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Erstellt von Wolfgang Künzel
Wolfgang Künzel - 26.09.2006 02:55: Am Wochenende beim Grundseminar habe ich mich mit einem Mediziner unterhalten. Wir sind auf das Thema Krebs gekommen und er hat mir doch schwer zu denken gegeben. Auf diese Sache bin ich vorher noch gar nicht gekommen. Und zwar ging es darum, dass alles im Körper an Krebs erkranken kann. Es gibt nur keinen Herzkrebs... Warum nur? Ich lasse das mal so stehen und bin gespannt auf eure Gedanken. Google hilft euch übrigens auch nicht weiter. Da findet man mit dem Stichwort \"Herzkrebs\" nämlich entsprechend auch nichts verwertbares unter den paar Links, die dann noch oft zu Foren führen, deren Mitglieder \"Herzkrebs\" heissen. :d_gutefrage:
umka - 26.09.2006 08:51: Hier ein Link der viellicht etwas dazu sagen kann. [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Myxom]Wikipedia[/url] Gruss umka
Ratbat - 26.09.2006 11:05: [url=http://www.cardiologe.de/index_extern.html?/patient/krankheiten/herzerkrankungen/herztumoren.htm]Und noch ein Link ...[/url] Ob der wirklich Mediziner war? :d_luege:
boomer - 26.09.2006 11:17: hallo alexander, dein artikel hat mich etwas nachdenklich gemacht! hab in internet nachgeschaut und habe aus einer amerikanischen studie folgendes mal auf die schnelle übersetzt! ; krebs am herzen ist sehr rah! dieser herzkrebs nennt sich ; Angiosaroma und es fällt auf das er sich meisten auf der rechten herzseite befindet. er tritt auch schon bei kindern auf. dies ist currios, aber es hat was mit den verschiedenen zellstruckturen zu tun. je öfter sich die strucktuhren erneuern ,so wie bei haut , bei den innereien und auch im knochenmark,je öfter kommt es vor ,das sich dort krebs bildet! durch die hohe zellteilung an diesen stellen ,ist krebs dort oft zu finden und da sich ein herz muskel nicht erneuert ist er weniger dort zu finden. ich hoffe ich habe das so richtig vormuliert und ihr könnt damit etwas anfangen? liebe grüsse boomer
Sister - 26.09.2006 11:18: Und noch einer: http://www.gesundheitpro.de/Nachgefragt-Gibt-es-eigentlich-Krebs-Krebs-A050831ANONI014000.html scheint es wohl doch zu geben. Wie sagt man so schön: \"Gibt\'s nicht, gibt\'s nicht!\" Biba Sister
Wolfgang Künzel - 26.09.2006 12:17: Gut, relativieren wir das mal. Es ist äußerst selten. Trotzdem bleibt es interessant. Wieso ist das so? Und wieso sollen sich Muskelzellen nicht erneuern?
chippie - 29.09.2006 16:18: \" krankheit als weg\" gutes buch, aber schwer zu lesen und verstehen. da steht eine gute erklärung drin. sergio
Herr-Bert - 07.10.2006 18:52: Ich habe heute auch noch mal bei einem Vortrag über Herzimfakt / Schlaganfall die Fage gestellt und habe auch die Antwort bekommen das es doch eben Herzkrebs gibt dieser jedoch sehr selten auftritt. In Leipzig ist übrigends ein Herzzentrum wo Patienten aus aller Welt sich am Herzen operieren lassen. Das Herzzentrum arbeitet mit der Uni-Klinik zusammen, vileicht könnte man dort mal anfragen.
MaXXL - 07.10.2006 22:06: Aus dem Titel des Buches \"Krankheit als Weg\" schließe ich, dass es bei dir dieser Frage um genau das geht. Nämlich was für einen Sinn es hätte, wenn das Herz an Krebs erkranken würde. Da ja Krankheiten (kenn mich da nicht so aus, denk ich aber mal) von unserem Unterbewusstsein manchmal ( ? ) als Signal oder ähnliches benutzt werden und das Herz sehr empfindlich und wahrscheinlich schwierig bis gar nicht von diesem Krebs heilbar ist (weil das ja auch allgemein sehr schwer ist) vermute ich, dass dieser Krebs deshalb so selten auftritt, da er ja nicht wirklich als Signal dienen kann. Denn wenn das Signal erkannt werden würde, wäre es ja vermutlich zu spät. Also sind die Fälle, in denen der Krebs trotzdem auftritt wahrscheinlich die Fälle in denen er nicht durch das Unterbewusstsein sondern eben einfach so ausgelöst wird. Das ist meine Theorie. Is die so weit richtig oder bin ich total aufm Holzweg? :augenroll: :biggrin: MfG, MaXXL
Ratbat - 07.10.2006 22:21: Schade, daß sich zu dieser Diskussion bis jetzt noch kein echter Mediziner gemeldet hat. Ich stell jetzt mal eine Laienhafte Vermutung an. Wenn man sich anschaut welche Krebsvarianten am häufigsten sind, dann betrifft dies meistens irgendwelche Organe, die Haut, Knochen oder das Blut. Das Herz ist ein großer Muskel der durch Elektroimpulse zum Pumpen gebracht wird. Von Muskelkrebs hört man ziemlich selten. Viellecht kann man den Rückschluß ziehen daß Muskelgewebe an sich seltener an Krebs erkrankt als die restlichen Bestandteile des Körpers.
