter gewechselt wurde. Und natürlich ist die Abrechnung auch nicht angekommen. Auch das Ratenvereinbarungsschreiben ist später angekommen, als von den Stadtwerken behauptet (kann ich bezeugen), wodurch der Strom abgestellt wurde. Nach einem Monat ohne Strom und endlich das Geld aufgetrieben die nächste Ohrfeige: \"Wir haben gerade gestern die Schlussrechnung erstellt. Sind jetzt nur nochmal 670 Euro.\" Die gesamte Familie schwer grippekrank, und immer wieder kleinere Unglücksfälle (Wohnungstür fällt zu, Schlüsseldienst 100 €, Probleme für den Sohn in der Schule etc.) Die ungute Entwicklung betrifft allerdings auch andere: Seit einiger Zeit sind auch alle Leute im näheren Umfeld meiner Freundin, die ihr in irgendeiner Weise helfen, von ähnlichen Unglücksfällen betroffen, was wiederum negative Auswirkungen auf meine Freundin und ihre Familie hat. Eine sehr gute Bekannte, bei der sie während der Zeit ohne Strom untergeschlüpft sind, bekam auf einmal Besuch vom Gerichtsvollzieher, wegen einer Sache, die längst bezahlt ist; die Mitfahrgelegenheit des Lebensgefährten, der endlich nen Job gefunden hat, fällt aus, weil das Auto in die Werkstatt muss (auch ganz merkwürdig: Nagel, der sich von innen durch den Reifen gedrückt hat). Zwei weitere Vorfälle haben jetzt auch meine Freundin bewogen, daran zu glauben, dass es sich nicht nur um zufällige Unglücksfälle handelt, sondern um irgendetwas unnatürliches, merkwürdiges. Vorfall 1: Sie wollte bei Kerze ein Buch lesen, hat es sich aufs Bett gelegt, musste dann aber nochmal kurz weg. Als sie wieder zum Bett kam, fand sie das Buch nicht. Sie hat alles abgesucht, 3-4 Tage lang, das Buch blieb verschwunden. Am 5. Tag tauchte das Buch wieder auf: Ordentlich ins Bücherregal gestellt und alle Familienmitglieder schwören 150%ig, dass sie es nicht dorthin gestellt haben. Vorfall 2: Dieser Vorfall betraf den 11jährigen Sohn meiner Freundin. Er kam nachts noch halbschlafend zu seiner Mutter und sagte, dass da ein Mann in seinem Zimmer gewesen sei, der nur aus Schatten bestanden hätte. Der habe ihm gesagt, er solle doch unartig sein und Quatsch anstellen, immer nur brav und artig sein sei doch langweilig. Dabei war der Sohn nicht irgendwie ängstlich oder aufgebracht, sagts, dreht sich im Bett der Mutter um und schläft weiter. Meine Freundin vermutet nun, dass irgendein Wesen sauer auf sie ist, vielleicht weil sie irgendjemandem durch Kartenlegen geholfen hat ohne vor jemandem gewarnt hat, womit das Wesen nicht einverstanden war. Auch ich bin bei so vielen Schicksalsschlagen (wie gesagt schon fast durchgehend das ganze Jahr) davon überzeugt, dass da irgendetwas nicht stimmt. Soviel Pech, dass starke Menschen daran zusammenbrechen, ihren ganzen Lebensmut und ihre gesamte Hoffnung verlieren, kann man nicht zufällig haben. Was mir vor allem zu Bedenken gibt, ist, dass diese Pechsträhne anscheinend ansteckend ist. Denn die einzige im Umfeld meiner Freundin, die ihr geholfen hat und noch kein größeres Pech hatte, bin ich… Deswegen meine Frage an euch: Hat da irgendjemand eine Erklärung für, kennt ähnliche Vorfälle oder hat Lösungsvorschlage, was man gegen diese Pechsträhne / Fluch / Bann / sonstwas tun kann?
Wolfgang Künzel - 14.12.2008 18:55: Hallo Kathtrina, gehe zu einer Familienaufstellung bei einem GUTEN Aufstellungstherapeuten, der auch mit magischen Methoden vertraut ist! Das wird meines Erachtens die Gründe für die Pechsträhne aufzeigen. Weiterhin wäre interessant welche Art von Tumor vorliegt. Wenn es alles nichts bringen sollte, melde Dich mal per PN oder E-Mail.
Kathrina - 14.12.2008 19:45: Zum Krebs kann ich folgendes sagen: Es handelt sich um Gebärmutterkrebs, was mir für die Situation meiner Freundin recht logisch erscheint: Sie wurde als Kind missbraucht, ihr sehnlichster Wunsch ist ein Kind von ihrem neuen Lebensgefährten, und wenn die Nachuntersuchung im Januar ergibt, dass die Gebärmutter raus muss, weil sich da nach der Entfernung im Sommer was Neues gebildet hat, ist damit ihre Hoffnung dahin. Ich denke, dass da durchaus ein Zusammenhang besteht. Tja, das mit Aufstellungstherapeuten wird wohl erstmal nichts, ich bin froh, dass ich der Familie erstmal finanziell soweit weiterhelfen konnte, dass sie zu Weihnachten wieder Strom haben. Meine Freundin überlegt, ob evtl. eine Rückführung was bringen könnte, um herauszufinden, was im fraglichen Zeitraum, wo das ganze begonnen hat, passiert ist, oder wem sie da auf die Füße getreten sein könnte. Ob das was bringt?
Goodcat - 14.12.2008 20:01: Wenn die Lage so ist, wie du annimmst, dann ist doch eine Aufstellung eine notwendige Investition. Oder meinst du, dass sie sich in ihrer derzeitigen Situation wieder finanziell erholen kann?
anamcara - 14.12.2008 22:14: Ja liebe Kathrina, ich denke eine Rückführung würde in diesem Fall echt was bringen.... Durch den Missbrauch in ihrer Kindheit hat sich so einiges bei ihr im Unterbewusstsein als Überlebensstrategie ein gebrannt was gelöst werden muss... Es muss vom Überleben auf Leben wollen umschalten.... Und das geht meines Erachtens nur wenn sie mit ihren kleinen Ich´s im reinen ist... War bei mir auch so.... Wie du schon sagst finde ich auch das gerade Gebärmutterkrebs das logische Resultat daraus ist, sie will sich noch unterbewusst vernichten... Ihre ganze Geschichte hört sich für mich wie ein Überlebenskampf an... Denke Krebs hin oder her sie würde nie schwanger werden wenn ihr UB auf Überleben ein gestellt ist.... Ein neues Leben kann nur aus leben entstehen/gezeugt werden... und auch Lebensfreude kann man nur vom Leben bekommen.... Zu sagen Schicksal ist leicht als zu sagen ich muss mich ändern... Wünsche deiner Freundin viel Erfolg und noch mehr Freunde wie dich auf ihrem Weg zum Leben... :sonne: Licht, Liebe Lebensenergie... anamcara
Kathrina - 14.12.2008 23:38: Die Möglichkeit, dass meine Freundin das alles unbewusst selbst \"verursacht\" habe ich auch schon überlegt. So im Sinne des Gesetzes der Anziehung, und die Übertragung auf ihre Bekannten dadurch, dass die irgendwie ausgestrahlt hat \"wieso hab ich immer nur Pech, nie die anderen?\". Aber ich weiss nicht, ob man sich unbewusst wirklich so weit zerstört, dass man nicht mehr leben möchte und auch seine Familie da reinzieht. Denn ihre Probleme mit dem Missbrauch hat sie schon vor einiger Zeit ziemlich offen angesprochen. Sie liebt ihren Sohn und ihren neuen Lebensgefährten, ich denke nicht, dass irgendwelche Problem in ihr, egal, wie gross sie sein mögen, es zulassen würden, dass ihr Sohn seelische Probleme bekommt und ihr Lebensgefährte mit so verzweifelt ist, dass er ne Bank überfallen würde. Oder wäre so etwas möglich? Ich mache mir nur schon seit Wochen unheimliche Sorgen, vor allem weil sie ihren Lebensgefährten bald heiraten will, gezwungenermassen früher als geplant, weil sie sonst keine Krankenversicherung hat, und das ist bei ihrer Erkrankung ja nicht besonders gut. Nur eine Heirat, die in solch einer Situation vollzogen wird, da bete ich echt um ne Hundertschaft von Schutzengeln. Rückführungen hat sie früher übrigens schonmal gemacht, kann dadurch vielleicht auch einfach was schief gelaufen sein? Also dadurch, dass sie \"magisch\" aktiv gewesen ist?
Wolfgang Künzel - 15.12.2008 00:00: Ich glaube nicht, dass wir hier die Ursache herausfinden können. Es gibt so viele Möglichkeiten... Und selbst wenn wir wissen sollten was Schuld ist, können wir das Problem wohl nicht lösen. Ich will das jetzt sicher nicht runterspielen. Das ist eine heftige Nummer. Aber es bedarf mehr wie ein Forum. Da muss jemand aktiv daran arbeiten. Das können wir hier leider nicht leisten. Aber vielleicht sagst Du mal wo das alles stattfindet. Möglicherweise ist jemand in der Nähe, der Hilfe anbieten kann?!
Kathrina - 15.12.2008 00:29: Raum Siegburg / Bonn Ja, ich fürchte, du hast absolut recht, dass es viele Möglichkeiten gibt, leider. Mir fallen selbst ja noch zig ein. Trotzdem will ich nicht aufgeben, weil ich weiss, was es heisst, in einem Loch zu hängen und kaum mit Hilfe rechnen zu können. Ich habe mir gerade nochmal deinen Bericht zur Familienaufstellung durchgelesen, erinnert mich an Soziogramme, aber so wirklich was drunter vorstellen kann ich mir nicht, wie das zustande kommen soll. Aber ich werde mich mal weiter schlau machen.