XFAST - 26.02.2007 22:21: Lese grad ein Buch \"Eine Welt ohne Krebs\" ISBN 3-938516-15-1 da geht es in Kapitel 6 um die Trophoblastentheorie. Laut dieser Theorie umgeben sich Krebszellen mit einer Elektrostatisch geladenen Proteinhülle, diese macht sie für das Immunsystem unsichtbar da Immunzellen eine ebenso geladene Proteinhülle haben stoßen sie sich wie Magneten voneinander ab. Das denk ich mir dazu: Geht man davon aus das Muskelkontraktionen ungleich stärkere energiefelder erzeugen könnte die abstoßwirkung dadurch beeinflusst/aufgehoben werden >>>>Immunsystem greift an. MFG XFAST
Alexander S - 26.02.2007 23:24: Ich könnte mir vorstellen, dass die Bewegung ein Grund ist. Das Herz ist ja der best trainierte Muskel im Körper. Auch wenn jetzt der Zusammenhang von mir als Medizin Laien etwas weit her geholt ist, aber es gibt Studien die besagen, dass Ausdauersport den Krebs verlangsamt, vor allem auch in Verbindung mit gesunder Ernährung und viel Antioxidantien. Für mich ist da Lance Armstrong ein lebender Beweis, den ich sehr dafür bewundere, wie er mit seiner Diagnose umgegangen ist und was er nach der Diagnose alles erreicht hat. Es gibt Vermutungen, dass er ohne seine sportlichen Aktivitäten den Krebs nicht überlebt hätte... vielleicht lässt sich ja das was da in seinem trainierten Körper als gesamtes passiert ist, auch auf das Herz als Höchsleistungsmuskel übertragen? Ich glaube mal eine Statistik gelesen zu haben, dass Ausdauersportler tatsächlich weniger an Krebs erkranken und das Herz verrichtet ja einen Ausdauersport. Wie gesagt, auch wenn vielleicht bisserl weit hergeholt, ist das eine Variante dir mir als Ausdauersportler gut gefällt. Grüße, Alex
ys - 27.02.2007 01:48: Oder es hat was damit zu tun, dass die Lymphknoten nen bisserl Bewegung bekommen (beim tiefen Atmen).. und dass deshalb die Gesundheit besser wird ;) Und weil wir grad beim Rumorakeln sind: Ich hab mal gehoert, dass Krebszellen sich schneller vermehren wuerden als gesunde (und auch Immun-)Zellen. Daher dann auch Suggestionen, die u.a. darauf abzielen, dem Krebs die Nachrungsversorgung wegnehmen / verschlechtern. Das oder aber wie in dem einem HR-Beitrag hier im Forum, dass die Krebszellen sich auf einmal voellig grundlos wieder an ihren einprogrammierten Zelltod erinnern wuerden. Was da nu genau ablaeuft.. keine Ahnung (ich zumindest) :) Ys
Angelika - 27.02.2007 06:25: Wir haben in der Heilpraktikerschule auch gelernt, daß das Herz in der Regel nicht entartet. Ob man diese gallertartige Masse im rechten Vorhof als Tumor bezeichnen kann? Ja, denn alles was anschwillt ist \"offiziell\" ein Tumor. Schließlich gehört der \"tumor\", also die eSchwellung zu den klassischen Entzündungszeichen. Ob man das jedoch als Karzinom im Sinne von Krebs klassifizieren kann, da müßte man sich mit einem Pathologen unterhalten. Der Dünndarm ist in der Regel auch so ein Organ, das nicht entartet. Man kann die verschiedensten Darmkrankheiten bekommen, aber eine klassische Entartung in form von \"karzinogen\" kommt in der Regel nicht vor. Dazu kommt, daß eine Tumorzelle ihre Verbrennung von Sauerstoffverbrauch auf Gährung umgestellt hat und sich von Glucose ernährt. Inzwischen gibt es interessante Ansätze, dem Tumor möglichst die Glucose zu nehmen, um den Wachstum zu hemmen. Inwieweit die \"Gährung\" im Herz möglich ist? Da könnte die Ruhelosigkeit des Herzmuskels schon eine Rolle spielen. Aber im Bereit Krebstherapie, kommt es mir schon manchmal vor, wie das Stochern im Nebel.
Tweety - 24.09.2008 17:49: DAs es keinen Herzkrebs gibt ist leider falsch. Bei meinem Vater ist Herzkrebs diagnostiziert worden. Aber es ist wahr das es über Google Suche kein vernünftiges ergebnis gibt. Ich bin Händeringend auf der Suche nach Informationen zu diesen Thema. Falls jemand dazu etwas wüßte wäre ich sehr dankbar.
Angelika - 25.09.2008 13:01: kommt drauf an: Der Herzmuskel entartet normalerweise nicht. Das versteht man unter Herz. Tumore kommen aber im Endothel vor. Also im Bindegewebe und der Häute. Inzwischen hae ich auch dazu gelernt. Beispielsweise, dass es nichts nützt, wenn der Herzmuskel nicht entartet, der Tumor dann aber auf den Innenhäuten sitzt. Vielleicht hast du falsch gegoogelt. Unter Krebs wirst du nicht viel finden, vielleicht unter Angiosakom? Falls es sich um ein Sarkom handelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Herztumor http://de.wikipedia.org/wiki/Angiosarkom http://www.medizinfo.de/hautundhaar/t2/angiosarkom.htm http://www.thg.uni-muenster.de/THG-Chirurgie/home/aktuell/Herztumore%20aktuell.htm
korkutb - 25.09.2008 14:06: [quote] [i]Original von Angelika:[/i] Ob man diese gallertartige Masse im rechten Vorhof als Tumor bezeichnen kann? Ja, denn alles was anschwillt ist \"offiziell\" ein Tumor. Schließlich gehört der \"tumor\", also die eSchwellung zu den klassischen Entzündungszeichen. Ob man das jedoch als Karzinom im Sinne von Krebs klassifizieren kann, da müßte man sich mit einem Pathologen unterhalten. [/quote] Du meinst die Einblutung, deshalb je nach dessen Alter gräulich bis dunkelrot? Das ist dann ein Myxom. Das Vorhofmyxom ist ein gutartiger Tumor, der von sog. undifferenzierten, subendokardial gelegenen Mesenchymzellen ausgeht. Meist liegt ein gestielter Tumor im linken Vorhof vor. Das Vorhofmyxkom betrifft va junge Frauen, und ist der häufigste primäre Herztumor (Metastasen viel häufiger!).
Wolfgang Künzel - 25.09.2008 19:56: Hallo Korkut, ich habe hierzu interessante Informationen (Krebs, Metastasen, Chemo, usw.). Da unterhalten wir uns mal am Wochenende... das ist im Moment etwas heiß für das Forum.
korkutb - 25.09.2008 20:03: Hallo Cheffe, da bin ich aber gespannt....da freu ich mich schon drauf, auch auf das Wochenende. Übrigens komme ich schon morgen abend an, schätze gegen 17 Uhr bin ich in Arnstorf.
Wolfgang Künzel - 25.09.2008 21:12: Nur ein Beispiel: \"Metastasen: Wenn Tumoren sich ausbreiten Bösartige Zellen solider Tumoren können unter Umständen anatomische Grenzen überschreiten, sie wachsen \"invasiv\" in das umgebende Gewebe ein oder bilden Tochtergeschwülste, die Metastasen. Metastasierung ist ein spezielles Phänomen bei Krebserkrankungen: Es bedeutet, dass Tumorzellen sich aus ihrem Zellverband lösen und auf die Wanderschaft gehen. Sie dringen in die Blut- oder Lymphbahnen ein, [b]werden mit dem Blut- oder Lymphstrom weitertransportiert und dringen von dort in andere Körpergewebe ein, wo sie sich ansiedeln, teilen und eventuell Tochtergeschwülste (Metastasen) des ursprünglichen Tumors bilden können. [/b] \" Quelle: http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/grundlagen/metastasenbildung.php Das heisst also auf Deutsch: Krebs ist ansteckend oder zumindest über Blut übertragbar?!!!! ... Irgendwas passt hier nicht... und zwar in den Grundlagen!!! Man muss jetzt nur noch die Sache weiterspinnen und kommt dann auf Ungeheuerlichkeiten.