Adelmann Kausal - 15.12.2008 11:15: Hallo Kathrina Erstens freut es mich sehr, wie hartnäckig du versuchst Hilfe für Deine Freundin zu finden (Diese Haltung ist auch ein Grund dafür warum es DIR immer wieder gut geht – denn: das Festhalten an der „Idee“ dass es eine Lösung geben MUSS – ist die Ursache dafür DASS es eine Lösung gibt. (nach dem Resonanz-Gesetz) Worauf es aber in erster Linie ankommen würde ist dass auch Deine Freundin in diese Haltung findet (zutiefst an eine Lösung zu glauben) Vielleicht eine meiner bekannten „Harten Formulierungen“ (Weil ich denke, dass nur „liebliche Rat-Schläge!? oft zu wenig Kraft haben um zum TUN zu kommen: Etwas geht durch Deine Beschreibung sonnenklar hervor: Sich mit „Esoterik“( Was immer das auch heißen mag) auszukennen- und es auch richtig im Leben anzuwenden - Es ZU TUN - sind zweierlei Dinge. [i](Das musste ich bei meinen kurzen aber sehr aufschlussreichen „Abstechern“ in diverse Esoterikforen immer wieder verblüfft feststellen – kaum jemand versteht dort dieses „Meer an (zumeist) wertvollen Wissen“ als direkte Aufforderung – es auch ANZUWENDEN…)[/i] Das Problem ist: SIE muss es TUN – denn nur dann ändert sich IHR Leben. So sehr Du Dich auch für Sie einsetzt, so gut du es meinst, es hilft ihr ganz sicher die äußeren Umstände ein wenig leichter zu ertragen (sie ein wenig mit deiner liebevollen Energie zu bereichern) ABER Ihre Situation zu ÄNDERN (dass NIEMAND mehr sie trösten muss – weil es nichts gibt, was es zu bemitleiden gäbe) DAS kann sie nur IN SICH SELBST verändern Wenn du Ihr nun (in diesem Wissen) weiterhelfen willst – dann kann es sein dass deine Hilfe zwar nicht mehr immer nach Außen hin „liebevoll“ scheinen mag (an der Oberfläche auf die die meisten Menschen schauen) Aber tief drinnen – Sie dazu ermuntert: • Sich Selbst zu vergeben (die Dinge, von denen sie meint - dass sie es „deswegen“ verdient hätte… - Loszulassen und sich wieder bewusst WERT fühlen für Lebensglück • Ihre Vergangenheit (und deren Prägungen) zu heilen • Ihre Gedanken zu ändern Ich persönlich denke (naturgemäß) – dass sie die Anwendung Mentalen Trainings dringend erleneren sollte – aber auch die Unterstützung eines Hypnosetherapeuten kann auf diesem Weg eine sehr Hilfreiche „Investition“ sein. WAS (für mich persönlich) feststeht: Das wird keine „Wunder – Einmal – Sitzung“ (Blitz-Heilung) bewerkstelligen können – aber mit Geduld und Ausdauer – kann sie (und das meine ich aus tiefster Überzeugung so!) GANZ SICHER zu einem Glückspilz werden (vielleicht sogar in kürzerer Zeit als sie es dann für möglich hielt) Denn: Ein \"Glückspilz\" zu sein, kann man WIRKLICH lernen! (Nicht von heute auf morgen – aber schon in kürzester Zeit mit beeindruckenden Ergebnissen!) LG Erwin
Adelmann Kausal - 15.12.2008 11:51: Hallo Kathrina \"Selbst verursachen\" wird (leider) oft missverstanden – Die Menschen verknüpfen dass dann immer sofort mit: „Selber schuld“ und haben aus diesem Grund (klarer Weise) eine Abwehr gegen diese Aussage. Es bedeutet (in diesem Fall z.B.)aber, dass Deine Freundin offenbar in sehr frühen Jahren (in denen noch das „Betriebssystem“ unseres „PCs“ geschrieben wird - das „Programm erlenen“ MUSSTE: Mich kann man abwerten – ich bin nix wert Jetzt stell dir mal vor was passiert - wenn man mit einem solchen „Betriebssystem“ arbeitet – Es wird sich immer wieder selbst behindern – sich immer wieder selbst gegen sich richten – Da hilft auch die Beste „Pflege“ nichts – Da kannst du die besten Programme drauf installieren – Die „Kernaussage“ all seines Handelns wird stets lauten: „Ich bin jemand den man abwerten und missbrauchen kann / darf...“ So jemand braucht andere Basisprogramme – die das Gegenteil „aussagen“ Und zwar sooft wiederholt bis die ursrpünglich schädliche Information dadurch ersetzt wurde
Sternchen777 - 15.12.2008 12:27: Hallo Katharina, ich denke das von beidem etwas dabei ist. Ich meine damit durch den Missbrauch deiner Freundin ist diese auch schneller angreifbar für alles Mögliche auch und vor allem für alles Schlechte. Das soll bedeuten, sie muß die Wurzel des Übels entfernen lassen (z.B. Rückführung Missbrauch). Ich denke auch das der Krebs davon kommt. das ,,Selbstzerstörungsprogramm\'\' läuft im UB. Danach eine Mega \'\'Selbstbewusstseinsstärkung\'\' mit ,,Ziele verwirklichen\'\'! Sie lebt in der Vergangenheit und so lange sie dort lebt, wird sich nichts ändern, im Gegenteil ihr geht es dann noch schlechter. wink* Sternchen777
Kathrina - 16.12.2008 02:15: Adelmann Kausal: Vielen Dank für deine Worte. Manchmal helfen allein schon Gedankenanstöße, weiterzudenken. Ja, meine \"Glückskind\"-Theorie deckt sich glaube ich mit deinem Verständnis ;-) Mit \"selbst verursacht\" meine ich auch keineswegs \"selbst schuld\", keine Bange. Auch mein Verständnis geht eher dahin, dass die Ursache nur einfach in meiner Freundin selbst liegt, und nicht, wie sie zur Zeit vermutet, in irgendwelchen Wesen oder Dämonen (höchstens in ihren eigenen). Die von vielen hier angesprochene Therapie hat mich an etwas erinnert. Sie hat irgendwann 2007 eine Psychotherapie angefangen, bei der die Missbrauchs-Geschichte aufgedeckt und ihr nochmal bewusst gemacht wurde. Die Therapie wurde dann jedoch aus finanziellen Problemen abgebrochen. Ich vermute, dass da zwar Probleme ans Tageslicht befördert, aber nicht richtig verarbeitet wurden, dann sozusagen \"in der Luft schwebten\" und sich durch den Krebs manifestiert haben. Klingt das plausibel? Der Anstoss mit der Familienaufstellung hat mich auch weitergebracht. Bisher bin ich von einem größeren Personenkreis ausgegangen, von den Eltern meiner Freundin, von dem Ex der Bekannten, vor dem diese weggelaufen ist etc. Ich habs dann mal hier mit Spielfiguren nachgestellt und nur auf den innersten Kreis reduziert: Meine Freundin, ihr Lebensgefährte und ihr Sohn, ihr Exmann und die erwähnte sehr gute Freundin, mit der ihr Exmann seit dem Frühjahr eine Beziehung hat. Ich denke, der Knackpunkt ist das Problem zwischen Exmann und ihrer guten Freundin, die sie irgendwie warnen will, andererseits aber auch wieder sich von ihrem Exmann bedroht fühlt, der gewalttätig wird, wenn sie sich zwischen die beiden stellt. Dieser Konflikt ist mir bisher noch gar nicht so stark aufgefallen, weil der Exmann mit der Pechsträhne kein bisschen in Verbindung steht (außer durch den Punkt, dass er daran Schuld hat, dass meine Freundin eh schon viele Schulden hat und diese nicht gerade verringert), aber dieser Konflikt scheint so ziemlich der größte Moment zu sein, der auch mit dem zeitlichen Rahmen zusammenpasst. Auch damit, dass die Freundin auch Probleme hat. Und dass ich noch aussen vor stehe. Nur warum sich das in so großen finanziellen und existenziellen Problemen und so großem Pech für die Familie äußert, das verstehe ich nicht. ?( Die beiden merkwürdigen Vorfälle würden so allerdings auch erklärt: Ich habe erfahren, dass die Bewegung des Buches als Form von \"Psychokinese\" (?) durch Stress verursacht wird, wovon ja genug vorhanden war. Und dass der Sohn auch in nem Zwiespalt steckt zwischen seinem Vater und seiner neuen Freundin und der Mutter, ist ja auch klar, da kann es sicherlich zu solchen Erscheinungen wie dem Schattenmann kommen. Diese Erklärung klingt mir nur ehrlich gesagt fast schon zu einfach. Andererseits ist ja meistens die einfachste Lösung die richtige. Wenn, dann bleibt trotzdem noch das Problem, wie ich das meiner Freundin verklicker und welchen Rat ihr ich gebe, um aus diesem Dilemma rauszukommen. ?( Sorry, wenn ich auf diesem Problem hier so rumtrete. Ich weiss, euer Standpunkt ist der, dass das in eine fachmännische Behandlung gehört. Der Meinung bin ich ja ebenfalls, nur wird das nicht in den nächsten Wochen möglich sein, die Familie kämpft ums überleben. Deswegen bin ich für jeden Gedankenanstoss von euch dankbar, es waren ja schon sehr gute, danke dafür!
Angelika - 16.12.2008 08:24: Hallo Kathrine, zuerst habe ich deinen Beitrag überblättert, weil ich solche Beiträge nicht lese. Hat was mit Energie zu tun und Mentalhygiene. Aber dann sind mir die unerklärlichen Vorfälle ins Auge gesprungen. Was macht deine Freundin um sich zu schützen? Ich meine, um diese Energien, die ihre Klienten mitbringen nicht bei sich zu behalten? Wenn sie nicht in sich ruht und der inneren Überzeugung ist, dass sie immer geschützt ist, und das ist sie nicht, sonst wäre ihr Leben anders, muss sie sich äußerlich schützen. Räuchert sie regelmäßig ihre Wohnung aus? Nimmt sie regelmäßig ein Salzbad? Schickt sie diese Energien auch immer weg? Und das mit dem Schutz gilt auch für dich. Und deine Freundin hat offensichtlich auch ein Problem mit ihrer inneren Einstellung. Sie sollte sich mal 2 Vorträge von Robert Betz anhören: Warum Spirituelle später in den Himmel kommen und Der Vater meiner Kindheit. Denn die Erfolglosigkeit deiner Freundin spricht für ein ungelöstes emotionales Vaterproblem. Entweder war der Vater nicht/oft nicht da oder er hat ihr nicht den Rücken gestärkt. Wenn Frauen auf Dauer Erfolg haben wollen, brauchen sie die Kraft des Vater oder der Urväter im Rücken. Ich fürchte, diese Probleme kannst du nicht für sie lösen, die muss sie selber lösen. Ich weiß, es ist schwer, wenn man in der Sch.. hängt, aber glaub mir, wenn sie die löst, geht sie gestärkt daraus hervor. Und was die Helfer betrifft: Nein, es ist nicht ansteckend, wenn man sich selber schützt. Es ist eher so, dass das Umfeld ein Spiegel ist und die innere Einstllung derer, die geholfen haben, mit der deiner Freundin in Resonanz gehen. Ein Beispiel: Ich habe auch Probleme mit einem nahestehenden Familienmitglied, das regelmäßig in Schwierigkeiten steckt. Solange ich geholfen habe, mit den Gedanken, das bringt mich in Schwierigkeiten, solange hat es mich auch in Schwierigkeiten gebracht. Irgendwann habe ich dann geschnallt, dass das etwas mit mir zu tun hat, dass ich es nicht wert bin, dass das Geld bei mir bleibt. Ich habe erst mal gesagt STOP. Dann habe ich dieses Muster aufgelöst. Inzwischen helfe ich wenn ich möchte, weil ich es mir leisten kann. Also, das Signal ans Universum ist ein ganz anderes. Früher mit dem Gedanken: Das bringt mich in Schwierigkeiten, die dann promt kamen. Heute: Ich habe genug, ich kann es mir leisten. Zur Zeit fließen die \"Geschenke\" regelmäßig in mein Leben. Das sind zwei verschiedene Energimuster, das letztere das ich inzwischen aussende wirkt, denn genau das bekomme ich zurück, nämlich: Überfluss.
Adelmann Kausal - 16.12.2008 11:24: Hallo Angelika Aus Deiner Antwort lese ich heraus, dass du Angst hast vor der „Berührung mit Unerwünschtem“ weil es auf Dich und Dein Leben „abfärben“ könnte. Aus diesem Grund ist dir „Psychohygiene“ sehr wichtig….. Zum Ersten: • Diese Erkenntnis finde ich großartig und • zeigt dein Bewusstsein über die Verantwortung die du wahrnimmst. Aber (wenn man ganz genau hinschaut) sieht man dass auch DAS eine Ursache ist - nämlich: „Ich könnte mich anstecken mit negativen Inhalten“ (und darum halt ich davon fern) Bedenke bitte: Damit bist du erst recht anfällig dafür. Mei n Tipp: Die Frage der Psychohygiene beinhaltet in erster Linie, die Frage: „WIE denke ich über die Dinge“ Nicht OB ich daran denke zählt dabei – sondern einzig und allein mein Bewusstsein dabei. Beispiel aus meinem Nichtraucherprogramm: „Ich muss meine Gedanke an das Rauchen nicht abstellen – sondern nur die Art und Weise WIE ich ans Rauchen denke ändern. Also nicht mehr: „Ich hätte so gerne eine Zigarette“ aber auch nicht: „hoffentlich werde ich nicht rückfällig“ sondern z.B. so: „Schön, dass ich das hinter mir habe“, „schade, dass andere offenbar noch nicht erkannt haben wie sie es lassen können“ Es kommt nur darauf an, dass ich NICHT versuche mich in die Situation des anderen hinein zu versetzen (und WENN ich es mache- dann MUSS ich mich danach SOFORT mit einer Lösung identifizieren – sonst wäre das eine URSACHE für unerwünschtes!)
Angelika - 16.12.2008 17:35: Hallo Adelmann, ich denke, du interpetierst das falsch. Ich habe täglich mit Patienten zu tun, denen es nicht gut geht. In meiner freien Zeit, und das ist Freizeit, wenn ich in einem Forum lese, möchte ich möglichst nur positive Dinge in mein Leben lassen. Positive Dinge färben ab, zu viele negative auch. Mein UB unterscheidet nicht, zwischen Realität und gelesenem, das macht nur der Denker in uns. Mentalhygiene bedeutet, das UB nicht mit Dingen vollzumüllen, die im eigenen Leben nichts zu suchen haben. Es ist bewiesen, das Kinder mit 12 in der Regel 100.000 Morde gespeichert haben. Du müstest doch wissen, dass das UB nicht wertet, sondern nur speichert. Das meine ich mit Mentalhygiene. Wie denke ich über die Dinge? Falsch: Jedes Wort hat eine Schwingung und das UB steuert die Gefühle. Diese gehen konform mir einem Wort. \"Ich will gesund sein\" fühlt sich anders an als \"ich will nicht krank sein.\" Wenn man bedenkt, dass das eigene Umfeld ein Spiegel ist und man mit der Energie des Umfeldes in Resonanz geht, ist es doch vollkommen klar, warum ich mich von solchen Beiträgen in der Regel fernhalte. Das gilt auch für Filme, Nachrichten ect. Ich sehe mir keine Krimis an, höchst selten einen Liebesschnulze und Nachrichten maximal einmal die Woche. Ich höre auch kein Radio. Was ich wissen muss, erfahre ich immer, aber ich lasse mir von den Nachrichten nicht mein Leben beeinträchtigen. In meinem Autoradio steckt ein Stick, auf den ich positive Affirmationen von Louise Hay gezogen habe. Ich höre nicht bewusst hin, aber wie beruhigende Wirkung ist dennoch phänomenal. Leider lenken viele ihre Aufmerksamkeint auf Dinge, die sie nicht wollen, anstatt auf Dinge, die sie wollen. Ich weiß, dass es mir unverschämt gut geht und das misst sich nicht am Geld. Und dafür bin ich jeden Tag dankbar. Ich hoffe, du kannst nachvollziehen, was ich meine. Ich ärgere mich nicht, dass ich mir kein neues Auto kaufen kann, sondern bin dankbar dafür, dass mein altes jeden Tag läuft und mich dahin bringt, wo ich möchte. Jeden morgen bin ich dankbar, dass ich einen neuen Tag geschenkt bekomme, an dem ich mein Leben gestalten kann. Ich bin dankbar für die schöne Orchidee auf meinem Schreibtisch und für den Regen, auch wenn er kalt ist, den Wasser bedeuet Leben. Energie folgt der Aufmerksamkeit, also messe ich Dingen, die ich nicht in meinem Leben haben möchte, keine Aufmerksamkeit bei. Ich hoffe du kennst den Spruch von Franz von Asisi: Ärgere dich nicht, dass der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, dass dier Dornbusch Rosen trägt. Nun noch etwas zu Kathrinas Beitrag: Wer ein schlechtes Selbstwertgefühl hat, zieht meistens Personen mit ebenfalls schlechtem Selbstwertgefühl an. Das äußert sich in mangelnder Selbstachtung ebenso, wie in miserabler Entlohnung oder wenn das Geld zwischen den Fingern durchrinnt. Die Ursache liegt in den Betroffenen selber und selbstverständlich auch in deren Verstrickungen. Die äußeren Umstände sind nur die Symptome. Ändern können aber das die Betroffenen nur selber, Außenstehende können allenfalls Hilfe leisten, Hinweise geben. Der gewalttätige Exmann ist ein Teil des Puzzles, den man ins Leben läßt oder nicht entgültig hinauskatapultiert, das fehlende Geld (oder der fehlende Wert) man bekommt zu wenig oder es zerrinnt zwischen den Fingern (ist es nicht wert, es zu behalten). Man muss sich schließlich darüber im klaren sein, dass das Geld, das man hat oder bekommt, nichts mit Arbeitsleistung zu tun hat, sondern mit dem WERT, den man nach außenhin hat. Wenn man aber in Inneren nicht wert ist, wie soll da ein Außenwert vorhanden sein? (In der Regel arbeiten Millionäre nicht für Stundenlohn) Ich denke, die Betroffene muss erst mal an ihrem Selbstwert arbeiten, dann kommt der Rest von alleine.
Adelmann Kausal - 16.12.2008 19:58: Hallo Angelika So wie du das sagst klingt das ja so, als würde man den Eindrücken dieser Welt gnadenlos ausgesetzt sein. Glaubst du das wirklich? :augenroll: PS: meinst Du nicht auch dass man dein Asisi -Zitat nicht mit zumindest der selben Berechtigung so verstehen kann, wie ich es meine: NICHT WAS ich betrachte ist wichtig - sondern EINZIG und allein WIE ich es betrachte? :d_zwinker: [i]Ärgere dich nicht, dass der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, dass dier Dornbusch Rosen trägt. [/i]
Adelmann Kausal - 16.12.2008 20:54: [quote] [i]Original von Angelika:[/i] Wie denke ich über die Dinge? Falsch: Jedes Wort hat eine Schwingung und das UB steuert die Gefühle. Diese gehen konform mir einem Wort. \"Ich will gesund sein\" fühlt sich anders an als \"ich will nicht krank sein.\" [/quote] ...und die Identifikation mit dem gesunden Bewusstsein das ICH BIN fühlt sich nochmals ganz anders an .... Jedes Wort hat eine Schwingung die sich auswirkt und mich damit manipuliert - ganz richtig! Aber: Die Art und Weise WIE ich mit diesen gehörten Worten /Eindrücken umgehe ist noch mächtiger. Beispiel: Wenn eine Biene in einen Raum kommt, dann ist das zunächst mal neutral. Für einen Allergiker (also jemand der einen unbewussten Konflikt mit diesem Tier hat) Oder einem ängstlichen Menschen ist die Biene eine große Bedrohung welcher man ausweichen muss und sich schützen muss davor... Für einen Imker – der sich beruflich mit Abertausenden befasst - ist dieselbe Biene im selben Raum – eine Freude. Eine Biene – 2 gegensätzliche RE-Aktionen. Ist diese Biene nun negativ oder positiv?