flaschendeckel - 25.09.2008 22:20: [quote] [i]Original von Alexander Cain:[/i] Nur ein Beispiel: \"Metastasen: Wenn Tumoren sich ausbreiten Bösartige Zellen solider Tumoren können unter Umständen anatomische Grenzen überschreiten, sie wachsen \"invasiv\" in das umgebende Gewebe ein oder bilden Tochtergeschwülste, die Metastasen. Metastasierung ist ein spezielles Phänomen bei Krebserkrankungen: Es bedeutet, dass Tumorzellen sich aus ihrem Zellverband lösen und auf die Wanderschaft gehen. Sie dringen in die Blut- oder Lymphbahnen ein, [b]werden mit dem Blut- oder Lymphstrom weitertransportiert und dringen von dort in andere Körpergewebe ein, wo sie sich ansiedeln, teilen und eventuell Tochtergeschwülste (Metastasen) des ursprünglichen Tumors bilden können. [/b] \" Quelle: http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/grundlagen/metastasenbildung.php Das heisst also auf Deutsch: Krebs ist ansteckend oder zumindest über Blut übertragbar?!!!! ... Irgendwas passt hier nicht... und zwar in den Grundlagen!!! Man muss jetzt nur noch die Sache weiterspinnen und kommt dann auf Ungeheuerlichkeiten. [/quote] [quote] Von einem Tumor abgelöste Krebszellen werden vom Körper normalerweise nicht ausgeschieden. Mit Krebs kann man sich also beispielsweise nicht an Bettwäsche eines Patienten oder beim Reinigen einer Toilette anstecken, die ein Patient benutzt hat. Selbst sexuelle Kontakte führen nicht zu einer Übertragung, die ein Risiko für den Partner darstellen würde. Der Kontakt mit Körperflüssigkeiten und offenen Wunden bei der Pflege oder das versehentliche Stechen mit einer Injektionsnadel sind gemäß allgemeiner Aussage von Experten ebenfalls nicht gefährlich. Tumorzellen verhalten sich nicht wie Krankheitserreger: Sie haben keine „Strategien“ entwickelt, mit der sie sich wie Viren oder Bakterien gezielt in einen fremden Körper einnisten könnten, sie sind nicht „infektiös“. Das Immunsystem eines Menschen, der mit Tumorzellen in Kontakt kommt, erkennt die Zellen des Krebspatienten zudem als „fremd“ und vernichtet sie. Sind Bluttransfusionen oder Organtransplantationen ein Risiko? Die Wächterfunktion des Immunsystems reicht selbst dann aus, wenn bei einer Bluttransfusion von einem an Krebs erkrankten Menschen auf einen Gesunden unbemerkt Tumorzellen mit übertragen würden. Die Blutspendedienste in Deutschland wie in vielen anderen Ländern lassen ehemalige Tumorpatienten zudem aus anderen Gründen nicht als Spender zu (die Richtlinie der Bundesärztekammer von 2005, online unter www.baek.de/downloads/Haemo2005.pdf). Organe von verstorbenen Krebspatienten werden nicht zur Transplantation zugelassen. Ausnahmen können höchstens zellfreie Gewebe wie etwa die Augenhornhäute sein. Lag die Erkrankung des Patienten schon lange vor dem Tod und galt er als geheilt, sind eventuell Einzelfallentscheidungen denkbar (mehr dazu zum Beispiel bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation, im Internet unter www.dso.de, Stichwort \"Organspende\", weiter zu \"Organspende nach dem Tode\" und \"Medizinische Voraussetzungen\"). Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung rät ehemaligen Krebspatienten, die sich für das Thema Organspende interessieren, eine geheilte Erkrankung im Organspendeausweis unter „Anmerkungen“ zu vermerken [/quote] Quelle: http://www.krebsinformationsdienst.d...ansteckung.php widerspricht sich das nicht irgendwie, oder ist die antwort auf die frage, ob krebs ansteckend ist einfach \"nur\" \"ja, aber unwarscheinlich\"
korkutb - 25.09.2008 22:56: klingt irgendwie wie die empfehlungen für amalgam: soll unschädlich sein, aber man soll es nicht bei frauen im gebärfähigem alter, an nierenkranken oder kindern anwenden....aha, also doch schädlich? und was ist zum beispiel bei uns männern im zeugungsfähigen alter? oder männlichen jugendlichen?... also doch unschädlich? man soll aber amalgam nur mit hochtourigen instrumenten und viel entlüftung des raumes entfernen, ebenso sollte eine gummiabdichtung zum mund erfolgen....also doch schädlich? usw. usw. usw.
Wolfgang Künzel - 25.09.2008 23:38: Wer hat mal geschrieben, dass man an Gewebe außerhalb des lebenden Körpers keinen Krebs mehr erzeugen kann? :d_gutefrage: Und warum bekommen Tiere angeblich keine Metastasen? Haben die keinen Blutkreislauf? :d_gutefrage: Aber @Korkut, wir unterhalten uns mal persönlich.

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