Kathrina - 16.12.2008 22:32: Hallo Angelika!!! *ganz lieb knuddel* Schön von dir zu lesen! :) Hab gerade gestern noch hier nach dir gesucht. Aus deinen Beiträgen habe ich noch einige interessante Gedankenanstösse gefunden. Das mit der Esoterik / Spritiualität / Magie (oder wie mans auch imner nennen mag) und dem Aktiv-Sein ist sicherlich ein wichtiger Punkt für meine Freundin. Ich weiss, dass sie früher wesentlich aktiver war und sich auch besser geschützt hat. Seit einiger Zeit ist sie jedoch meines Wissens nach kaum mehr aktiv. Sie legt nicht einmal mehr Karten, seit sie immer die Karte für den Tod in ihren persönlichen Karten hat (also nicht Tarot, sie legt mit Skat-Blatt). Und auch ihr Lebensgefährte hat wohl ein sehr erschreckendes Erlebnis mit seinen Karten gehabt, er fast sein schönes Drachen-Set auch etwa seit demselben Zeitraum nicht mehr an, hat aber nichts genaueres dazu gesagt. Ich war erschrocken, als ich das gehört habe, weil es ja durchaus ein Teil von ihr ist. Ich denke, dass ich sie ermutigen sollte, sich selbst auch mit den Karten wieder bewusst auseinander zu setzen und hinter die \"Wand\" zu schauen, dass sie sich besser schützen soll, das versuche ich ihr schon seit Wochen nahezubringen. Die Theorie mit dem Vaterproblem finde ich auch sehr interessant, von meiner Seite kann ich sie auf jeden Fall bestätigen: Immer wenn ich weiss, dass mein Vater im Hintergrund mitagiert oder auch nur dabei ist oder bloss meinen Standpunkt teilt, läuft immer alles noch besser und perfekter als es das bei mir zur Zeit eh schon tut. Und bei meiner Freundin liegt wirklich auch ein Problem mit ihrem Vater vor. Er hat den Missbrauch damals ermöglicht und nicht verhindert und auch in der derzeitigen Situation hat er sie im Stich gelassen, indem er finanzielle Unterstützung angekündigt und dann nicht eingehalten hat. Sie weigert sich auch, ihn Vater zu nennen. Ich denke, dass sie da auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater klären muss. Auch deine Erklärung für den Zusammenhang zwischen sich wert fühlen und Geldwert bekommen erklärt mir einiges. Ich hab heute mit ihr telefoniert, und über ein Weihnachtspäkchen mit ihr gesprochen, das ich ihr geschickt hatte, sie war total überrascht so nach dem Motto \"Wer schickt mir denn schon ein Päckchen? Wer sollte mir denn etwas schenken wollen? Das bin ich doch gar nicht wert.\" Das ist, denke ich, die bei mir fehlende Brücke zwischen ihr und den finanziellen Problemen. Wie man am Selbstwertgefühl arbeitet, das weiss ich, da kann ich ihr, glaube ich, relativ gut helfen. Einmal zum Friseur und ein bisschen Wellness, raus aus der Wohnung und dem gewohnten Trott. Und das schaff ich vor allem noch vor der Hochzeit! :biggrin:
Angelika - 17.12.2008 07:11: Hallo Kathrina, ja weiß deine Freundin denn nicht, dass der Tod im Kartenset nicht gleich Tod bedeutet? Der Tod bedeutet immer aus alt wird neu oder so wie es bisher war, so geht es weiter. Anders ist der Tod in Träumen zu deuten. Da ist der Tod das Ende eine Sache oder Ära. Was die Deutung von Karten betrifft, sind die doch nur ein Hilfsmittel für die Klienten. Die Kartenlegerin sieht doch auch ohne Karten. Zumindest ist das bei meiner Cousine so. Allerdings gibt es auch Menschen, die die Karten rein technisch benutzen, also rein nach dem Lehrbuch und daraus wird halt nichts. So und was die Ablehnung des Vaters deiner Freundin betrifft, so kann es ihr passieren, dass sie bereits körperliche Symptome daraus hat oder diese kommen können: z.B. vermehrte Fettansammlung an den Oberschenkeln oder auch Schmerzen in der Halswirbelsäule und im Bereich des Nackens. Sie sollte ihren Frieden mit ihrem Vater machen und das Leiden nicht auch noch künstlich verlängern. Ich weiß, das das nicht einfach ist, aber Schritt für Schritt kann sie ihr Leben verändern. Sie sollte sich jeden Tag sagen: Ich nehme alle Geschenke des Tages in Liebe und Dankbarkeit an, ich bin es wert, beschenkt zu werden. Du kannst das auch ändern in geliebt werden oder gesund sein ect. Machen muss sie es aber selber und es liegt an ihr, wie lange dieser Weg zum \"Selbstwert\" dauert. Ich habe 15 Jahre dazu gebraucht, (ich war ein besonders hartnäckiger Fall von Sturheit oder Kopflastigkeit) aber sag ihr, jeder Schritt lohnt sich und wenn sie sich auf den Weg macht, wird alles zur rechten Zeit in ihr Leben kommen. Alles Liebe
Adelmann Kausal - 17.12.2008 11:39: ....und dann gibt es da noch den Weg der SELBST- Erkenntnis das kann von einer Sekunde zur anderen geschehen - Plötzlich weiß ich (wieder) WER ich SELBST WIRKLICH BIN Denn: Sobald ich erkenne Wer ich Bin (=SELBST- Erkenntnis) erkenne ich auch meinen wahren Wert Dadurch entwickelt sich (VON SELBST) ein WERT-Voller Umgang mit mir SELBST Dann erkenne ich auf einmal auch, dass mir anderen meinen Wert deshalb nicht spiegeln können weil ich ihn selbst noch nicht entdeckt hatte (Resonanzgesetz) Auf dieser Basis Bin ich mir SELBST dann auch der Allerbeste Therapeut. und das führt zu einem unerschütterlichen und nachhaltigen SELBST-Bewusst-SEIN zu SELBST-Vertrauen SELBST-WERT – (GEFÜHL) SELBST-Sicherheit SELBST -ACHTUNG Aber wie gesagt: Ich sollte mich zunächst auf die Suche machen nach MIR SELBST. Allerdings gibt es auch Ansätze die diesen Weg mehr erschweren als sie nützt Psychotherapie / Psychoanalyse bedeutet (aus meiner Sicht) Das „verbrannte Essen von Gestern“ genauestens (und womöglich Jahrelang) zu hinterfragen und zu untersuchen, Den Eltern für meine „mangelnde Kochkunst“ die Schuld zuzuweisen, dieses Essen immer wieder „aufzuwärmen“ in der Meinung damit kochen zu lernen…. Bricht ein Mensch so eine Therapie dann „vorzeitig“ ab (verständlicher Weise) dann bleibt er alleine zurück in seiner Küche mit seinem angebrannten Geschirr – und dem tiefen Wissen – und einer umfassenden, tiefen Erfahrung über „Verbranntes Essen“ Leider nicht über: Das erfolgreiche - einfache und rasche Zubereiten von Köstlichen Gerichten
Angelika - 17.12.2008 19:50: Zitat Adelmann: Psychotherapie / Psychoanalyse bedeutet (aus meiner Sicht) Das „verbrannte Essen von Gestern“ genauestens (und womöglich Jahrelang) zu hinterfragen und zu untersuchen, Den Eltern für meine „mangelnde Kochkunst“ die Schuld zuzuweisen, dieses Essen immer wieder „aufzuwärmen“ in der Meinung damit kochen zu lernen…. Sag das mal den Psychotherapeten....., aber das Beispiel ist klasse. Ich habe mal vor vielen Jahren ein Seminar bei Enkelmann gemacht, der hat so was ähnliches gesagt. Robert Betz drückt es mit \"Das Leiden verlängern \" aus. Beides ist richtig, aber manchmal muss man hinsehen. Ich meine hinsehen und nicht jahrelang drumherum reden.
Adelmann Kausal - 17.12.2008 20:13: [quote] [i]Original von Angelika:[/i] Sag das mal den Psychotherapeten....., [/quote] Das habe ich (glaube mir :d_zwinker: ) Ich hatte mit einer Psychotherapeutin sogar eine Firma - darum weiß ich auch wovon ich da spreche nur bin ich aus dieser ausgestiegen - (aus oben genannten Gründen) PS: Heute verkauft Sie übrigens \"mein Mental Training\" (zugegebener Weise hat Sie natürlich Ihre Inhalte auch \"reingepackt\") als \"Erfolgreiche Ultrakurzzeitherapie\" :augenroll: Soviel zum Thema \" Psychoanalyse & Co\" Ich weiß das ich mir damit nicht nur Freunde mache - aber das ist nicht die Frage auf die es ankommt...
anamcara - 17.12.2008 20:49: Hallo Angelika, finde deinen Beitrag sehr interessant... könntest du mir das mit den vermehrte Fettansammlung an den Oberschenkeln oder auch Schmerzen in der Halswirbelsäule und im Bereich des Nackens genauer erklären? War bei mir auch so... :d_gutefrage: Dachte aber bis jetzt das es sich durch das erkennen des ICH`S auflöste, weil ich diese Mauer/Maske nicht mehr brauche.... Da würde dann Adelmann´s Beispiel dazu passen... Hatte ja auch 6 Jahre Psychotherapie und mein Psy. hat mir auch viel erzählt, was an mir toll ist und das ich Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein haben darf, kann, soll.... Aber das prallte alles an meiner Mauer/Maske ab.... also nicht falsch verstehen ich Achte meine Psy. und ich bin im Dankbar für alles was ich in diesen 6 Jahren gelernt habe, aber ich kann das jetzt erst annehmen/umsetzen wo ich mich selbst kenne.... :sonne: Grüssle anamcara
Angelika - 17.12.2008 21:47: Hallo Anamcara, du wirst die entsprechenden Informationen über die Quellen erhalten. Sergio soll sich mit mir in Verbindung setzen, wenn du wieder bei ihm bist. Sollte ich es rechtzeitig wissen, kann er mich auch über Skype erreichen. Oder falls du Skype hast, wird er dir meinen Akkound geben. Alles Liebe dir Angelika
Adelmann Kausal - 17.12.2008 21:47: [quote] [i]Original von anamcara:[/i] ..... hat mir auch viel erzählt, was an mir toll ist und das ich Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein haben darf, kann, soll.... Aber das prallte alles an meiner Mauer/Maske ab.... :sonne: Grüssle anamcara [/quote] Hallo anamcara Ich sage ja nicht dass Psychotherapeuten schlechte Menschen sind – um Himmels willen nein! (ich hab ja selbst ein paar gute Freunde aus dieser Branche….) Aber an diesem Beispiel zeigt sich wieder klar und deutlich was ich meine: • Was hilft es mir zu wissen dass ich Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein haben darf, kann, soll.... Wenn ich NICHT FÜHLE dass ich das ZUTIEFST BIN (im Innersten meines Seins JETZT BIN) Klar hat er recht, und ich verzeihe jedem der als Therapeut arbeitet und nichts anders noch gefunden hat. Allerdings kann ich NICHT verstehen dass man als „Dr. phil.“ auf dem Hohen Ross nicht einsehen will (man hat ja schließlich die Seele studiert) dass es (ich sage es eh schon schaumgebremst: auch andere – ZUMINDEST genauso wirksame Möglichkeiten gibt) Diese Arroganz kann ich beim besten Willen nicht für gut heißen (nachvollziehen kann ich so was schon)
anamcara - 17.12.2008 22:47: Danke Angelika werde morgen meine Psy. fragen oder nächste Woche Sergio.... interessiert mich echt... Danke Hallo Adelmann , möchte damit nicht sagen das ein Psychologe gut oder schlecht ist... Wollte damit sagen das egal wie gut ein Psychologe/Hypnotiseur „Seelenheiler“ auch ist, es kommt immer darauf an ob ICH dazu bereit bin mein ICH zu erkennen. Wenn das nicht der Fall ist nützt alles nichts, was ich bis jetzt kennen lernen durfte.... Denke die 6 Jahre Therapie, meine 2 Reikigrade und die Rückführung waren Bausteine die ich brauchte um Erkennen zu wollen.... Ich war vor 6 Jahren und auch noch vor einem ½ Jahr noch nicht dazu bereit diesen nicht leichten Weg zu gehen, hätte es Seelisch nicht verkraftet mein ICH zu sehen.... Kenne jetzt deine Mentaltrainig leider nicht so genau um zu sagen ob dies anders gegriffen hätte... Kannst du es schaffen das jemand Erkennt ohne Erkennen zu wollen, der sich so wirklich Bewusst und Unbewusst dagegen sträubt? Denke mit meinem jetzigen Wissen nein... ich bin immer abgehauen wenn sich irgend ein Teil meines ICH`S in meinem Bewusstsein meldete.... Aber lasse mich gerne eines bessern belehren ... grins du weist ja ich will zur zeit einfach alles aus allen Perspektiven neu betrachten.... Mir fliegen fast die Augen raus vor lauter betrachten aber hatte sie auch zu lange verschlossen... grins... :sonne: Grüssle anamcara
Adelmann Kausal - 17.12.2008 23:25: Hallo anamcara Niemand kann einen anderen ändern – wenn dieser dazu nicht bereit ist – ja nicht einmal WENN er bereit ist – nur ICH SELBST kann „mich“ ändern (oder, was noch viel besser ist): ICH SELBST lasse einfach mein „bisheriges ICH“ LOS – und trete hervor, als das was ich WIRKLICH bin Dann brauche ich nicht „an mir“ zu Arbeiten (Ein Schmetterling „arbeitet“ ja auch nicht an der Raupe, die er mal war – er erkennt sich einfach als Schmetterling und fliegt einfach. Auch wenn er bis vor kurzem noch dachte /ja sogar täglich ERLEBTE: „SO einfach ist das nicht – ganz im Gegenteil – man muss mühsam am Boden dahin kriechen und hat dann noch immer keine Garantie dafür dass man Wo ankommt wo es einem gefällt) „Mein Mentaltraining“ unterscheidet sich im Ansatz - von vielen anderen „Mentaltrainings“ genau dadurch, dass es NICHT mein bisheriges ICH ins Zentrum stellt und es zu optimieren versucht – nicht das SIEGEN über andere lehrt – Sondern mein WAHRES SEIN anspricht und damit Erfolg im GANZHEITLICHEN Sinn in mir entsteht: Daher nenne ich es auch seit kurzer Zeit „Kausal Training Adelmann“ Weil es weder den Verstand, noch das „erschaffene ICH“ unterrichtet – sondern die Kausal-Ebene, auf der WIRKLICH alles entsteht: Das Bewusstsein. Denn nur das Bewusstsein hat die Kompetenz Glück Erfüllung Gesundheit und meinen ganz persönlichen (wenn ich möchte: Stillen) Erfolg zu verursachen. Ein „erschaffenes Ich“ kann immer nur im Rahmen seiner Möglichkeiten, versuchen das Beste aus den Gegebenheiten zu machen – Daher greift es auch (verständlicher Weise) zu Mitteln – die auf Dauer kein Glück hervorrufen. Das SELBST (das ICH BIN / das Bewusstsein) aber, braucht keine solchen Maßnahmen zu ergreifen, weil es ohnehin Alles erreichen kann. Es geht also gar nicht darum das „ICH“ (Mein „erschaffenes EGO“) jemanden überzeugen soll / kann (ob mit oder Gegen seinen Willen) Es geht einzig darum diese Chance zu erkennen und ergreifen. (Wer dazu nicht bereit ist, den werde ich auch sicher nicht dazu „zwingen“ – Wozu auch? Was hätte er von einem „erzwungenen Ergebnis, welches er gar nicht wertschätzen kann)
anamcara - 18.12.2008 00:23: Nein oder doch???? Herr des Denken und des Seins, sorry das ich dich so nenne aber du verwirrst mich genauso wie meine Stimmen.... ist nicht böse sondern lieb gemeint....;-) Mir geht es auch nicht um überzeugen, erzwingen oder nicht wertschätzen... :d_gutefrage: Nehmen wir mal wieder mich als Beispiel.... grins hab leider nix besseres....Wenn ich also vor 6 Jahren zu dir gekommen wäre und du hättest mir, auf irgend einer weise auch immer, meinem Bewusstsein gezeigt das ich mich mit meiner Vergangenheit, Gegenwart und meiner damals vermeidlichen Zukunft, also mein Sein sehe... Woran hättest du gewusst das ich das verkrafte und nicht von der nächsten Brüche springe... Oder greift da dein Kausal-Programm auch? Ich denke es ist ein natürlicher Schutzmechanismus der mich davon abgehalten hat vorzeitig zu erkennen, darf man so was ohne weiteres ausschalten? Oder erkenne ich dabei dann nur mein Sein ohne das ICH zu sehen? Sorry für die vielen Fragen... Bin eben neugierig... eben Frau... grins... ;-)
anamcara - 18.12.2008 02:05: Hey adelmann ich glaube ich habs... grins komme mir vor Wicky, Nase reiben und dann kommen die nächsten Ideen.... oder Fragen.... Sinn oder Unsinn... grins... Greift dein Kausal-Programm so gut das man gleich im absoluten SEIN sein ICH sieht? Also denke jetzt da aus meinem jetzigen Sein Perspektive aus und nicht mehr von meinem damaligen Sein... War da mein Denkfehler? Oder.... ne jetzt ist Zeit das ich ins Bett gehe... will dich mit meinen Fragen nicht nerven und vor allem bietest du ja auch Seminare an, die ich sich einmal besuchen werde..... grins... soll jetzt keine Drohung sein.... ;-) Gute Nacht... :sonne: Licht Liebe Lebensenergie... anamcara
Kathrina - 18.12.2008 10:14: So, mal ein kleiner Zwischenbericht. Habe inzwischen sehr ausführlich mit meiner Freundin telefoniert (4 Stunden!) und gesehen, dass es besser passt, als ich dachte. Und sich noch mehr Konflikte im Inneren meiner Freundin verbergen, kein Wunder, dass sie in dieser Situation steckt. Angelika: Die körperlichen Symptome, die du wegen dem Verhältnis zum Vater ansprichst, dürften da sein, auch wenn man sie nicht deutlich sieht. Denn wenn, dann liegen sie unter ebensovielen anderen Fettpolstern verborgen, wie bei mir: weit über 150 kg. Salz verwendet sie offensichtlich mehr als genug, sie sagt, sie hat die Wohnung damit geputzt, verstreut es, isst soviel Salz wie moeglich, badet auch, ja. Ich habe sie ermutigt, auch mal nach alternativen Schutzmethoden zu suchen... Die Theorie mit der Entstehung ihres Krebses durch die abgebrochene Therapie hatte sie noch nicht angenommen, es klingt aber auch für sie wahrscheinlich. Sie wird die Therapie auch fortsetzen und beenden, sobald sie sich dazu in der Lage fühlt. Auf der Suche nach Alternativen, wie sie schon jetzt psychologische Betreuung in Anspruch nehmen kann, bin ich allerdings auf ein weiteres Hindernis gestossen, was meines Erachtens sehr wichtig ist. Ich habe ihr geraten, doch einfach mal die Telefonseelsorge anzurufen, wenn es ihr mal wieder nicht gut geht. Da kam sofort der Abblocker, dass sie das nicht könne, sie könne doch keine Hilfe annehmen von Wildfremden, sie habe immer erlebt, dass nur sie selbst sich helfen könne. Und um Hilfe bitten, das ginge ja schonmal gar nicht. Sie sah dann aber ein, dass sie daran arbeiten muss, um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen. Mir fiel dann ein, dass ich hier im Forum irgendwo von einem persönlichem Schutztier, einem Totemtier gelesen hate, dass einem hilft. Da sie das kannte (angeblich ein Bär) haben wir uns darauf geeinigt, dass sie im ersten Schritt ihren Bären um Hilfe bittet, denn der stammt ja im Prinzip aus ihr selbst, und dass sie dann zumindest Kontakt zur Telefonseelsorge aufnimmt, einfach nur, um diesen Schritt zu gehen, um Hilfe zu bitten. Ich hoffe nur, dass sie nicht 6 Jahre braucht, um zu lernen, dass sie Hilfe in Anspruch nehmen darf, und erst dann an den wirklichen Problemen arbeiten kann, aber das liegt, da muss ich Adelmann zustimmen, ganz in ihr alleine. Ganz wichtig war vor allem die Erklärung des Zusammenhangs zwischen ihrem Selbstwertgefühl und der vor allem finanziellen Pechsträhne. Ich glaube, diese Erklärung konnte sie gut annehmen und wird auch selbst daran arbeiten. Wir sind ebenfalls mal zusammen die Personen durchgegangen, die ich hier schon mit Spielfiguren aufgestellt hatte. Auch meiner Freundin war vorher nicht klar, dass sie mit jeder Person in ihrem näheren Umfeld in einem oder in mehreren Konflikten steht. Und vor allem mit jedem männlichen, egal in welcher Generation: Vater, Ex-Mann, Lebensgefährte und auch der Sohn ist für sie konfliktbehaftet. Von den Problemen mit ihrem Sohn wusste nicht einmal ich vorher, ich wusste nur, dass sie gerne ein Mädchen gehabt hätte, aber nicht, dass ihr Sohn eigentlich ein Zwilling war und sie das Mädchen während der Schwangerschaft verloren hatte. Auch über ihren Vater haben wir gesprochen. Dass die Probleme wohl mit der Scheidung ihrer Eltern anfingen, als sie 4 Jahre war. seitdem war ihre Kindheit wohl vorbei. Das ist auch mir im Nachhinein aufgefallen: Ich habe meine Freundin noch nie \"kindlich\" erlebt. Zwar schon lustig, dass sie Spass hatte etc, aber nie so unbeschwert wie ein Kind, sagt man ja so. Gerade mir helfen solche Momente enorm, wenn ich mich so fühlen kann, das ist wie Sonne tanken im Winter. Mit ihrem Vater will sich meine Freundin übers Wochenende aber aussprechen. :sterne: Wenn man das alles zusammenfasst, und es nur als Spitze des Eisberges annimmt, wieviel Jahre Therapie braucht man für so viele Konflikte, Probleme etc? Wenn meine Freundin ein Computer wäre, und ich ein Computerfachmann, würde ich ja eher einen kompletten Resett und Aufspielen eines neuen Betriebssystems empfehlen. Ich fürchte nur, das geht nicht...
anamcara - 18.12.2008 11:25: Hallo Kathrina, Ich kann deine Gedankengänge nachvollziehen.... :sterne:grins vor allem die Sternchen die um deinen Kopf rum kreisen.... habe ich immer noch..... Dachte 37 Jahre ich bin so ein Hoffnungsloser Fall... Ja mein Weg war lang und hart, kann aber jetzt sagen er hat sich gelohnt oder er wird sich weiterhin lohnen... Denke dieses Reset Programm gibt es! Egal welchen Weg sie auch einschlägt sie wird es schaffen... Ich hab durch meinen Weg das Reset geschafft, hab alle Schubladen auf den Boden geleert und bin jetzt dabei neu ein zu sortieren... Ist auch nicht leicht brauche dazu auch noch so einige gute Helfer an meiner Seite, gell Sergio, aber ich hab sie gefunden und ich kann ihre Hilfe auch jetzt annehmen, weil ich einfach nix altes mehr einsortieren will, ich will alles neu erfahren und erleben und dann meine Erkenntnisse daraus ziehen/ziehen dürfen.... Vielleicht sind es auch die Kinder in mir die einfach wieder spielen wollen, dürfen.... Kann alles selber noch nicht so ganz erklären aber ich bin offen für alle Wege die zum Ziel führen.... Und wenn ich Adelmann Gestern richtig versanden habe, hat er da eine Abkürzung gefunden, die diesen Weg erleichtert und zeitlich verkürzt... Wäre echt genial, für mich glaube ich zu spät aber vielleicht wäre es bei deiner Freundin einen Versuch wert.... Ich weiß, hört sich jetzt von meiner Sichtweise aus vielleicht sooo leicht an weil ich keine Kinder und Ehemann usw. habe, also nur für mich sprechen kann, darf.... Ich kann mich nur noch mal wiederholen, ich bin mir sicher das sie es schafft denn sie hat in dir ein sehr guten Wegbegleiter gefunden....Und wenn sie weiter die Augen offen hält dann findet sie auch in dir Ihren Wegbereiter so wie ich ihn in Sergio sehe... Sie wird ihren Weg finden, wo sie gefallene wieder aufstehen kann, die leere in ihrer Seele gefüllt wird und ihr ruheloses Herz ihr Ziel findet... Wünsche euch viel Erfolg.... :sonne: Licht Liebe Lebensenergie... anamcara
Thomas D. Chamberlain - 18.12.2008 12:42: [quote] [i]Original von Adelmann Kausal:[/i] ... Psychotherapie / Psychoanalyse bedeutet (aus meiner Sicht) Das „verbrannte Essen von Gestern“ genauestens (und womöglich Jahrelang) zu hinterfragen und zu untersuchen, Den Eltern für meine „mangelnde Kochkunst“ die Schuld zuzuweisen, dieses Essen immer wieder „aufzuwärmen“ in der Meinung damit kochen zu lernen…. ...[/quote] Dann will ich dazu auch mal was sagen, weil ich das so nicht stehen lassen möchte. Ich habe eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als Patient mitgemacht, nicht nur, aber auch um etwas für meine eigene Praxis zu lernen. Die genannte Therapieform ist direkt aus der Psychoanalyse entstanden und berücksichtigt in besonderer Weise die Entwicklung in der frühen Kindheit. Die Kritik, die du hier anbringst und von Angelika bestätigt wurde, ist bestimmt für manche Fälle gerechtfertigt, aber längst nicht für alle. Eine Verlängerung des Leidens kann die intensive Betrachtung der eigenen Lebensgeschichte eigentlich nur dann bedeuten, wenn man wichtige Schritte in der Therapie [b]nicht[/b] vollzieht. Und diese sind: [b]Verstehen, vergeben, loslassen, neu anfangen.[/b] Ich für meinen Teil habe diese Schritte vollzogen. Mir hat genau diese (analytische) Therapie unglaublich viel gebracht und mein ganzes Leben zum Positiven verändert. Wenn man mit Hypnose analytisch arbeitet, ist das übrigens nicht wirklich etwas anderes. Wer so über analytische Psychotherapie spricht, spricht aus Vorurteilen oder kennt sie nicht. Denn es geht dort in keinster Weise um Schuldzuweisung und das sinnlose Wiederaufkochen alter Konflikte. Es geht darum zu verstehen, woher die Konflikte, die man heute hat, kommen. Warum der Vater / die Mutter so gehandelt hat und nicht anders konnte. In Wahrheit geht es um bewusstes Verständnis und um Vergebung und um die Entdeckung und Nutzung der eigenen Ressourcen, also das genaue Gegenteil. Und es geht selbstverständlich auch darum, wie ich heute mit diesen Konflikten umzugehen lerne, um sie Stück für Stück aufzulösen, indem ich sie in mein Selbstbild oder meinen Werdegang integriere. Wer eine solche Therapie abbricht, hat - wie bei jeder anderen Therapie auch - sein Geld und seine Zeit zum Fenster herausgeschmissen. Daher wird in jeder vernünftigen Therapie ein Ziel formuliert, eine Anzahl von Sitzungen festgelegt bzw. die Messbarkeit des Fortschritts definiert. So behält man auch als Klient einen Überblick über die Therapie. Es ist immer gut, wenn man seine eigene Motivation untersucht, wenn man über andere Verfahren URTEILT. Analytische Psychotherapieformen (tiefenpsychologisch fundierte PT oder Psychoanalyse) sind ebenfalls nicht mein Verfahren, aber ich verwende Aspekte daraus, da mir dies nicht nur sinnvoll, sondern sogar unerlässlich erscheint. Hierzu sind allerdings fundierte Kenntnisse der Entwicklungspsychologie notwendig. Gruß, Thomas
anamcara - 18.12.2008 13:27: Hallo Thomas, denke Adelmann will über keinen Weg urteilen sonder nur sagen er hat auch ein Weg gefunden, der diese wirklich nicht leichten Wege abkürzt... Ich in meinen Fall würde gerne noch mehr über diesen Kausalen Weg erfahren, nicht weil ich sagen will mein Weg war falsch, nein mein Weg war für mich genau richtig und ich denke ich und mein Psychologe haben über dieses Thema heute einiges zu bereden.... grins.... freu mich schon darauf... ich hab diesen Mann in den 6 Jahren echt lieb gewonnen und nenne ihn mein Reikipapa.... grins... Aber wäre doch schon genial wenn seine Kausal Theorie funktioniert? Will natürlich erst zu meinen vorhergehenden Posts an Adelmann eine Antwort... grins Weil ich denke meine bedenken sind nicht ganz unbegründet.... PS: Du erinnerst mich an meinen Psy.... grins... ist lieb gemeint...:sonne: Grüssle anamcara
Adelmann Kausal - 18.12.2008 15:52: Lieber Thomas Ich freu mich über deinen erfolgreichen und geglückten Kontakt mit der Psychotherapie. Darf ich was anmerken dazu? Meiner Meinung nach ist einer der Gründe warum das bei Dir gelang, die Tatsache dass du daraus für Dich auch beruflichen Nutzen gezogen hast. Du warst also „ausreichend“ motiviert… (Was auch gelang – Ich würde sogar behaupten dass dein Ansatz von einer ähnlichen Motivation geprägt ist wie meiner.…) Ich verstehe ja dass du dich deshalb auch persönlich angegriffen fühlst und mir ein paar Ohrfeigen verpassen möchtest ;-) Auf diese möchte ich auch Antworten mit einer Gegenfrage: [hr] • Welche Motivation vermutest Du hinter meinem „VOR-Urteil“? • Wieso vermutest du bei mir „ein mangelhaftes Verständnis“ in Bezug auf Entwicklungspsychologie? [hr] Vielleicht hilft Dir (und anderen Lesern) ein kleiner Einblick in meine Geschichte um zu verstehen wie es zu meiner Haltung kam: Als ich so ungefähr 17 Jahre alt war und eigentlich mit „Leben“ beginnen wollte, da bemerkte ich, dass ich das ja gar nicht kann. Niemand hatte mir gezeigt wie man Erfolgreich wird, wie man seine Wünsche verwirklicht wie man Probleme und Mangel (auf)löst. Ich hatte nur die Wahl es entweder zu lernen (und zwar schnellstmöglich) oder…. (das kann ich heute nicht mal mehr erahnen wohin mich mein Leben/meine Programme sonst \"geführt\" hätte..) Vollgepackt mit desktruktiven Suggestionen versuchte ich also Erfolg zu haben und merkte (logischer Weise): DAS klappt nicht…. Also begann damals eine intensive und spannende Suche – mit intensiven und spannenden Erlebnissen – Bis ich schließlich begriffen hatte: ICH BIN der Schöpfer ALL meiner Lebenssituationen – Begebenheiten der Vergangenheit sind die Auswirkung vorangegangener Gedanken (und Bewusstseinsinhalten) Wenn mir also etwas nicht gefällt in meinem Leben – dann habe ICH zuvor So gedacht! Weder meine Eltern noch sonst irgendjemand hat daran schuld – nicht mal ich – Ich brauche also weder meine Eltern zu verstehen – noch ihnen zu verzeihen (Was denn auch? Dass Sie das getan haben was ICH SELBST hervorgerufen habe?) Vielleicht als Symbolischer Akt für meine archetypischen Anteile in mir – oder wenn ich sie zuvor verurteilt habe – in der Meinung: Sie hätten Schuld) Du beschreibst aber sehr gut die Haltung dahinter: „Ich verzeihe Ihnen indem ich Ihre Situation verstehe, ihre Möglichkeiten verstehe – ihre Persönlichkeitsstruktur und Ihren eigenen ungelösten Mangel verstehe“ und mir sagen kann: Sie konnten ja nicht anders – sie taten Ihr bestes – im Rahmen Ihrer Möglichkeiten \" Dennoch schwingt da für mich im Hintergrund noch mit: Der Mensch ist nun mal mangelhaft – ABER ich verzeih im das… ICH sage: Ich verzeihe MIR – dass ich irgendwen in meiner Vergangenheit für meine Geschichte verantwortlich mache – denn ICH ALLEIN BIN der Autor (auch wenn ich das vergessen habe im laufe des Filmes) Meinen Eltern (und auch jedem anderen Menschen) kommt daher „nur“ eine Statistenrolle zu... Wenn ICH der Autor des Filmes: „MEIN LEBEN“ BIN – wieso sollte ich da einem Schauspieler in MEINEM (von mir SELBST geschriebenen) Film einen Vorwurf machen ? (den es zu verstehen und zu verzeihen gilt) Und diese Befreiende EIN-Sicht – hatte mir die Psychologie nicht anbieten können – Also keine „lebenstaugliche“ Erklärung (bestenfalls ein Modell welches den Klienten möglichst lange in seine „eigebildeten Inkompetenz“ gefangen hält und damit in erster Linie der Einkommensquelle des Therapeuten zuträglicher ist ) ;-) Heute weiß ich: Wie ich ALLES jederzeit erreiche was immer ich auch möchte - wie man sein Leben beglückend und erfolgreich gestaltet und weil ich glaube dass JEDER potentiell dazu in der Lage ist – und in mir der Wunsch immer größer wurde – auch anderen zu zeigen wie einfach das geht habe ich auch (mit der Zeit) gelernt es zu vermitteln Alles Klar?
Adelmann Kausal - 18.12.2008 17:23: „Therapieformen“ welche die Notwendigkeit des „Nachnährens“ von Erfahrungen in den jeweiligen Entwicklungsstufen der Kindheit zum Inhalt haben – gibt es aber auch in „Esoterischen“ Weltbildern Man denke nur an „Die Heilung des inneren Kindes“ oder ähnliches Dazu braucht es keine (jahrelange und „aufreibende“) Psychoanalyse (Wenn im Auto ÖL fehlt dann brauche ich nicht das Auto aufwendig zu zerlegen (=analysieren) Ich brauche einfach nur Öl nachzugießen (und zwar in den richtigen Behälter) Wenn ich allerdings nicht weiß was dem Auto fehlen könnte (weil ich seine „Sprache“ nicht verstehe / [url=http://www.iphpbb3.com/forum/46319150nx17747/die-sprache-des-lebens-f19/krankheit-als-sprache-der-seele-dahlke-t254.html]siehe[/url]) – dann – und NUR dann – greift man zu solchen Maßnahmen…
Thomas Niegisch - 18.12.2008 17:40: [quote]ICH sage: Ich verzeihe MIR – dass ich irgendwen in meiner Vergangenheit für meine Geschichte verantwortlich mache – denn ICH ALLEIN BIN der Autor (auch wenn ich das vergessen habe im laufe des Filmes) Meinen Eltern (und auch jedem anderen Menschen) kommt daher „nur“ eine Statistenrolle zu...[/quote] Lieber Adelmann, ich bin da etwas anderer Meinung. Es ist doch so, dass ich nicht nur im Hier und Jetzt bin, sonder auch die ganze Vergangenheit mitwirkt. So wirkt auch und wie ich finde sehr intensiv, die Kindheit mit. Und das was dem Kind geschehen ist, kann ich mir selbst nicht verzeihen, denn das Kind war und ist dazu nicht in der Lage ( Zeugung bis 5 und auch später). Ich kann mir nicht etwas verszeihen, wofür ich keine Verantwortung trage. Dies haben nunmal die Eltern getragen und wenn in dem Zeitraum etwas schief gelaufen ist, so kann ich meines Erachtens nur den Eltern verzeihen. (Und auch sie sind nur Menschen undmachen Fehler) Dieses Verzeihen geht jedoch nach meiner Erfahrung nicht mit dem Kopf, sondern nur mit dem Herzen und dies ist ein Prozess den ich unterstützen kann und nicht beschleunigen. Ich werde spüren, wenn es soweit ist, d.h. der Prozess soweit ist, dass ich mit einem \"inneren Ja\" spüre, es ist vollbracht. Es ist ein gefühl, welches ich meinem Vater gegenüber kenne. Bei meiner Mutter ist es noch nicht so weit. Ich denke du äußerst da den Wunsch, die Sehnsucht es perfekt zu machen, indem du für ALLES verantwortlich bist. Wenn ich es richtig lese, dann bezeichnest du deine Eltern als Schauspieler, Statisten in deinem Leben...diese Vorstellung hat bei mir psychischen Schmerz verursacht. Das ich heute der Regiseur meines Lebens bin und ab einem gewissen Alter war, da bin ich wieder voll bei dir
Adelmann Kausal - 18.12.2008 17:52: Hallo Thomas Wir sind definitiv NUR und IMMER im Hier und Jetzt Woanders /Wann- anders kanst du denn noch sein? Hast du Je in deinem Leben den Moment „Morgen“ erlebt oder „Zukunft“? Das geht ja gar nicht! Wir können NUR das JETZT erleben. Was wir tun können (und das meinst du wahrscheinlich) ist das „Abschweifen des Geistes“ in Gedankenformen der Vergangenheit oder an mögliche „Zukünfte“ Aber selbst DAS machen mir dann JETZT und HIER Es gibt keine andere Zeit – es gibt auch keinen anderen Ort :d_zwinker: Ich versuche nicht irgendwas perfekt zu machen – ich erkenne nur dass es so ist - ICH BIN der einzige Schöpfer (verantwortliche) in meinem Leben (genauso wie Du!) Dass du leidest unter der einen oder anderen Aussage von mir das tut mir Leid – aber versuch doch mal die Botschaft dahinter wahrzunehmen: Was schmerzt dich dabei? Eine (vielleicht zu engen) Bindung an Deine Eltern? Wäre es nicht schon mal an der Zeit den „Konfirmationsanzug“ auszuziehen?
Thomas Niegisch - 18.12.2008 18:01: Lieber Adelmann, ich stimme dir voll und ganz zu. Wir leben im HIER und JETZT und die Vergangenheit lebt und wirkt ebenfalls im HIER und JETZT. Auch das \"innere Kind\" lebt im HIER und JETZT mit seinen Erfahrungen aus seiner Zeit, also anderen Zeiten und Orten. Kann es sein, dass du etwas ablenken möchtest? (Ist nicht abfällig gemeint) Den Konfirmationsanzug habe ich abgelegt, da bin ich mir sicher. Und es gibt eben eineZeit in unserem Leben, da sind wir nicht unser Schöpfer und das ist nun mal die Kindheit bis ca 5 Jahren...
Adelmann Kausal - 18.12.2008 18:04: Wovon sollte ich ablenken wollen? Wir sind NIEMALS Keine Schöpfer Zu Keiner Zeit unseres Lebens Es sei denn – ich bin bereits fähig mich mit MIR SELBST (dem einen allumfassenden Bewusstsein) zu identifizieren und dieses Bewusstsein aufrecht zu halten Nur DANN schöpfe „ICH“ nicht mehr (weil es dann gar kein Ich /Ego mehr gibt)
Thomas Niegisch - 18.12.2008 18:12: Das es eine Zeit gibt, in der du nicht dein eigener Schöpfer sein kannst. Ich habe das Gefühl, dass es bei dir vielleicht doch noch ein Theme mit deinen Eltern gibt. Ich betrachte meines für mich nicht als abgeschlossen. Ich denke auch, dass es das niemals sein kann. Es wird nur einen Zustand von OK geben ?
Thomas Niegisch - 18.12.2008 18:19: Sorry Adelmann, wenn du deine Posts mit ganzen Absätzen nacheditierst, dann ahbe ich ein Problem mit den meinigen :d_zwinker:
Adelmann Kausal - 18.12.2008 18:21: Lieber Thomas Ich glaube du meinst: Dass es eine Zeit (Entwicklung) gibt (gab) in der es meinem „ICH /Ego“ nicht BEWUSST war – (dass ich Schöpfer bin) und dass IN DIESER ZEIT – Dinge verursacht werden – die ich deswegen nicht steuern kann? Das meinst du doch oder? Ja, da hast du recht! Diese Zeit gibt es bei jedem Menschen – [i](ist symbolisch / archetypische/ im Märchen die noch schlafende Prinzessin)[/i] Das bedeutet aber nicht – nur weil ich mir dessen nicht bewusst bin – dass deswegen Schöpfung auch Pause hätte – Schöpfung geschieht (geschah) STÄNDIG durch mich……. ICH BIN IMMER Schöpfer! (ob bewusst /dann kann ich es steuern und meine Erfolge selbst bestimmen oder unbewusst = ohne Lenkung – mit der Folge dass mein Auto womöglich im Graben landet) Viel wichtiger scheint mir aber die Frage ob ich mich darum bemühe mir meiner Verantwortung und meiner Schöpferkraft BEWUSST zu werden [hr] Sorry, mit nacheditieren hast aber Du begonnen und ob ich ein Thema mit meine Eltern hab? Möglich. Kann gut sein - Da es mir aber weder auffällt (ins Bewusstsein drängt) und mich auch nicht behindert – ist offenbar nicht der Zeitpunkt da dort „heilend hinschauen“ zu müssen (wollen, dürfen) Ich nutze aber deinen Hinweis als „Botschaft des Lebens“ um das gleich ein wenig auszuloten in mir... :d_zwinker:
Thomas Niegisch - 18.12.2008 18:27: \"Wir sind NIEMALS keine Schöpfer\", damit kann ich konform gehen, dann stellt sich für mich die Frage der Verantwortung. Ich habe Schöpfer und Verantwortung vermischt. Ein Säugling trägt die selbe Verantwortung wie ein Klienkind etc, wie ein Erwachsener?? Wo setzt du da die Grenzen?
Adelmann Kausal - 18.12.2008 18:44: Die Schöpferische Verantwortung für mein Leben – für meine Entwicklung trage ich IMMER in mir (seit Jarhtausenden!) WANN es an der Zeit ist, diese Verantwortung wahrzunehmen sagt mir das Leben – es führt mich hin Durch: • Meine Träume • Meine Sehnsüchte • Meine Wünsche Höre ich nicht darauf, dann meldet sich das Leben „stärker“ – spricht „lauter“ zu mir Mit: • Unwohlsein • Misserfolge • Krankheiten Bedenke: In der Art und weise wie ich HEUTE dieser Verantwortung nachkomme Beginnt mein nächstes Leben Indem mich dann wieder einer Fragen wird: Wie kannst du sagen dieses kleine Kind hätte die schöpferische Verantwortung? In dem Moment wo die Seele noch in diesem kleinen Körper ist – kann sie dieser Verantwortung natürlich (noch/ wieder) NICHT nachkommen – das stimmt schon... Denn alles hat seine Zeit.
Thomas D. Chamberlain - 19.12.2008 11:29: Hi Erwin, das war nicht als Ohrfeige gemeint. Sorry, wenn das so rüber kam. Es ist nur leider so typisch in der \"Psycho-Szene\", dass das eigene Verfahren alles kann, alle anderen irgendwie viel schlechter sind. Ich wollte nur vor dieser Art \"trennendem Denken\" warnen. Auch andere Ansätze haben ihre Vorzüge. In ein Vergeben ein nicht vorhandenes \"Aber\" hineinzulesen halte ich für nicht gerechtfertigt. Es geht immer um vollständiges Vergeben ohne ein Aber. Solange noch ein Aber oder eine Vorläufigkeit der Vergebung vorhanden ist, kann es nicht abgeschlossen gelten. Man befindet sich zwar faktisch immer im gegenwärtigen Moment, aber vielen Menschen fällt es schwer, die Vergangenheit \"einfach so\" loszulassen, um auch bewusst im Moment anzukommen. Der Weg führt oft (nicht immer) über die Bewältigung der Vergangenheit, indem man mit ihr im besten Sinne abschließt. Für viele ist erst dann die neue und frische Zuwendung zur Gegenwart möglich. Neue, positive Ursachen zu schaffen auf einem Misthaufen fällt vielen schwer. Wenn man den Misthaufen erst verlässt oder in eine tragfähige, fruchtbare Basis umwandelt, fällt dies ebenfalls leichter. Es besteht auch die nicht unerhebliche Wahrscheinlichkeit, wieder in die alten Denkmuster (und Schmerzkörper) abzurutschen, wenn die Vergangenheit noch unbewusste Überraschungen bereithält. Daraus begründen sich analytische Methoden: Bewusstmachen, um damit abschließen zu können. Dies ist nicht ein Akt der Gnade anderen gegenüber, sondern ein Akt der Selbstliebe. Aus diesem Verständnis heraus ist die Vergebung für andere auch immer eine Vergebung für sich selbst. Wer ein \"Aber\" in der Rückhand behält, behält sich vor, sich selber die alten Schmerzen zufügen zu dürfen. Und das ist die Basis, von der aus man jeden Tag neu starten kann. Vielleicht war das jetzt verständlicher. :) Lieben Gruß, Thomas
Angelika - 19.12.2008 12:48: Hey ihr zwei, was ist los mit euch? Jetzt habt ihr Kathrins Post über die Pechsträne ihrer Freundin zum Kampfplatz eurer Ansichten über Psychptherapie gemacht. Was soll sie jetzt damit anfangen?
Adelmann Kausal - 19.12.2008 12:49: Ich denke dass Du mich und meine Motivation gut wahrnehmen kannst - um zu wissen, dass meine (nach außen scheinbaren) „Abwertungen“ eigentlich nichts anderes als eine Provokation sind, die einen Austausch „hervorrufen sollten (sonst würdest du ja nicht immer wieder konstruktiv darauf eingehen) Und: Ja Selbst-verständlich gibt es viele Gute Wege! (Wer´s gerne ganz intensiv haben will, dem sei eine Psychoanalyse ja vergönnt) Wenn man´s ganz genau nimmt, dann gibt es „NUR“ gute Wege, denn jeder trifft genau auf das, was ihn auf Grund seiner Struktur „anspricht“. Und MEIN Anspruch an eine „Geistige Methode“ ist eben eine \"Praxis-Orientierung\" mit sofortigem Nutzen in meinem Alltag (im Gegensatz zu einem langwieriger „Selbstläufer“ mit Hauptberufcharakter ) Ich denke nämlich dass man nicht alles verstehen muss – um es zu lösen können….. [hr] ALLE bisherigen Methoden (Therapieformen, Lebensgestaltungsmethoden) haben das „ICH“ im Zentrum. Sie „heilen“ also etwas – was gar nicht existiert – eine Gedankenform mit der sich das Bewusstsein identifiziert…. Das ist mühsam (es sei denn ich bin „dafür motiviert“…) und zumeist sehr sehr langwierig NATÜRLICH ist das auf diesem Weg auch möglich.. Aber stell Dir nur einmal vor, du würdest erkennen, dass du diese „ICH“ (dass da leidet) gar nie gewesen bist – du würdest diese Illusion auf einmal durchschauen – die Seifenblase würde platzen….und Du erkennst DICH als das reine Bewusstsein – welches in jedem Moment „Schicksal“ erschaffen kann Was interessiert mich dann noch die „Gedankenform Vergangenheit“ In einem Bild gesagt: Was interessiert es einem Schmetterling, was er als Raupe für Schwierigkeiten hatte – Es gibt da nichts zu „heilen“ oder zu verzeihen – Der Schmetterling hat mit der Raupe ja gar nichts zu tun…. Ich will damit sagen, dass der Mensch seit JAHRTAUSENDEN in der „Illusion“ lebt ein „ICH“ zu sein (mit einem Schiksal…) und identifiziert mit dieser Gedankeform entsprechend handelt und Maßnahmen ergreift….. Ich biete aber die Chance an – sich wieder an das vergessene SELBST zu ER-innern – (an den Schmetterling) – Ohne Therapie und ohne die Notwendigkeit „an sich zu arbeiten“ – es ist eher ein „AUFWACHEN aus einem langen Traum“
Adelmann Kausal - 19.12.2008 12:53: [quote] [i]Original von Angelika:[/i] Hey ihr zwei, was ist los mit euch? Jetzt habt ihr Kathrins Post über die Pechsträne ihrer Freundin zum Kampfplatz eurer Ansichten über Psychptherapie gemacht. Was soll sie jetzt damit anfangen? [/quote] Das kann ich dir sagen Nichts geschieht ZU-Fällig - und diese Informationen hier sind äusserst wertvoll (und ich meine damit nicht nur meine!) noch dazu waren sie sogar Gratis - vergiss das nicht und wenn Du das als \"Kampf\" bezeichnest, dann hat das was mit Dir zu tun - ich sehe das eher als Möglichkeit – auf eine sehr intensive und ergiebige Art WESEN-tliche Aussagen zu ermöglichen (das meine ich wirklich so! ja, ich würde dafür sogar Geld nehmen)
anamcara - 19.12.2008 13:26: Ja lieber Erwin du eckst auch oft an mit deinen Worten... grins ist eben Kausal Genial... Aber in dem Fall muss ich Angelika recht geben, siehe es zwar nicht als Kampf sondern als Gedankenaustausch aber auch dieser nützt Kathrin nicht sehr viel wenn ihr nicht auf ihre momentanen Gedanken/Fragen eingeht... ;-) :sonne: Grüssle anamcara
Adelmann Kausal - 19.12.2008 13:39: ok dann: sorry :d_pfeid: werd ich abe RASCH ändern 8)
anamcara - 19.12.2008 14:19: Weist du lieber Erwin was mir gerade so durch den Kopf geht, ihr (Mentaltrainer/Psychologen/Hypnotiseure usw.) stellt die Tot geglaubten an eine viel zahl der Straßen die aber zu einem Ziel führen und jeder erklärt uns sein Ziel so wunder schön verblümt das es sich für jemanden der in der S*c*h*e*i*ß*e sitzt als unerreichbar anhört... Es muss einem aber erst bewusst werden das man in dieser steckt um wo anders hin zu wollen, vor allem ist diese S*c*h*e*i*ß*e ja auch so schön gewohnt warm... Weist du was ich damit sagen will? Das ober genialste wäre, wenn ihr euch alle zusammen tut und eine Therapieform entwickelt das solche Leute, zu denn zähle auch ich, sich zutrauen einen dieser vielen Wege zu gehen... so was wie ein Zubringer zu den vielen Straßen nach Rom..... kannst du meinen Kausalen Gedanken folgen... grins... Musste dann so was ähnliches sein wie eine Werbezettel der jeden Haushalt erreicht... Ja das fände ich schön... grins... Denn es ist doch egal wie oder wie schnell man das Ziel erreicht man muss sich doch erst mal in Bewegung setzen um es irgend wie und irgend wann zu erreichen... werde darüber nachdenken...:d_gutefrage: :sonne: Grüssle anamcara
Thomas D. Chamberlain - 19.12.2008 14:28: [quote] [i]Original von Angelika:[/i] Hey ihr zwei, was ist los mit euch? Jetzt habt ihr Kathrins Post über die Pechsträne ihrer Freundin zum Kampfplatz eurer Ansichten über Psychptherapie gemacht. Was soll sie jetzt damit anfangen? [/quote] Wieso Kampf? Das ist doch nur ein ganz gewöhnlicher Meinungsaustausch zwischen Freunden. Interessant, dass du uns moderieren möchtest. :d_zwinker: Ich wollte die von dir bestätigte Provokation (analytische Psychotherapie ist eine Verlängerung des Leidens) nicht so stehen lassen, weil sie meiner Meinung nach am Kern der Sache vorbeigeht. Da das aber nur ein Exkurs war, halte ich mich jetzt auch wieder raus, um Kathrin nicht unnötig zu verwirren. :) @Erwin: Natürlich verstehe ich deinen Standpunkt. Den Sinn einer Analyse (auch vertikal) führt genau zu deinem Standpunkt, aber es ist noch nicht jeder so weit wie du. Egal, lassen wir das oder führen es an anderer Stelle (skype) weiter. Gruß, Thomas
Kathrina - 21.12.2008 18:44: Sorry Leute, aus der Diskussion bin ich schon lange ausgestiegen, weil ich den Beiträgen teilweise nur mit Mühe folgen konnte. Ich bin da eben keine Fachfrau, zumindest nicht so intensiv. Und wirklich greifbare Ratschläge für meine Freundin habe ich den letzten Beiträgen auch nicht mehr entnehmen können, nein, Adelmann, dafür würde ICH kein Geld zahlen (auch wenn es sicherlich Leute gebe wird, die dir welches dafür geben würden). Ich denke, das Wichtigste war es, herauszufinden, dass es ihre eigenen inneren Konflikte sind, die meiner Freundin auch weiterhin das Leben schwer machen, keine Geister oder Dämonen. Die Konflikte muss sie selber lösen, ich kann sie nur unterstützen und ermutigen, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Aber ein wenig muss ich sie morgen nochmal drangsalieren, dass sie nicht nachgibt, wenn ihr Ex-Mann mit neuer Freundin bei ihr Heiligabend feiern will. Ich danke euch allen trotzdem für die vielen Anregungen, mein Ziel habe ich damit erreicht. Wünsche euch fröhliche Weihnachten!
Adelmann Kausal - 22.12.2008 10:28: [quote] [i]Original von Kathrina:[/i] nein, Adelmann, dafür würde ICH kein Geld zahlen (auch wenn es sicherlich Leute gebe wird, die dir welches dafür geben würden). [/quote] Im richtigen Zusammenhang (und dem Moment, wo den Wert darin erkennst) schon, da bin ich mir ganz sicher :d_zwinker:
Adelmann Kausal - 22.12.2008 10:39: [quote] [i]Original von Kathrina:[/i] Und wirklich greifbare Ratschläge für meine Freundin habe ich den letzten Beiträgen auch nicht mehr entnehmen können, [/quote] Wirklich greifbare Ratschläge setzen auch auch ein Bewusstsein vorraus welches diese \"Ratschläge\" erfassen (greifen) kann. Auf Deutsch: Ich kann nur soviel Heilung (Erfüllung) erfahren wie es dem Grad meines Bewusstseins entspricht - und das ist MEINE Aufgabe, mein Bewusstsein zu erweitern zu vertiefen und zu erhöhen - nicht die Aufgabe eines Therapeuten oder Trainers... Was erwartest du? Dass wir Heilung über 2 Ecken geschehen lassen? (Du versuchst die Infos zu verstehen und aus dem was dann überbleibt hilfst du Deiner Freundin?) Niemand mit eine wenig Verantwortungsbewusstsein wird sich auf Dauer auf dieses Spielchen einlassen. Was mann generell sagen kann, das wurde auch schon gesagt.
Thomas Niegisch - 22.12.2008 10:48: Hallo Katharina, nichts im Leben ist umsonst. Es beginnt damit, dass du da sein musst wenn du etwas bekommen willst. Das Leben ist ein ständiges Geben und Nehmen. Es gibt Leistungen, die du mit einem Lächeln bezahlst und eben andere... Hier im Forum ist es deine Anwesenheit ;-), du kannst Fragen stellen und vielleicht bekommst du Antworten...

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